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Packhof-Entwurf fällt bei BI gnadenlos durch / Lob vom Wirtschaftsrat / Update

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Stadtgeschehen

Erstellt: 08.07.2016 / 13:15 von cg1

Man sage "deutlich Nein" zum "Hotelkoloss mit Monsterparkhaus" - die Bürgerinitiative Packhof ist mit dem gestern benannten Entwurf überhaupt nicht einverstanden: "Hunderte Bewohner der Innenstadt und hunderte Sympathisanten aus anderen Stadtteilen lehnen den gestern vorgestellten und von der Bewertungskommission favorisierten Entwurf [...] ab. Er sieht ein Hotelkoloss und ein Monsterparkhaus auf dem ehemaligen Buga-Gelände vor. Allein das Hotel wäre mit 122 Zimmern...

... größer als das Axxon Hotel – das 119 Zimmer auf neun Etagen anbietet. Das geplante Parkhaus wäre mit insgesamt 503 Stellplätzen deutlich größer als das Parkhaus der ´Sankt Annen Galerie´ mit 375 Stellplätzen!" Man halte die Dimension und Dichte für "unpropotional zur Größe des Areals".

Dierk Lause vom Wirtschaftsrat Berlin-Brandenburg sieht das anders: "Der gestrige Beschluss ein "wichtiger Impuls für die touristische Entwicklung der Havelstadt", sagt er und ergänzt: "Brandenburg an der Havel ist bereits heute ein touristisches Kleinod, das viele Menschen anzieht. Davon profitieren auch die Bürger, Gastronomen, Händler und Unternehmen der Stadt. Dieses Potenzial müssen wir ausbauen. Was läge da näher als ein attraktives Vier-Sterne-Hotel im Herzen der Stadt direkt am Wasser? Ich bin überzeugt, dass dies noch mehr Touristen für Brandenburg an der Havel begeistern kann."

Gleichzeitig verwies Lause auch auf die Leistungsfähigkeit lokaler Unternehmen bei der Umsetzung solcher Projekte. "Die Brandenburger Firmen sind gut aufgestellt und können hier einen wichtigen Beitrag leisten."

Hanswalter Werner, Gründungsmitglied der Bürgerinitiative: "Ein so monströser Gebäudekomplex würde unsere Stadt mit ihrer über tausendjährigen Geschichte verschandeln und der Stadt immensen Schaden zufügen. Ich erinnere an das letzte Mal, als mit dem Bau der 'Sankt Annen Galerie' das Versprechen gemacht wurde, die Innenstadt zu beleben: Die Folge ist ein bis heute andauerndes Sterben des Einzelhandels in Haupt- und Steinstraße. Eine Belebung der Innenstadt wird mit dem geplanten Wellnesshotel ebenfalls nicht erreicht."

Die BI-Vertreter sagen weiter: "Wir sind für eine lebens- und liebenswerte Innenstadt, in der nicht Kapitalinteressen Einzelner ganze Stadtteile ruinieren dürfen, sondern die Interessen der Bürger und touristische Interessen in Einklang gebracht werden. Wir Brandenburger sind gastfreundlich und begrüßen einen umwelt- und ressourcenschonenden Tourismus, sprechen uns aber gegen die ´Tourismusindustrie´ aus, von der während der Präsentation des Entwurfes die Rede war."

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Bilder


  • Eine Frage entzweit die Stadt: Was soll mit dem Packhof geschehen?

  • Nicht nur die Hotel-Gegner machen mobil - auch die Befürworter der Packhof-Bebauung zeigen Flagge - hier z.B. Ralf Weniger aus der CDU-Fraktion. / Foto: privat


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Kommentare (21)

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BRBler schrieb um 19:45 Uhr am 09.07.2016:

Ich schätze mal, dass 90% von den normalen Bürgern keinen Vor- oder Nachteil haben werden. Die restlichen 10% sind Anwohner oder Leute die neben dem RTL2 Programm auch mal in einen Park gehen würden. Zudem wird es auch ein, zwei Jobs geben.... Alles hat Vor und Nachteile.....

