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Vier Warnstreiks, jetzt reicht's - GBM-Beschäftigte wollen endlich gehört werden

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 21.07.2026 / 10:01 Uhr von rb
Im Werk für Gleisbaumechanik (GBM) in Kirchmöser haben sich die Gewerkschaftsmitglieder in einer Urabstimmung mehrheitlich für einen unbefristeten Streik ausgesprochen, um mit der Geschäftsführung in den Tarifverhandlungen zu einer Einigung zu kommen. Dem waren insgesamt vier erfolglose Warnstreiks vorangegangen. Höhepunkt des unbefristeten Streiks wird zunächst eine Demonstration mit Kundgebung am Donnerstagmittag sein. „Im Moment sind wir an dem Punkt, dass der Arbeitgeber mit uns gar nicht mehr reden will, also generell den Tarifvertrag auch infrage stellt“, so Alexander Caesar, Geschäftsstellenleiter aus der EVG-Geschäftsstelle Berlin.
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Deshalb hat die Gewerkschaft nun zu diesen harten Maßnahmen gegriffen und einen unbefristeten Streik ausgerufen. "Das große Problem, das wir haben, ist, dass der Arbeitgeber uns komplett aus der Tarifbindung herausdrängen möchte", ergänzt Caesar.

Im Kern geht es bei den Forderungen der Gewerkschaft um die Erhöhung der Monatstabellenentgelte um 250 Euro, den Beitritt zum Fonds soziale Sicherung, die Einführung des EVG-Wahlmoduls, die Erhöhung und Dynamisierung der Zulagen um 8 Prozent und die Erhöhung der Vergütung für Auszubildende um 125 Euro.

Der EVG-Wahlmodus bedeutet, dass man die Möglichkeit hat, entweder drei Tage mehr Urlaub oder 1,3 % mehr Entgelt zu nehmen oder zum Beispiel auch 0,5 Stunden in der Woche weniger zu arbeiten.

Im Gegensatz zu anderen Unternehmen, bei denen die EVG-Tarife ausgehandelt hat, handelt es sich bei der GBM um ein privates Unternehmen, für das die EVG spezifisch zuständig ist. Während andere Unternehmen den Tarifen zugestimmt haben, blockiert die GBM hier laut der Gewerkschaft komplett.

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