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Linke verwundert über THB-Fach "Nukleare Sicherheit"

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Politik

Erstellt: 16.07.2018 / 07:33 von Stadtpolitik

Claudia Sprengel vom Kreisvorstand der Linken erklärt zum Maz-Artikel "Studenten sollen AKW beschützen": "Die Technische Hochschule in Brandenburg an der Havel ist für die Stadt ein wichtiger Ort für Innovation und um junge Menschen mit ihren Ideen in die überalterte Stadt zu locken. Viele Studiengänge spiegeln den Zeitgeist wider - und den Bedarf: So gibt es einen Master für Digitale Medien und auch Studiengänge, die sich mit nachhaltiger Energiegewinnung beschäftigen."

Weiter heißt es: "Umso verwunderlicher ist daher, dass ein neues Fach ´Nukleare Sicherheit´ nun auch seinen Platz in dieser Reihe einnehmen soll. Im Masterstudiengang soll es zwar größtenteils um Sichheitsmanagement gehen, dennoch unterstützt er eine zu tiefst unökologische und zudem gefährliche Industrie. DIE LINKE.Brandenburg an der Havel bedauert diese Entscheidung. Wir glauben, dass der sozial-ökologische Wandel vor allem dadurch gelingt, in erneuerbare und kommunale Energiegewinnung zu investieren, nicht in bereits veraltete und gefährliche Versorgungsstrategien. Auch den Kreis der Adressat*innen auf Schwellenländer zu beziehen, verlagert die Probleme nur außerhalb unserer Sichtweite. Da in Deutschland die Akzeptanz für Atomkraft sinkt, will man es nicht vor der eigenen Haustür. Doch der Import von Energie macht uns abhängig von teils uneinschätzbaren Staaten und Großkonzernen. Wir wünschen uns eine staatlich geförderte Lehre und Forschung, die nach Alternativen sucht - also Innovation fördert, so wie es die THB in vielen anderen Bereichen tut."


Hinweis: Politische Pressemitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder; unsere Leser sollen sich eine eigene Meinung zu den Äußerungen unserer Politiker machen - ohne wertende Meinungen der Redaktion. Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von den zitierten Inhalten/Aussagen und macht sie sich nicht zu eigen.


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Kommentare (9)

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nachdenklich schrieb um 16:09 Uhr am 24.07.2018:

Am 23.07.2018 wurde bei „Euro- News“ publiziert, dass „Aktivisten“ auf das Gelände des Atomwaffen- Lagerortes Büchel in Rheinland- Pfalz vorgedrungen sind.
Dort liegen bis zu 20 amerikanische Atombomben vom Typ B61, deren Sprengkraft größer als die der Bombe von Hiroshima ist.

Claudia Sprengel schrieb um 16:55 Uhr am 18.07.2018:

Der Link ist im Original enthalten.
http://www.maz-online.de/Lokales/Brandenburg-Havel/Atomkraftwerke-Nukleare-Sicherheit-THB-Masterstudium-Brandenburg-an-der-Havel

Lexa schrieb um 17:00 Uhr am 17.07.2018:

Die Linke sollte mal Lenin besser lesen und verstehen. Denn Wissen ist Macht hat er gesagt. Womit er richtig liegt. Insofern kann es nicht falsch sein an Sicherheitstechniken für nukleare Anlagen zu forschen und entsprechende Fachleute auszubilden. Weiterhin passt diese Ausbildung zur Forderung der Linken, Menschen in unterentwickelten Ländern zu helfen, damit diese nicht ständig zwecks Verbesserung der Lebensbedingungen durch die Welt reisen müssen. Herr Klein allerdings unterschätzt mit seinem Kommentar die Bedeutung der Kleinstadt Brandenburg an der Havel. Die demografische Entwicklung und bisher nicht beendete Deindustrialisierung in der Stadt wird in 20-30 Jahren zu erheblichen Bevölkerungseinbußen führen, da einfach die Existenzgrundlagen für die hier siedeln den Menschen fehlen.

Pawel schrieb um 17:38 Uhr am 16.07.2018:

Fakt ist, dass die Atomenergie und auch die Energie aus Braunkohle ihre Daseinsberechtigung hat. Da kann man dazu stehen wie man will.
Und wenn ich mir beispielsweise die Windenergie im Gegentum dazu anschaue, bekomme ich Bauchschmerzen. Die Verspargelung unserer Landschaft mit dem Dreiblättrigen Windrad nimmt schon enorme Ausmaße an. Es stehen schon Windräder im Walde in Hülle und Fülle. Einwohner, die in der Nähe wohnen, gehen dagegen zu Recht auf die Barrikaden. Ich möchte nicht wissen, wie viele Vögel jährlich durch diese Anlagen getötet werden.
Und last but not least nagt der Zahn der Zeit auch am Dreiblättrigen Windrad, das dann schnell zu einem Zweiblättrigen mutieren kann. Die Folgen kann sich jeder ausmalen.
Ich mache diese Aussage abseits von jeder Parteipolitik mit dem Hinweis, dass alles Gute nicht beisammen ist, auch nicht bei der Bereitstellung von Elektroenergie.

