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40 Parzellen und eine Straße weniger: Neues Wohngebiet auf der Scholle

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Stadtgeschehen

Erstellt: 06.03.2018 / 21:09 von cg1

Rund 40 Eigenheim-Grundstücke sollen auf der Scholle an der Ecke Rehhagen / Eichhorstweg entstehen; am Abend stellte die Verwaltung entsprechende Planungen bei einer Bürgerversammlung in der Krugparkpyramide vor. Die städtischen Experten Wolfgang Görlich und Peter Reck hatten dabei das ein oder andere Mal mächtig zu tun, um die Wogen zu glätten. Ein Detail was für Kopfschütteln bei den Besuchern sorgte: Die Straße am Rehhagen-Waldrand wird künftig komplett gesperrt, eine Befahren sei aus Gründen des Naturschutzes nicht mehr möglich. Die Anwohnerschaft dagegen vermutet: Grundstücke ohne störenden Durchgangs-Autoverkehr vor der Nase bringen einfach bessere Preise.

Die Beplanung des rund 3,7ha großen Areals wird im beschleunigten Verfahren durchgeführt. Man habe beispielsweise keine Brutvogelreviere nachweisen können, dafür sei man auf Zauneidechsen gestoßen - man prüfe nun sog. Ausgleichsflächen. Das Gebiet wird in rund 40 Parzellen aufgeteilt, erlaubt sind später maximal zweigeschossige Häuser. Weitere Vorgaben: Zäune dürfen im Wohngebiet nur 1,50m hoch sein und die Erschließungsstraße gilt als verkehrsberuhigte Zone.

Man hoffe, Wolfgang Görlich, dass zum Jahresende der Satzungsbeschluss stehe und möglicherweise im darauffolgenden Frühjahr Erschließungsmaßnahmen stattfinden. Dann könnten auch Bauanträge gestellt werden.

Die Möglichkeit Fragen zu stellen, nutzten die Brandenburger am Abend intensiv. Ein Teilnehmer kritisierte, dass die Verwaltung die hinzuziehenden Kinder möglicher Familien nicht im Blick hat und nicht für ausreichend Kita- oder Schulplätze sorge. Neue Knirpse im Wohngebiet könnten gar nicht auf die vor der Nase liegende Krugparkschule geschickt werden, denn diese habe keine Kapazitäten mehr, auch Kita-Plätze seien knapp. Wolfgang Görlich mühte sich, hier seine Verwaltungskollegen ins Spiel zu bringen. "Das muss die Stadt prüfen und bei Bedarf reagieren." Anwohner hielten ihm entgegen, dass sie diese Planungen bereits jetzt erwartet hätten.

Ein weiteres Thema war die geplante Sperrung der Straße am Rehhagen. Die Planer wiederholten mehrmals, dass die Forderung von den beteiligten Naturschützern kam. Gleichwohl fügten sie hinzu, dass diese Grundstücke am Waldrand ja sonst doppelt erschlossen wären, "das würde ja keinen Sinn machen." Überzeugen konnten sie die Anwohner mit der Argumentation nicht. Diese wiesen darauf hin, dass im Falle eines Staus auf der Ziesarer Landstraße viele Brummis, Busse und Autos die Scholle über diese Trasse umfahren. Künftig werden sie, so die Befürchtungen, wohl über den Buchenweg und den Akazienweg rollen und somit mitten im Wohngebiet sein. "Doch dort gibt es keine Gehwege und die Mindestbreite reicht für den Begegnungsverkehr nicht aus", argumentierte eine Anwohnerin.

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Bilder


  • Die rechte Variante der Erschließungsstraße soll umgesetzt werden. Rot markiert: die dann gesperrte Straße am Waldrand.




  • Der Bauplan


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Kommentare (18)

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Stefan schrieb um 10:59 Uhr am 08.03.2018:

Alles ist nur noch ein Krampf heutzutage. Der Bau von ein paar Häusern in einem Wohngebiet wird von den anderen Bewohnern, die da selbst auch irgendwann mal froh waren ein Haus bauen zu können, als Angriff ausgefasst. What?

Warum es keinen Spielplatz gibt? Was meinst ihr denn, was da los ist, wenn jemand einen Spielplatz plant? Da würde sich sofort eine BI gründen. Man würde sagen "Das ist ja sicherlich schön, aber doch nicht ausgerechnet neben meinem Haus." So läuft das heutzutage, immer schön gegen alles sein und dann meckern.

Warum kein neuer Supermarkt? Weil dann sofort einer Autos zählt, Partikel "misst" und einen Verkehrsplan fordert.