Grao schrieb um 14:38 Uhr am 09.07.2016:

Wenn ich Herrn Weniger mit dem Plakat schon sehe. Was ist denn das inhaltlich für ein plumper Populismus?!
Sich schön mit so einem Teil hinstellen und Kritikern des Projektes indirekt unterstellen, sie wären Gästen und Touristen gegenüber feindlich positioniert. "Ich bin auf dieser Seite und deshalb könnt ihr nur auf der anderen stehen!" Und dann ist das Teil nicht mal selbst fabriziert, sondern offensichtlich eine Auftragsarbeit. Kreative Eigenleistung begrenzt sich da auf den schon erwähnten schwachen inhaltlichen Teil. Naja, eine wirtschaftliche Komponente erfüllt das Schild dann, irgendwer muss das ja hergestellt haben und hat dafür Kohle bekommen. Immerhin.

Zum Hotelentwurf ist eigentlich alles gesagt. Zu überdimensioniert, die Lage viel zu überqualifiziert. Solche Filetstücke bebaut man nicht mit einem Hotel in das die eigenen Anwohner ja wohl kaum einchecken werden. Wenn das Anwohnerparken nun als Mehrwert für eben diese propagiert wird, finde ich das auch bissl dünne. Hotels müssen nicht in der Innenstadt stehen! Innenstadtnähe reicht da vollkommen aus. Schafft Wohnraum, der sich architektonisch am Altstadt-Charakter orientiert. Gebt den jungen Leuten endlich ihre Skatehalle/Skatepark. Das wäre eine anwohnerorientierte Nutzung. Schafft Freizeitangebote auf dem Gelände, Kletterhalle/-park. Es gibt so viel attraktivere Ideen um die Stadt auch touristisch noch interessanter zu machen. Wenn die Auslastung hiesiger Pensionen und Hotels dann einen positiven Trend zeigt, erst dann braucht es auf absehbare Zeit mehr Gästeunterkünfte.

Jens Wollner schrieb um 11:37 Uhr am 09.07.2016:

... geht es hier um ein Hotel oder vielmehr darum wie in dieser Stadt generell Entscheidungen getroffen werden.
Auch bei vielen anderen Themen wurde die Argumentation gelenkt. Denken wir dabei nur an die BUGA. Nun haben wir, als Stadt, ja den scheinbaren Effekt der positiven BUGA Nachwirkung und wie wird damit umgegangen? Es wird dann nicht mal geschafft die Bereiche, vor allem den Marienberg, rechtzeitig wieder für Besucher freizugeben.
Aber ein Hotel muss schnell her, ohne sich die Zeit zu nehmen eine durchdachte und nachhaltige Entscheidung zu treffen, auch die Möglichkeit für künftige Generationen zu lassen. Denn bebaut ist bebaut und mindestens für Jahrzehnte nicht mehr zu korrigieren.
Bestes Beispiel der olle Kasten am Neust. Markt, Ecke Sankt Annen Straße / Steinstraße da kann man mal sehen wie so ein Überbau wirkt. Schluchtenartig und einzwängend. Ach ja die Bude dümpelt auch so vor sich hin, da haben wir ja das neue Hotel und jede Menge Parkplätze in der Nähe. Oder wie wärs mit den immer mehr verfallenden Häusern neben dem Hotel am Neust. Markt, als Erweiterung zu dem Bestehenden.
Aber wer genau hinsieht wird feststellen das das Hotel ja schon da ist, oder kann mir jemand erklären warum ein Betrieb der Energie verkauft in dieser Lage sein Sitz haben muss? Denn die Wasserkraft der Havel wird ja wohl nicht genutzt.
Aber Stadtstaat / Königreich Thiemann ist ja so etwas möglich.
Aber die Zeit drängt, wenn die Monarchie sich noch vor der Kreisreform ein Denkmal setzen will muss es schnell gehen.
.... und die vielen Arbeitsplätze, ich als Pendler weiß wo von ich rede, um vernünftig Geld zu verdienen muss man raus aus dieser Stadt, oder wie soll man sich sonst den 4 Sterne Welness Bereich....
Ich bin auf jeden Fall heute auf dem Packhof zu treffen.
Grüße Jens W.