Funky schrieb um 09:47 Uhr am 16.07.2018:

Die Linke ist "verwundert". Es hat den Anschein, die merken nichts mehr.
Von Kutsche und Co. kommt nur noch unsinniges Gewäsch. Erst der Unsinn mit dem "kostenlosen Frühstück" für alle Schulkinder jetzt die Realitätsverweigerung im Zusammenhang mit der nuklearen Sicherheit.
Es hat den Anschein, als ob dort einige den Verstand verloren haben. Mit dieser Art und Weise, wie Linke und SPD hier agieren darf man annehmen, daß sie möglicherweise selbst erkennen, daß sie nicht hat mehr gebraucht werden.
Es kann doch in diesen Parteien nicht nur solche irrsinnigen Typen geben. Die sind nicht mal als Opposition in der Kommunalpolitik geeignet.

Hans Klein schrieb um 09:43 Uhr am 16.07.2018:

Was Sprengel da schreibt, ist wieder totaler Unsinn. Und vor allem frech und unwürdig für unsere Stadt. Schon allein das Zitat "[...] Menschen mit ihren Ideen in die überalterte Stadt zu locken." ist ja wohl unter aller Sau. Ist diese Hochschule dazu gegründet worden, um einfach nur Menschen in unsere angeblich hässliche und olle Stadt zu holen? Da sollte sich die Linke einmal selbst an die eigene Nase fassen! Wenn es um Stadtentwicklung geht, sind die Linken doch die ersten, die Modernisierung in der SVV blockieren mit fadenscheinigen Argumenten.

Vielleicht wäre es besser, sie würde in ihrer eigenen Partei aufräumen und etwas gegen den hohen Altersdurchschnitt tun.

Aber sicherlich liegt es daran, dass Sprengel jung und unerfahren ist. Vermutlich ist sie nicht einmal eine Urbrandenburgerin, entspricht also nicht dem Zeitgeist der Brandenburger. Und als Linke entspricht sie auch nicht dem aktuellen Zeitgeist der Politik in der Gesellschaft. Da geht es ja glücklicherweise in eine komplett andere Richtung.

Michael Zureck schrieb um 09:39 Uhr am 16.07.2018:

Ich kann Stefan nur zustimmen. Aber das ist grundsätzlich die Politik der Linken und der Grünen auch auf Bundesebene. Völlig inkompetent zu allem
den Senf dazugeben ohne jegliches Fachwissen oder wissenschaftliche Begründung.

Stefan schrieb um 09:00 Uhr am 16.07.2018:

Ich zitiere diesbezüglich mal die THB-Präsidentin:

"Ziel der Lehre ist es, einen Beitrag zum weltweit sicheren Betrieb nuklearer Anlagen sowie zum sicheren Umgang mit nuklearem Material, etwa in medizinischen Einrichtungen, zu gewährleisten, indem hochqualifiziertes Personal ausgebildet wird. Die THB-Chefin übersetzt in verständliches Deutsch: „Im Wesentlichen geht es nicht um die rein technischen Prozesse, die in Atomkraftwerken ablaufen. Es geht um Datensicherheit und Hacker-Abwehr, es geht um Organisationsfragen wie Abläufe, Zutritts- und Zugriffsberechtigungen, um simple Einbruchssicherungen sowie um Risiko- und Bedrohungseinschätzungen. Kurz gesagt, um alle Gefahren, die es neu auf der Welt gibt.“ Auch Fragen des Gebots der Nichtweitergabe von Atomwaffen-fähigen Systemen (im Englischen bekannt unter „Non-Proliferation“) seien Studieninhalte."

Nachzulesen im MAZ-Artikel zu diesem Thema. Muss ich den jetzt auch noch verlinken oder finden Sie diesen Frau Sprengel?

Ich kann nicht verstehen wie man ohne jede Ahnung eine derart einseitige Meldung verfasst -.-

Parteilooser schrieb um 08:01 Uhr am 16.07.2018:

Tja Frau Sprengel,
das ist typisch für die Wirrungen Ihrer Partei. Sie faseln allzu oft und gerne von Globalisierung, einem geeineten Europa und der Wir-sind-alle-gleich- Ideologie. Und diese Phantastereien gehen eben weit an der Realität vorbei.
Denn viele andere Länder, insbesondere die größeren Industrieländer denken nicht ansatzweise tatsächlich an den Atomausstieg. Dementsprechend richten diese Länder ihre Technologien und dazugehörigen Lehrmeinungen aus. Und Sie glauben mit der Vogel Strauß Politik daran vorbei zu kommen. Es wird nicht funktionieren, wie dieses Beispiel der Erkenntnis an der Fachhochschule Brandenburg zeigt.
Rosarote Wunschträume sind eben nur ganz selten in der vom Profit regierten Realität wiederzufinden.