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Leserbrief: Friedensnobelpreis für Anti-Atomwaffenkampagne – dem globalen Atomwaffenverbot einen Schritt näher?

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Leserbriefe

Erstellt: 02.02.2018 / 08:01 von Dr. Hans-Peter Jung

Drei Kirchgemeinden, die BBAG (Berlin-Brandenburgischen Auslandsgesellschaft), ICAN (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen) und IPPNW (Internationale Ärzte gegen Atomkrieg/Ärzte in sozialer Verantwortung) organisierten die Diskussionsrunde in BRB, zu der 55 Gäste kamen. Sie wurde von Herrn Sändig (BBAG) moderiert. Anlass war die Verleihung des Friedensnobelpreises an ICAN.

Zu Beginn informierte die ICAN-Pressereferentin über die Arbeit von ICAN, die 2007 auf Anregung der IPPNW gegründet wurde. Zu ihr zählen 468 internationale Friedensorganisationen. ICAN erhielt den Friedensnobelpreis wegen ihres Kampfes für das Atomwaffenverbot. Er führte dazu, dass 2017 122 Staaten den UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beschlossen. Bisher haben mehr als 50 Staaten unterschrieben, sodass er bald wirksam werden kann. Die Atommächte lehnten diesen Vertrag im Sicherheitsrat der UNO ab. Sie werden sich nicht daran halten. Danach berichtete Dr. Hans-Peter Jung: Ein amerikanischer und ein russischer Kardiologe initiierten 1981 die Gründung der IPPNW. 1984 wurde der IPPNW der Friedenspreis der UNESCO und 1985 der Friedensnobelpreis verliehen.

Alfred Nobel hatte verfügt, dass der Friedenspreis in Oslo verliehen werden solle und zwar an den, „der am meisten oder am besten auf die Verbrüderung der Völker und die Abschaffung oder Verminderung stehender Heere sowie das Abhalten oder die Förderung von Friedenskongressen hinwirkt.“

IPPNW-Sektionen gab es in der BRD und in der DDR. Während der Zeit des Kalten Krieges hielten IPPNW-Mitglieder des damaligen Bezirkskrankenhauses Vorträge in Schulen über die Gefahren von Atomwaffen und die Unmöglichkeit einer wirksamen Behandlung von Strahlenschäden. Anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises an ICAN haben IPPNW-Mitglieder den hiesigen Schulen Vorträge hierzu angeboten.

In der lebhaften Diskussion wurde kritisiert, dass Deutschland wegen der NATO-Zugehörigkeit dem UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen nicht beitreten will. Jan van Lessen versprach, falls er zum Oberbürgermeister gewählt wird, werde er die Partnerstädte Brandenburgs zu einer Aktion gegen die Atombewaffnung aufrufen. Großes Interesse fand auch die Information, dass am 23. April in Potsdam ein Ostermarsch gegen die Atombewaffnung stattfindet.

Nach der Veranstaltung unterzeichneten viele Teilnehmer den Aufruf an die künftige Bundesregierung, dem UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen zuzustimmen und der Lagerung von Atomwaffen in Deutschland entgegenzutreten.

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Bitte beachten: Meldungen in der Rubrik "Leserbriefe" geben nicht die Meinung der Redaktion wieder, sie sind ein persönlicher Text des jeweiligen Verfassers. Einsendungen sind unter [info@meetingpoint-brandenburg.de] möglich.


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