Michael Schmidt schrieb um 07:41 Uhr am 09.07.2016:

Da ich annehmen, dass die Investitionen durch die Stadt gedeckelt werden, werden auch hier Gelder fließen müssen. Zumindest für den erforderlichen Ausbau der Infrastruktur. Die verkehrlichen Probleme werden sich allerdings nicht mit dem aktuellen Konzept lösen lassen, aber da sind ja ebenfalls die Experten am Werk.

Dem Argument, ein Hotelgast richte sich zuallererst nach der Umgebung und nicht nach dem Hotel, kann ich allerdings nicht wirklich folgen. Auch ein Hotel alleine kann durchaus genügend Anziehungskraft für Gäste haben. Und zum Rest drumherum: da sind wir eigentlich ganz gut aufgestellt.
Jetzt nur noch die Ortsbezeichnung in "Alte Chur- und Hauptstadt" ändern und wenn die Touristenströme eingesetzt haben, wird ne Kurtaxe beschlossen.
Schöne Aussichten...

Fritze Bollmann schrieb um 07:24 Uhr am 09.07.2016:

Ganz klar ein Fall für "Mario Barth deckt auf" diese Sache ist zum scheitern verurteilt,finanziell und Kulturell.Denkt an die Bürger am Packhof,verkehrstechnisch alles durch die kleine Münzenstraße zu rangieren oder wird die Hauptstraße wieder Verkehrsstraße????!!!!Denkt an die Gartenbesitzer von Kleinst Insel,die im Sommer keine Lust haben auf ständige Blicke von Besuchern,wie Affen im Zoo??!!!!!Denkt an das Stadtbild,die Schlichtheit und den Charme dieser Stadt,wer zum Geier hängt sich ein Picasso in die Wohnung wenn er nur Bilder von Bob Ross hat???!!!!!Aber wie ein Weiser Kollege mal sagte"Wer mit der Herde ziehen will,muss nur den Ärs... folgen.
Es sollten die Bürger entscheiden!!!!!!

Ana-Louisa Kaufmann schrieb um 00:16 Uhr am 09.07.2016:

Hotel + Touristen > Bürgerstimmen?

Seit wann benötigt eine Stadt „innovative“ Hotels, um Touristen anzuziehen? Wenn man eine Reise bucht, sind da in erster Linie Hotels relevant? Sind es nicht eher die Landschaft, die Parks, die kulturellen Attraktionen, welche oberste Priorität haben: Ein Museum, ein Theater, Spielplätze für die Kinder und Begegnungsorte für Jugendliche, Parks, Liegeflächen zum Entspannen, eine attraktive Innenstadt, Restaurants, Cafés, Bars und Clubs.

Kulturelle Attraktionen… man kennt sie, man ist ihnen wahrscheinlich auch schon mal begegnet, aber wo sind sie in Brandenburg an der Havel? Dank der Politik von Frau Tiemann, wurden sie leider so gut wie eliminiert. Nicht nur ihre großartige Nullnummer mit der Besetzung dieses He(i)yn(i)es am Brandenburger Theater, der mit seinem Personalkonzeption in der Lage war, große Persönlichkeiten zu vertreiben, auch für Kinder und Jugendliche ist in Frau Tiemanns Stadtbild kein wirklicher Platz. Mit Grauen denke ich an das Tamtam, um das Haus der Offiziere, die Skatehalle, den Zugang zur BUGA für die Einwohner oder die Bebauung der Innenstadt. Und wo bleibt eigentlich meine 13. Brücke, die mit dem Restgeld von der BUGA gebaut werden sollte?

