In einer Zuschrift beschreibt sie, dass das Unkraut auf vielen öffentlichen Flächen in Schmerzke inzwischen stellenweise über einen Meter hoch sei. Das wirke nicht nur ungepflegt, sondern beeinträchtige aus ihrer Sicht auch die Verkehrssicherheit und das Ortsbild. Besonders kritisch sieht sie, dass zentrale Bereiche in der Stadt – etwa vor Verwaltungsgebäuden – regelmäßig gemäht werden, während Schmerzke sich im Vergleich „vernachlässigt“ anfühle.
Xenia Mayer wünscht sich, dass alle Ortsteile gleichermaßen berücksichtigt werden und Grünflächen auch außerhalb des Stadtzentrums regelmäßig gepflegt werden. Sie bitten die Stadt, die Mäharbeiten zeitnah durchzuführen und künftig für eine regelmäßige Pflege der Grünflächen zu sorgen.
Aus Sicht der Verwaltung ist klar: Der Rückstand aus dem Frühjahr lässt sich nicht in wenigen Tagen aufholen. Bürgermeister Michael Müller hatte angekündigt, dass Mitte August ein Bearbeitungsstand erreicht sein soll, „der als normal anzusehen ist und der die Stadt so gepflegt aussehen lässt, wie es sein sollte“. Die Aufträge für die Grünpflege sind für vier Jahre vergeben. Einen kaum aufzuholenden Aufwuchs wie in diesem Frühjahr soll es künftig nicht mehr geben.
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