Straßenbahnanbindung? --> Lärm!

Fußballplatz? --> Lärm!

Bänke? --> irgendwas mit Drogen oder Vandalismus


Für alles findet sich heutzutage jemand der dagegen ist. Kritisiert doch einfach mal die Einstellung und tut nicht so, als wäre nur die böse Verwaltung schuld...

Verkehr in BRB schrieb um 21:20 Uhr am 07.03.2018:

Diese Grünfläche lag brach. 40 neue Häuser sind ne tolle Sache und Neuerschließungen sind ja auch kein Problem, solange das Drumherum mitwächst. Tut es aber nicht!
Jedem Investor könnte man doch ohne Probleme den Bau eines Kinderspielplatzes beauflagen, oder gibt's da rechtliche Grenzen? Wo findet sich ein schlüssiges Konzept, das solche Details berücksichtigt?
Den Verweis auf eine mühsame Unterhaltungspflicht eines öffentlichen Spielplatz finde ich fehl am Platze, denn alles was öffentlich ist, will auch unterhalten werden. Ist doch nichts anderes wie im Privaten.
Der Bedarf ist da.

ahab schrieb um 19:15 Uhr am 07.03.2018:

In einem reinem Wohngebiet werden neue Häuser und Wohnungen geplant.
Und dann dieser Aufschrei hier ?????
Das ist genau die Mentalität von heute. Ja gerne aber nicht bei mir vor der Tür.
Man lasst die Kirche im Dorf. Dort soll keine Schweinemastanlage oder ein Industriebetrieb entstehen. Nur Wohnungen bzw. Häuser.
Bürgerbeteiligung ist richtig und wichtig, aber darum geht es den meisten nicht mehr. Die wollen unbedingt zu jedem den Senf dazu geben, und wenn es nur um das Aufstellen eines Mülleimers gehen.
Ob einem die Häuser gefallen oder nicht tut nichts zur Sache, das ist halt Geschmack.
Und wenn es dort einen privaten Spielplatz gibt, warum soll sich die Stadt um dessen Sauberkeit kümmern. Kommen ja auch alle aus Hohenstücken und der Innenstadt dahin gefahren um da Ihr Bier zu trinken !!!???
Immer erst vor der eigenen Türe kehren.
VG

Gina schrieb um 17:54 Uhr am 07.03.2018:

Ich würde sagen Zeit für die nächste Bürgerbefragung und nicht erst dann wenn schon alles in Sack und Tüten ist. Immer mehr Freifläche verschwindet für Einfamilienhäuser die aussehen wie Ghettowürfel der Neuzeit ... Tja mein Branne mich bist du bald los ohne Grünflächen und mit Prunktbauten zugestellt wirst du für mich immer unattraktiver...

john schrieb um 15:52 Uhr am 07.03.2018:

Was soll das? Scholle sieht schon aus, wie ein Rummelplatz.

p.s. schrieb um 14:13 Uhr am 07.03.2018:

Eine Vermutung ist noch lange keine Unterstellung.

Elmi schrieb um 12:35 Uhr am 07.03.2018:

Wer hätte das gedacht...
In ca. einem Jahr haben wir wieder ein Chance, diese Politik abzuwählen.

https://www.stadt-brandenburg.de/presse/steffen-scheller-ist-ab-02-maerz-2018-neuer-oberbuergermeister/

cg1 schrieb um 12:07 Uhr am 07.03.2018:

@ps
Nö. Einfach normale Regeln: Entweder du wirst konkret und benennst beweisbare Fälle oder du unterlässt die pauschalen Unterstellungen von Straftaten.

p.s. schrieb um 12:04 Uhr am 07.03.2018:

Hat sich wieder einer auf den Schlips getreten gefühlt. Bzw getroffene Hunde bellen oder melden.

cg1 schrieb um 10:09 Uhr am 07.03.2018:

1 Kommentar entfernt. Unterstellungen von Straftaten bitte unterlassen.

Anwohnerin schrieb um 10:07 Uhr am 07.03.2018:

Wie passt Umweltschutz und der gleichzeitige Bau von 40 Einfamilienhäusern zusammen?
Das man aus Umweltgründen an die Verbindungsstraße möchte
- ist ja wohl ein Witz!!
Schade, dass die Rehe die auf der Wiese ihren Platz hatten sich etwas neues suchen müssen!