Es erscheint nur logisch, neben den unterbelegten Hotels, noch eins zu bauen… für die zahlreichen Touristen, die in unsere Stadt strömen werden, wegen der zahlreichen Möglichkeiten, die unsere Stadt so bietet. Und sicher wären die Touristen gern schon nach Brandenburg gekommen, wenn sie nur wüssten, wo sie unterkommen könnten. Oder wie war das nochmal?

Wenn es um die Kreisfreiheit ihrer Stadt geht, wendet sich Frau Tiemann voller Inbrunst an ihre Bürger, und im Gegenzug überhört sie dann die Wünsche und Ängste derer, die sie vorher motiviert hat, doch bitte für ihre Kreisfreiheit zu stimmen? Was läuft hier eigentlich falsch?

Die Kunsthalle Brennabor, die Brandenburger Symphoniker, das Jugendtheater, das Hörspielwochenende… zahlreiche Brandenburger Künstler und besonders nicht zu vergessen: unsere unbeschreiblich schöne Natur und die Parks. All das sind die Aushängeschilder unserer Stadt.

N-A-T-U-R / K-U-L-T-U-R / K-I-N-D-E-R / J-U-G-E-N-D

Wir sind keine Stadt, die noch ein Hotel braucht, das Investmenthais mit 92 Millionen anlocken muss, um ihre Attraktivität zu steigern.
Wir haben genug Baustellen, an denen unser Oberbürgermeisterchen ihre Energie auslassen kann und wo ihre Unterstützung dringender benötigt werden würde.

Wäre es nicht schön, wenn die Politik zuerst an die Bürger, statt an eine Illusion von Touristenströmen denken würde?
Ich wünschte, es gebe Politiker, die nicht gegen, sondern für den Bürger entscheiden. Wo sind diese Ideale geblieben?

Die Entwicklung in unserer Stadt beobachte ich mit Schrecken und stehe damit sicher nicht allein.

Ich ziehe meinen Hut vor den Bürgern, die sich mit der „Bürgerinitiative Packhof“ engagieren und wünsche Ihnen alles Glück dieser Welt, dass die Mitglieder der SVV noch einmal scharf darüber nachdenken, was für diese Stadt am besten ist.

Ana-Louisa Kaufmann

Martina Marx schrieb um 22:03 Uhr am 08.07.2016:

@Alteingesessener

Das Parkhaus ist ausschließlich für die Anwohner des Packhofes und das Hotel vorgesehen, Parkplätze für Besucher der Innenstadt wird es dort nicht geben.
Das Parkhaus ist vollautomatisch und es dauert im Idealfall mindestens 1 min., bis das Fahrzeug bereitgestellt ist. Dann muß man noch einsteigen und rausfahren. Bei den 350 Plätzen für die Anwohner des Packhofes ergibt sich für mich die Frage, wie lange man frühmorgens zwischen 7.00 und 8.00 Uhr anstehen muß, um an seinen PKW zu kommen.
Diese Frage habe ich auch in dem Bewertungsgremium gestellt, die einzige Antwort war, dass dann ja vielleicht einige das eigene Auto abschaffen, für mich als Grüne gar keine schlechte Idee, aber realistisch?
Schlimmer ist die Tatsache, dass dieses Parkhaus der Mittelpunkt des zukünftigen neuen Stadtteils sein wird.
Außerdem kann noch niemand den Anwohnern sagen, was dieser tolle Platz im automatischen PKW-Hochregallager kosten wird. Die jetzige Parkkarte für das Anwohnerparken im Bereich Packhofstraße und Umgebung kostet etwas über 30,00 € . Aber Stellplätze im Straßenraum wird es wegen der hohen Verkehrsbelastung dann nicht mehr geben.
Fröhliches Parken allezeit!

