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Linke: "Als hätten wir es geahnt..."

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Politik

Erstellt: 21.07.2018 / 09:00 von Stadtpolitik

Heidi Hauffe (Linke) erklärt: "Da standen vier Mitglieder unserer Basisorganisation (BO) DOM am Mittwochvormittag auf dem Marktplatz in Nord, um mit Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Pflegenotstand ins Gespräch zu kommen. Deutlich wurde, dass das Problem der Bevölkerung bewusst ist und sie die Forderungen der Beschäftigten für richtig erachten. Wenn kein Personal vorhanden ist, muss eben die Arbeitslast reduziert werden."

Weiter erklärt sie: "Ein weiter so kann es nicht geben. Deshalb dokumentierten viele unserer Gesprächspartner mit ihrer Unterschrift ihre Unterstützung des im Winter gegründeten ´Bürgerbündnis´ zum Thema ´Pflegenotstand´ und bekräftigten dessen Forderungen. Jetzt setzt die Geschäftsführerin des Klinikums einseitig den vereinbarten Gesprächstermin über Entlastungsmaßnahmen ab, weil die Gewerkschaft ver.di und der Betriebsrat zu Recht bei ihren Forderungen bleiben.

Wir solidarisieren uns mit den Kolleginnen und Kollegen. Sie brauchen sofort Entlastung, arbeiten am Limit und sind von gesundheitlichen Schäden bedroht. Wie wir erfahren konnten, geht es in diesem Tarifstreit nur noch darum zu vereinbaren, wie ein Konsequenzen-Management aussieht. Das heißt, wie sehen die Entlastungsmaßnahmen bis zum Eintreten der zusätzlich besetzten 60 Stellen aus. Die Belastung der Beschäftigten besteht jetzt und darf nicht erst nach Aufbau der 60 Stellen reduziert werden.

Kürzlich erst zeigten die zwei Warnstreiktage, wie konsequent die Belegschaft bereit ist, für ihre Forderungen, die sofortige Einführung von Entlastungsmaßnahmen, einzutreten. Gleichzeitig fordern wir, dass es endlich ein Statement vom Gesellschafter, explizit auch von Herrn Scheller, zur Tarifauseinandersetzung gibt. In wie weit kann der Gesellschafter oder die Stadt Einfluss nehmen und Zugeständnisse machen, damit es für die Kolleginnen und Kollegen im Städtischen Klinikum zu entlastenden Maßnahmen kommt. Die Beschlüsse, die in der Vergangenheit gefasst worden sind, rächen sich jetzt und bringen das Klinikum in eine Situation, aus der es nicht mehr allein herauskommt. Das Personal wurde immer mehr abgebaut. Die Arbeit ist so verdichtet, dass die Beschäftigten aus dem Beruf austreten. Immer weniger junge Menschen haben Interesse daran, diesen schönen Beruf zu erlernen. Nun fehlt das Personal, um eine gute Versorgung zu gewährleisten.

Wir wünschen uns im Namen der Beschäftigten, dass die Geschäftsführung wieder an den Verhandlungstisch zurückkehrt und echte Entlastungsmaßnahmen unterbreitet.

Für die Mitglieder der BO DOM
Heidi Hauffe / Solveigh Calderin"


Hinweis: Politische Pressemitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder; unsere Leser sollen sich eine eigene Meinung zu den Äußerungen unserer Politiker machen - ohne wertende Meinungen der Redaktion. Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von den zitierten Inhalten/Aussagen und macht sie sich nicht zu eigen.


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Kommentare (6)

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WahrheitOderGeschichte schrieb um 19:26 Uhr am 21.07.2018:

@Rüdiger Pogadl
Sklaven des Kapitals sind wir doch im Grunde alle.
Aber bedauerlichweise begreifen das viel zu wenig Menschen und machen sich oftmals zu willfährigen Helfern der Ausbeuter.
Nie und niemals darf darf die ärztliche Grundversorgung in private Hände gelegt werden und obendrein noch dazu unter der Prämisse des Wettbewerbs. Die Qualität wird logischerweise dadurch nicht verbessert, denn die Krankenhäuser richten ihr Tun nun zwangsweise auf Profit und nicht auf Hilfe aus. Die Realität beweist es uns offensichtlich. Hilfskräfte statt Fachkkräfte, Tarifumgehung durch Leiharbeit, minimale Lohnkosten usw. Diese Maßnahmen baden selbstverständlich die Patienten aus. Und es ist ja schließlich nicht wie beim Autokauf, dass ich gründlich alle Angebotsoptionen prüfen kann und mir den vermeintlich besten Anbieter aussuche. Denn wie könnte das in einem akuten Fall aussehen? Oder wie soll ich ins Münchner Uni- Klinikum einrücken, wenn ich in Brandenburg wohne?
Privatwirtschaftliche Verhältnisse gerne überall dort wo es passt. Aber Gesundheitswesen, Bildung, Soziales, Post ec. müssen aus offensichtlichen Gründen in staatlicher Obhut bleiben und selbstverständlich auch über die üppigen Beiträge und Abgaben der Bürger finanziert werden. Zumindest in den jeweiligen Basisbereichen. Schönheitsoperationen, private Schulen und ähnliche Institutionen als Zusatzangebote gerne. Und zur Einhaltung des Solidarprinzipes wäre ebenso eine staatliche Krankenkasse ausreichend. Private nur zur optionalen Ergänzung.
Aber Hauptsache die GEZ als Privatunternehmen wird mit staatlicher Gewalt unterstützt und konkurrenzlos am Leben erhalten.
Leider gibt es derzeit keine Alternative am versteinerten Horizont der politischen Parteien. Und so wird den Menschen in absehbarer Zeit keine Besserung der Verhältnisse zuteil werden.