Verkehr in BRB schrieb um 09:42 Uhr am 07.03.2018:

Komplett gekappt ist die Verbindung ja nicht, sie ist nur deutlich unattraktiver als die aktuelle schöne schnelle Kurvenfahrt.
Was ich bloß wieder mal vermisse, ist ein Kinderspielplatz! Wurde dieser thematisiert?

Und ein weiteres: derzeit wird ja das Schmutzwasserkanalnetz erweitert. Bekommen die neuen Häuser einen Kanal oder Gruben? Gab es dazu Informationen?

Anwohner schrieb um 09:35 Uhr am 07.03.2018:

Es ist eine Schande, dass die Stadtplaner immer wieder die wirklichen Probleme verkennen.
Klar freuen sich nun wieder weitere Familien über mehr Wohnraum aber es fehlt schon an den einfachsten Dingen in unserem Wohngebiet.
Ich wohne selbst in einem der neueren Häuser und habe ein kleines Kind. Meine Großeltern konnten noch nie mit uns und dem Kinderwagen spazieren gehen, weil es nicht einmal eine Bank zum Ausruhen gibt. Die einzige Sitzmöglichkeit bietet eine Bushaltestelle. Es ist ein riesiges Wohngebiet und es steht nur Haus an Haus. Keine vernünftigen Fußwege keine Bänke.
Es gibt einen Discounter der wirklich unter aller Sau ist.
Für die vielen Kinder gibt es weder einen öffentlich zugänglichen Fußballplatz oder Basketballplatz. Es gibt einen kleinen Spielplatz, der nicht von der Stadt ist und leider auch sehr ungepflegt ist. Jugendliche werfen ihre Bierflaschen und Kippen umher. Hunde koten direkt auf den Sand und die Kinder sollen zwischen Scherben und Kot spielen...toll Brandenburg, wie familienfreundlich du doch bist!
So kann man sich hinter der Schranke nur noch vergessen fühlen!

Nun auch noch die Straße zu sperren mit dem Wissen, dass bald die Planebrücke gebaut/gesperrt wird ist völlig unverständlich. Dazu kommt, dass selbst bei der kleinsten Autobahnsperre die Hölle auf der Ziesarer Landstraße los ist und wenigstens ein paar Autofahrer über Göttin ausweichen.
Es gilt wieder nur das Prinzip der Geldgier...verkauf der Grundstücke, um Geld zu scheffeln und kein Blick nach links und rechts, wie man das gewachsene Wohngebiet verbessern kann.

Aber was schreib ich hier eigentlich...es interessiert eh keinen der Planer und die Stadtpolitik hat hier ja nun auch schon seit Jahren versagt...

Frank schrieb um 09:22 Uhr am 07.03.2018:

Warum muss da die Straße gesperrt werden. Was war denn bis jetzt mit dem Umweltschutz wurde der jetzt entdeckt

Marol schrieb um 08:32 Uhr am 07.03.2018:

@Michael
So sehe ich das auch........
Ich glaube, in genau dieser Planungsphase formierte sich die "BI Packhof".......
Warum also nicht auch eine "BI Scholle"?????

B. Manz schrieb um 08:28 Uhr am 07.03.2018:

@marol
Bald nicht mehr, dann dürfen wir da ja nicht mehr langfahren. Für wie dumm hält man uns Bürger eigentlich? Ich hab ja nichts gegen eine Bebauung, aber die Straße wegzunehmen ist das Allerletzte!! Der Investor und die Stadt sollten sich was schämen!

Marol schrieb um 08:22 Uhr am 07.03.2018:

So darf man sich also wieder mal von einem Stück Freifläche verabschieden,
von der Idylle 2 grasender Pferde und schaut demnächst auf ein Areal von "Stadthäusern", welche von ihrer Kompaktheit absolut nicht zum Baustil der umliegenden Schollehäuser passt.
Bestes Biespiel für diese erdrückende Bauweise ist das bebaute Areal in der Göttiner Landstraße.
Ich halte eine 2-geschossige Bauweise für die Bebauung dieser Fläche als absolut unpassend.
Ich bin keine Schollebewohnerin, fahre an dieser Freifläche aber fast täglich vorbei.

Michael schrieb um 08:13 Uhr am 07.03.2018:

Es ist wie immer, es wird vorgestellt, wenn alles in Sack und Tüten ist.
Ich bin der Überzeugung, dass es auf der Eigenen Scholle genügend kompetente Anwohner gibt, die während der Planungsphase konstruktive Ideen gehabt hätten. Es zeugt also von Aroganz und fehlender Bürgernähe,
wenn der dumme Michel erst jetzt informiert wird.