Branner schrieb um 21:50 Uhr am 08.07.2016:

@ Alteingesessener
Wissen ist Macht :-) , wobei so einige wirklich Machtlos sind und/aber sich hier Allwissend geben.
Ihre Beispiele sind wirklich Hahnebüchend :-)

Achsooo ...
Der Nico wurde ja nun erfolgreich vernichtet , aber DANKE für Ihre Vorlagen.
Sie sehen ... aus schwarz einfach weiß lügen , bringt schon lange nix mehr.
Und ich bin ja sehr erstaunt :-) , die Verwaltung hat doch schon lange zu .

Alteingesessener schrieb um 21:28 Uhr am 08.07.2016:

Gute Frage,wozu braucht man ein Parkhaus-natürlich zum Parken!Auch für alle Diejenigen,die im Altstädtischen Rathaus heiraten wollen,die vom Salzhofufer eine Schifffahrt machen möchten,die sich von Herrn Salge ein Foto machen lassen möchten,die ins Museum gehen möchten,die sich im Fonte einen Film ansehen möchten,die von Fielmann eine neue Brille brauchen und und und.
Auch in Brandenburg können Touristen und auch Einheimische noch nicht fliegen.Und für die ewigen Besserwisser:Es gibt Leute ,die aus unterschiedlichen Gründen nicht so gut laufen können und auch der Parkplatz am Nico ist immer belegt.
Übrigens mal versuchen ,fürs Wochenende kurzfristig ein Pensionszimmer zu bekommen-aussichtslos.
Auch Halbwissen ist Wissen!!!!

Branner schrieb um 21:27 Uhr am 08.07.2016:

@ Herr Griebel
Wieder einmal bezeichnend wie Sie hier das Thema aufgreifen und mit entsprechendem Bild (in meinen Augen) zu gunsten der Stadt zu manipulieren versuchen . Also wirklich :-) (W)eniger ist oft mehr , aber man beißt ja nicht die Hand die einen füttert .

@ bernd manz
Es is nicht wichtig zu wissen was Sie wollen , in so vielen Beiträgen von ihnen kann mann sogleich ersehen in welcher Liga Sie tätig sind und diese Liga hat unser Brandenburg wohl schon genug runter gewirtschaftet.
Aber wir Brandenburger sind es leid nur zuzusehen wie alles den Bach runter geht, verschuldet durch die korrupte Führung der Stadt und Ihr Versagen in so vielen Bereichen .

@ Simone
Netter Versuch :-) , aber Zeitzeuge hat schon wesentliches gesagt und das wichtigst mit - was ich entnahm (und auch meine Meinung) ist .....

GELD UND MACHT REGIERT DIE WELT

Und die Stadtführung ist sich nicht zu schade - vor der Öffentlichkeit alles schön zu lügen: Wie dreister geht´s den noch ??? SKB - MP - werdens schon gut darstellen.

@ alle
Das Hotel und das Parkhaus sind einfach zu riesig - vernichtet andere Hotels und Arbeitsplätze - und verschandeli vor allem unsere schöne tausendjährige Stadt. und dieses alles mit Gewerbeboom - zukünftigen Urlaubern - oder Arbeitsplätzen zu beschönigen ist glatt gelogen (wie die Buga mit Minus mit über 10 Millionen € Miese) .

Mail gespeichert und verschickt, weil unbequeme Meinungen löschen ist schon lange nich mehr.

Durstlöscher Eistee »Pfirsich« schrieb um 20:12 Uhr am 08.07.2016:

Hauptsache die Stadt mit glorreichen und gigantischen Bauwerken ausstatten, um Coolness und Fame wie Berlin oder München zu erreichen. Irgendwann sind wir durch diese unnützen Ausgaben so arm, sodass
uns ehrenamtliche Obdachlose unterstützen. #realtalk

"Sternburg ist billiger als Wasser, darum sind wir alle gezwungen hier zu saufen"

Horst schrieb um 18:44 Uhr am 08.07.2016:

Leute regt Euch nicht auf,das entscheiden Dietlind und Klaus-Peter ganz alleine.