Oliver Kuhlmey schrieb um 19:26 Uhr am 21.07.2018:

Lieber Matze,
im Oktober beginnt ein Ausbildungsgang zum Gesundheits- und Krankenpfleger und Sie lieber Matze sind eingeladen sich dieser Aufgabe zu stellen.
Krankenschwestern die für gute Arbeitsbedingungen und damit für die gute Versorgung der ihnen anvertrauten Patienten kämpfen, scheint für sie eine abwegige Vorstellung zu sein.
Also bevor Sie uns weiter belehren, Hic Rhodus, hic salta, kommen Sie zu uns und übernehmen den Job und bis es soweit ist kümmern wir uns um eine GUTE PFLEGE.
Ich wünsche Ihnen Gesundheit und ein sonniges WE
Oliver Kuhlmey

Rüdiger Pogadl schrieb um 15:21 Uhr am 21.07.2018:

Sorry ich meinte& Matze.. Entschuldigung Pawel.

Rüdiger Pogadl schrieb um 15:19 Uhr am 21.07.2018:

@Pawel. Ich mag die meisten Positionen der linken Stalinisten nicht... Aber: Sie sind offenbar ein ahnungsloser Sklave des Kapitals....

Pawel schrieb um 11:09 Uhr am 21.07.2018:

Das was hier geschildert wird, ist das Resultat der Privatisierung im Gesundheitswesen. Soll dieser Zustand so weiter fortbestehen???
Überforderte Mitarbeiter, täglich am Rande der Verlustleistungshyperbel arbeitend, sind doch nicht im Sinne des Wohlergehens der Patienten. Denn sie leiden als erstes unter diesen Bedingungen! Jeder sollte bedenken, auch er oder sie wird einmal krank und muss die Hilfe des Krankenhauses in Anspruch nehmen.
Und trotz des Kindergartenspieles, was beide Verhandlungsseiten hier zelebrieren ( dieser Eindruck entsteht bei mir beim Lesen), setzt Euch an den Verhandlungstisch und verhandelt weiter, das Problem ist zu wichtig um blockiert zu werden!
Wenn ich mit meinen Ansichten falsch liegen sollte, lasse ich mich gerne korrigieren.

Matze schrieb um 10:30 Uhr am 21.07.2018:

Frau Hauffe...

Verhandlungstisch hat mit VERHANDELN zutun!

Genau der Tatsache verweigert sich aber Ver.di und genau aus diesem Grund hat die Geschäftsführung auch die Gespräche ausgesetzt...

Wozu soll man reden, wenn der Gegner auf seinen Forderungen beharrt.
Die Geschäftsführung hat mehr als nur ausreichend Zugeständnisse gemacht und auch schon Maßnahmen beschlossen und die Umsetzung bereits begonnen...

Ver.di's Forderungen sind mal wieder weltfremd und nicht adhoc umsetzbar. Es herrscht nunmal Fachkräftemangel, gerade in ländlichen Regionen ausserhalb der Metropolen.

Nicht zu vergessen darf Ver.di auch gerne mal aufzeigen, dass und wie es für ein solches Klinikum finanzierbar ist, einfach mal so 100 neue Leute einzustellen - unabhängig davon, eine so große anzahl überhaupt rekrutieren zu können.

Die sind kein deut besser als populiste Parteien - Traumziele definieren, aber der Gesellschaft verschweigen, dass diese nicht umsetzbar sind.

Im Endeffekt sorgen sie oft sogar dafür, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen sinken und damit sogar Arbeitsplätze in Gefahr geraten - und all das für gefühlt 50€ mehr Gehalt, da über 50% der Erhöhung durch erhöhte Steuern und Abgaben auf den Lohn "aufgefressen" werden...

Der Arbeitgeber aber trotzdem bei aolch großen Unternehmen netto Geld in Millionenhöhe mehr zahlen muss.

Zurück zur Klinik.
Die Bereitschaft der Geschäftsführung ist da und Einstellungen auch schon zugesagt und teilweise auch schon in Umsetzung. Die einzigen die stur sind, sind Ver.di und der BR - teils sogar auf Kosten der Gesundheit, selbst vor Kindern wurde kein Halt gemacht, wie die geplante Absage der OP beweist. Im wahrsten Sinne war der BR der Meinung, Gott spielen zu dürfen - indem sie meintrn entscheiden zu dürfen, wem geholfen werden darf, wer operiert werden darf und wer nicht - wohlgemerkt, es ging hier nicht um OPs wegen irgendwelcher Knochenbrüche, sondern OPs von Krebspatienten oder eben dieses Kindes...

Es ist traurig, dass dort erst ne höhere Ver.di-Verantwortliche eingreifen muss, nachdem sie festgestellt hat, dass dort rechtliche Grenzen massiv überschritten wurden...

Wo sind wir denn hier??

Die einzigen die aich bewegen müssen sind Ver.di!
Mehr Zugeständnisse als diese Geschäftsleitung hat es wahrscheinlich bisher an kaum nem anderen KH überhaupt je gegeben. Ver.di soll ruhig sein, soll die angebotenen Kompromisse annehmen (was u.a. glaube 60 zugesagte neue MA sind), nen Zeitrahmen der Klinikleitung für die Umsetzung geben der realistisch ist, und dann ganz genau beobachten ob diese es auch umsetzen.

Wenn sich nichts tut, können sie immernoch in 1-2 Jahren wieder auf der Matte stehen - und dann hätten sie auch die Argumente auf ihrer Seite...