Für die inszenierte Lesung des Brandenburg-Krimis „Haveljagd“ von Jean Wiersch nimmt Hocke Atmosphären direkt an den Originalschauplätzen der Handlung auf. Straßenbahnen, Kirchenglocken und die Schleuse sollen dem Publikum ein authentisches Klangerlebnis vermitteln.
„Aufnahmen an Originalschauplätzen statt im Studio aufzunehmen, ist ein bisschen meine Spezialität“, sagt Sebastian Hocke. „Ich gehe auch für meine Rundfunkarbeiten gern mit Schauspielern auf die Straße, an den See oder aufs Feld, um Szenen direkt dort aufzunehmen. Das geht natürlich auf der Bühne nicht. Deshalb versuche ich in der Stadt ein paar Atmosphären einzufangen.“
Dabei versteht Hocke die Klangaufnahmen bewusst als Ergänzung und nicht als Hauptdarsteller der Aufführung. „Bei Live-Inszenierungen muss man sich zurückhalten. Die Darsteller auf der Bühne gehören in den Mittelpunkt, nicht meine Klangproduktionen. Sie transportieren die Geschichte mit ihren Stimmen. Ich kann das nur ein bisschen mit Atmosphäre unterfüttern.“
Die Große Brandenburg Krimi-Nacht mit der Szenischen Lesung von „Haveljagd“ bildet einen der Höhepunkte des Brandenburger Hörspielwochenendes am 18. Juli im Slawendorf Brandenburg an der Havel. Die Aufführung verbindet Lesung, Hörspiel und Live-Schauspiel zu einem atmosphärisch dichten Abend.
Mit „Haveljagd“ taucht Sebastian Hocke bereits zum dritten und vorerst letzten Mal in das Krimi-Universum des Autors Jean Wiersch ein. Auf der Bühne wird die Geschichte von Schauspielern sowie bekannten Stimmen aus Brandenburg zum Leben erweckt. In der Hauptrolle als Kommissar Manzetti ist wieder Hörbuchsprecher Uve Teschner zu erleben.
Die Große Brandenburger Krimi-Nacht findet am Samstag, 18. Juli, um 21 Uhr im Rahmen des Brandenburger Hörspielwochenendes im Slawendorf statt. Der Eintritt ist frei.
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