Rob schrieb um 18:14 Uhr am 08.07.2016:

Ich hoffe, die Initiatoren der BI haben genug Kompromat gegen die Entscheider im Koffer, um diesen Irrsinn zu stoppen. Ein Parkhaus - wozu? Und auch wenn es bereits oft genug geschrieben wurde: wozu ein weiteres Hotel, wenn es während der BUGA gerade mal 40% Auslastung aller Herbergen gab?!

Die Stadtoberen sollten sich auf den Ausbau der Wassertouristik konzentrieren, das ist sicherlich der stärkste Besuchermagnet.

Rob

Zeitzeuge schrieb um 17:14 Uhr am 08.07.2016:

Hallo Simone,

Vielen Dank fuer Deine Antwort. Ich stimme Dir zu und denke eine Stadt kann sehr gut mit einem Shoppingcenter in der Innenstadt leben, dafuer gibt es viele Beispiele. Leider hat die unselige Entwicklung der Auslagerung der Kaufkraft bereits in den 90ern begonnen, mit der Entwicklung der EKZ’s im Brandenburger Umland. Dies war der erste Kardinalsfehler, eine Entwicklung die im Westteil der BRD zu diesem Zeitpunkt schon wieder ruecklaeufig war.

Diesen Fehler hat man sicherlich versucht mit der Anlockung von grossen Ankermietern in der Sankt-Annen-Galerie wettzumachen.
Leider ist es gerade die Groesse (Investor: Unter 10.00m2 lohnt es sich nicht fuer uns) und die damit verbundenen Ankermieter, die vorhandene Geschaefte verdraengt haben (Drogerien,Schreibwarengeschaefte, Kaufhaeuser etc.) Sicherlich muessen sich die lokalen Haendler auf die neue Situation einstellen und Ihr Angebot verbessern, ich stimme Dir zu. Jedoch sind auch die grossen Haendler dem Druck der Onlinekaeufe ausgesetzt, somit haben alle die gleichen Bedingungen.

Eine Stadt kann und sollte behutsam steuernd auf den Markt einwirken wie z.B durch Schaffung von Gewerbeflaechen und anderen Anreizen. Jedoch denke ich, sollte der Bestandschutz lokalen Gewerbes Prioritaet vor der Ansiedlung von multinationalen Ketten haben, da dies fast immer durch Ihre Marktmacht zur Verdraengung lokalen Gewerbes fuehrt.

Dies ist auch meine Befuerchtung bzgl. des Hotels. Es ist die Groesse und Proportionalitaet des Konzeptes.

MfG
Zeitzeuge

Simone schrieb um 16:48 Uhr am 08.07.2016:

Zeitzeuge, das ist leider nur bedingt wahr. Die Sankt-Annen-Galerie ist sehr wichtig für Brandenburg und uns als Händler. Sie zieht Leute in die Stadt, die sonst auf die grüne Wiese fahren. Meine bescheidene Meinung dazu ist, daß Läden verschwinden die kein gutes Angebot haben. Daran ist nicht die Galerie schuld. In Zeiten von Amazon etc. ist es sehr (!) schwer geworden die Leute in den Einzelhandel zu holen, hier einem Center die Schuld zu geben ist eines Architekten unwürdig. Hier kann eine Stadt mit niedrigen Steuern, mehr Investorenfreundlichkeit und Bürokratieabbau punkten, da versagt die Stadt aus meiner Sicht und Erfahrung aber.

