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Protesttag für mehr Personal: Kitas schließen nach 7,5 Stunden!

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Stadtgeschehen

Erstellt: 16.05.2018 / 17:18 von cg1

Am 25. Mai sind alle Kitas landesweit aufgerufen, sich mit verkürzten Öffnungszeiten am Protesttag "7,5 Stunden sind nicht genug" zu beteiligen. Die jeweiligen Häuser wollen so gegen die aus ihrer Sicht unzureichende Personalausstattung protestieren, die bei längeren Betreuungszeiten auftritt. Daran beteiligt sich z.B. der WIR e.V. In der Stadt sind das Kita Klecks, Kita KiWi, Kita Plauer Spatzen, Kita Klein Kreutz, Kuschelkita und die Eltern-Kind Gruppen 93Grad und 116 Schritte, sie schließen am besagten Tag nach 7,5 Stunden Öffnungszeit - also um 13.30 Uhr.

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind das Kita Kinderland Fantasia in Weseram, Kinderhaus Lütte, Paradieshort Dippmannsdorf und die Kita im Kinder- und Familienzentrum Bad Belzig im Weitzgrunder Weg.

Hartmut Schultz vom Kinderförderverein WIR beschreibt das Problem: "Das Brandenburgische Kitagesetz sieht laut §10 eine Betreuung im Verhältnis Erzieher/Kinder von 1:5 für unter Dreijährige und 1:11,5 für über Dreijährige vor. Das Land regelt die Finanzierung dieses Personalschlüssels nur für eine Betreuungszeit von maximal 7,5 Stunden pro Tag. Tatsächlich benötigen viele Eltern aufgrund von Berufstätigkeit und langen Fahrwegen jedoch längere Betreuungszeiten. Viele Kinder sind deshalb bis zu 10 Stunden täglich in der Kita - Umso wichtiger ist es, dass sie in dieser Zeit gut betreut werden. Das kann allerdings nicht gewährleistet werden, wenn derzeit Betreuungszeiten, die über 7,5 Stunden hinausgehen, nicht mit ausreichend Personal abgedeckt werden und in Brandenburgischen Kitas zu wenige Erzieher zu viele Kinder betreuen."

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Kommentare (6)

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Monitor W. schrieb um 20:46 Uhr am 18.05.2018:

Mein Weg zur Arbeit ist kürzer als der zur Kita. Warum wird der Personalschlüssel zu meinem Problem gemacht wo ich doch Monat für Monat meinen vollen (nicht Harz4 gedrückten) Beitrag zahle? Mal wieder werden wir Eltern bestraft. Egal ob mit der Gebührenordnung oder mit der vorzeitigen Schließung. Ich bezahle 8-10 Stunden. ...und darf an dem Tag nur 7,5 h nutzen? Dann brauch ich auch nur 7,5 h bezahlen, oder?
Und wo Bitte steht das, dass letzte Kita Jahr kostenlos ist? Die Gebührenordnung sagt vom 3 Lebensjahr bis zur Einschulung kostet weiterhin!?!?!
Wäre wohl jemand so freundlich mich aufzuklären?

mama schrieb um 12:31 Uhr am 18.05.2018:

Die Kita in kirchmöser West ist auch betroffen geschlossen ab 13:30

Historie schrieb um 19:13 Uhr am 17.05.2018:

Das Land Brandenburg hatte für 2017 700 Mio. Euro für die Flüchtlinge eingeplant. („RBB- aktuell“ vom 28.09.2016)
Dieses von den Werktätigen erarbeitete „Steuer- und Abgabengeld“ hätte man für die notwendige Finanzierung der Kitas im Land einsetzen sollen, dann gäbe es die jetzt vorgelegten Probleme nicht.

wunder.punkt schrieb um 10:56 Uhr am 17.05.2018:

Vielleicht sieht man jetzt auch die jüngst veränderte Gebührenordnung etwas kritischer. Sicherlich für den Einzelnen gut, dass weniger oder im Vorschulalter gar nichts mehr zu zahlen ist. Aber nun wird sicherlich zu hören sein, dass das nicht mehr vereinnahmte Geld nun auch nicht mehr zur Finanzierung des zu ändernden Personalschlüssels vorhanden sein wird. Insofern haben wir uns eine billigere Betreuung unserer Zukunft eingekauft. Das ist schade und unfair, aber leider realistisch.

Arbeiter schrieb um 08:31 Uhr am 17.05.2018:

Unsere Kita in Kirchmöser Ost hat an dem Tag geschlossen!

Pawel schrieb um 21:07 Uhr am 16.05.2018:

Da gibt es eine Volksweisheit, die sinngemäß lautet: Eine Luftgewehrkugel in der Vergangenheit abgefeuert kommt als Kanonenkugel in der Zukunft wieder. !994 oder 95 lernte ich zwei diplomierte Kindererzieherinnen kennen, die zu Elektroinstallateurinnen umschulten, weil sie in ihrem erlernten Beruf keine Anstellung fanden.
Damals, kurz nach der "Wende", zog man es hier in Brandenburg an der Havel vor, jüngere Kindergärtnerinnen zu feuern. Mit dem Hintergrund, wenn man die älteren Kindergärtnerinnen rausfeuert, hätte man ihnen eine hohe Abfindung zahlen müssen und diesen Umstand wollte man unbedingt vermeiden. Man hat summa summarum schon früher das Problem auf den Schultern der arbeitenden Menschen "gelöst" und sicherlich eine Menge Zwietracht unter ihnen gesät....
Es ist schon schlimm in einem Land, das sich Exportweltmeister nennt, das hier noch nicht einmal die Mittel reichen für eine vernünftige Kinderbetreuung! Und eine objektive Realität ist leider nun mal das lange Fernbleiben vom Wohnort wegen der Arbeit und da ist es doch ein Anspruch, dass während dieser Zeit die Kinder vernünftig untergebracht sind.
Die Mär von "Oma und Opa" zieht nicht, denn sie gehen in vielen Fällen auch schindern.
Da zeigt sich abschließend das ganze System von seiner Asozialität!