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Sparda-Bank: Terminal-Aus trifft Kirchmöser

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 06.07.2026 / 17:30 Uhr von hvf
Das Selbstbedienungsterminal der Sparda-Bank am Marktplatz in Kirchmöser ist verschwunden. Meetingpoint-Leserin Sylvelin hatte jüngst darauf hingewiesen und betonte: "Ich wollte dort eine Überweisung tätigen und stehe nun vor dem Nichts. Sang- und klanglos ist das Terminal verschwunden und ich muss nach Brandenburg in die Steinstraße fahren." Ein langer Weg für eine einfache Überweisung. Immerhin: Der Geldautomat bleibt am Standort erhalten. 
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Auf Meetingpoint-Anfrage bestätigt die Sparda-Bank den Abbau. Die Selbstbedienungsterminals und Kontoauszugsdrucker würden schrittweise entfernt, der Prozess solle bis Herbst 2026 abgeschlossen sein, erklärt Marnie Gräber von der Sparda-Bank. "Das Bankgeschäft wird digitaler und wir passen uns diesem Wandel an", so Gräber weiter. Am Standort Brandenburg zählt die Bank nach eigenen Angaben 2.400 Kunden, von denen knapp zwei Drittel bereits Online-Banking nutzen. Zudem habe der Hersteller die Produktion der Geräte 2024 eingestellt, Wartung und Ersatzteile seien nur noch eingeschränkt verfügbar. "Aktuell informieren wir unsere Kundschaft über persönliche Anschreiben und digitale Anzeigen an unseren Standorten, dass die Selbstbedienungsterminals (KSB) und Kontoauszugsdrucker (KAD) schrittweise abgebaut werden", heißt es weiter.

Für die "Offline-Kundschaft" verweist die Bank auf mehrere Angebote. Kontostand und Überweisungen der zurückliegenden drei Monate ließen sich weiter am Geldautomaten einsehen. Im PlusPaket könnten Kontoauszüge und Überweisungsvorlagen per Post bezogen werden. Der telefonische Kundenservice sei werktags von 8 bis 20 Uhr erreichbar, hinzu kämen Schulungen zur SpardaBanking-App und zum Online-Banking. Am Beratungsangebot, an den Öffnungszeiten und am Personal ändere sich laut Angaben der Bank nichts.

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