Auch kenne ich viele Leute im Alter von 30-40, die wieder nach Branne zurückkommen. Wichtig sind für sie an erster Stelle Arbeitsplätze, dann Wohnangebote, dann Freizeitoptionen. Fast jeder Tourist lässt Geld neben seinem Hotelaufenthalt hier, verkennt das nicht.

Zeitzeuge schrieb um 16:38 Uhr am 08.07.2016:

Guten Tag,

Zur Einleitung -Brandenburg an der Havel hat viel touristisches Potenzial, dies ist allgemein bekannt und auch wahr. Jedoch sollten wir alle, die diese Stadt lieben, dieses Potential sorgsam erschliessen, mit Bedacht, Geschmack, Weitsicht und Einbeziehung der Buerger.

Im Bezug auf den geplanten Hotelneubau wuerde es mich sehr interessieren, wie ein Hotelbetreiber in einer Stadt mit durchschnittlich unter 40% Zimmerbelegung langfristig Gewinne erzielen wird?

Er wird m.E. versuchen seine eigene Belegung ueber 40% zu bringen. Wie? Indem er den kleinen Markt, der vorhanden ist, durch sein Angebot, seine Preise und damit verbundener Verdraengung uebernehmen wird. Er wird nicht in der Lage sein diesen Markt zum Nutzen aller zu vergroessern, denn er kann keinen Markt erschaffen, entgegengesetzt der Aussage des Investors.

Touristen kommen nicht wegen Hotels, sondern wg. einer Umgebung in der Sie Urlaub machen moechten. Uebernachtungsangebote sind bereits ausreichend vorhanden!

Eine Stadt, die Laeden in der Innenstadt fuer ein Shoppingcenter opferte.
Eine Stadt, die Pensionen und lokale Hoteliers durch ein Ueberangebot an Zimmern und einen daraus entstehenden Preiskampf zum Aufgeben zwingen wird.
Eine Stadt, die ein Stadtbad welches schon jetzt unterfinanziert ist, durch ein Spa noch weiterhin unter Druck setzt.

Sollten wir nicht aus eigenen Fehlern und Fehlern anderer Stadte lernen? Koennen Sie sich ein Hotel dieser Groesse mit angehaengter Peripherie in solch exponierter Lage in anderen deutschen Staedten mit historischer Innenstadt vorstellen?

Ich befuerchte dass das Hotel den gleichen Effekt zur Belebung der ,,Tourismusindustrie‘‘
haben wird, den die Sankt-Annen-Galerie einst auf die individuellen Laeden der Innenstadt hatte, naemlich einen zerstoererischen.
Was blieb war eine brachliegende Innenstadt mit angeschlossenem Shoppingcenter gefuellt mit gesichtslosen Ketten.

Wollen wir Touristen, die sich in eine Pension (lokales Gewerbe) einbuchen um Ihre lebendige kleinteilige Umgebung (lokale Laeden, Galerien, Cafe’s, Museen) zu geniessen? Oder wollen wir Touristen, die erwarten mit dem Auto in einem Parkhaus! auf dem Filetgrundstueck der Stadt parken zu koennen, um sich dann in ein Grosshotel einzuchecken, welches Vollpension bieten wird?

Leider ist es allzu offensichtlich, dass die staedtischen Entscheidungstraeger oder deren Zuarbeiter einen Hintergrund oder Interessen in der Baubranche haben. Dies fuehrt leider immer wieder dazu, dass Investoren die der Stadt zum Munde reden und eine kurzfristige Belebung des lokalen Gewerbes mit sich bringen mit Kusshand empfangen werden, anstatt die langfristigen Folgen fuer den Charakter der Stadt zu bedenken. Es ist eine Fehlentwicklung in einer Stadt mit hohem Lehrstand Investoren die besten Lagen zu ueberlassen, ohne ausreichend vorhandene und bestehende Alternativen am Markt zu pruefen.

Ist die Stadt wirklich an einer Belebung der Stadt im ganzen interessiert, so sollte Sie in Menschen, nicht in Bauwerke investieren.
All die jungen Buerger, die die Stadt in den Jahren seit der Wende verlassen haben gilt es zurueckzugewinnen, durch Anreize die die Stadt schaffen kann. Denn diese sind es, die eher gewillt sind in Ihre Heimat zurueckzuziehen wenn die Bedingungen stimmen. Diese sind es die mit Ihren Erfahrungen und den erweiterten Horizonten der Stadt neue Impulse geben koennen.

Im uebrigen bin ich einem Hotel gegenueber nicht abgeneigt, jedoch proportional zum Umfeld und an besser geeigneter Stelle.
Ich hoffe auf eine Diskussion aller Beteiligten auf gleicher Augenhoehe und eine auf guetliche Einigung zum Wohle dieser wunderschoenen Stadt.

Ein Architekt aus Cambridge (mit dem Herzen in Brandenburg)

Paula Weber schrieb um 14:50 Uhr am 08.07.2016:

Prinzgemahl KP Tiemann findet also den Gegenentwurf des Krekeler-Büros provinziell. Hm. Das ganze erinnert mich doch sehr an die Simpsons-Episode mit der Einschienenbahn! North-Haverbrook und Ogtenville haben schließlich auch ein Riesenhotel im Stadtzentrum und wenn wir es nicht bauen, dann baut es Shelbyville! Niemals! Monorail-Monorail-Monorail bzw. Hotelkoloss-Hotelkoloss-Hotelkoloss!
Mal im Ernst, ich fand die Wortwahl Hotelkoloss immer etwas übertrieben, nachdem ich nun die schönen Bilder gesehen habe, kann ich es aber auch nicht anders nennen. Da bleibt selbst mir die Spucke weg.

BlubLub schrieb um 14:16 Uhr am 08.07.2016:

Die Idee ein Hotel und passend ein Parkhaus dort zu platzieren ist mist in meinen Augen. Wie schon in einem Kommentar geschrieben wurde, es gibt für unsere Stadt genug Hotels und Pensionen. Ja Brandenburg hat auch viel grün, aber gleich mit Asphalt zuschütten ist auch nicht das gelbe vom Ei. Ich kann mir Vorstellen das bezahlbarer Wohnraum in der Innenstadt gerngesehen ist. Aber mal allgemein gesagt, bei dem Thema sollten die Stadtoberhäupter einfach auf die Bürger und BI eingehen.

bernd manz schrieb um 13:58 Uhr am 08.07.2016:

NÖÖÖÖÖÖ, warum redet ihr alles kaputt liebe Brandenburger? Ich will mir nicht von 100,200 Leuten vorschreiben lassen, dass der Packhof einfach Wiese bleiben soll. Das hatten wir Ewigkeiten. Es gibt SO VIEL GRÜN in der Stadt, ja auch für Packhofanwohner. Euren Rundweg mit Spielplatz habt ihr doch weiter, den nimmt ja niemand weg. Etwas Belebung mit einer Bebbauung hilft auch Randalierer abzuhalten, der Spielplatz sieht nämlich schon jetzt bäh aus.

Rehda Marianne schrieb um 13:31 Uhr am 08.07.2016:

Tja, in Potsdam wollen die Stadtverordneten das Hotel Mercure in der Stadtmitte am liebsten abreißen und eine " Volkswiese " aus dem freien Platz machen und in Brandenburg macht man es genau umgekehrt.
Verkehrte Welt !

Brandenburger schrieb um 13:26 Uhr am 08.07.2016:

Hat eigentlich mal jemand die ansässigen Hoteliers befragt? Die Auslastungsquoten sind da mit Sicherheit jetzt schon verbesserungswürdig, wenn man das BUGA-Jahr mal außen vor lässt!
Das kann doch nicht wahr sein, dass schon wieder blauäugig Geld verbrannt wird! Wir haben hier ausreichend Hotels!!!!