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Basketballer zahlen Lehrgeld in Mahlow

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Sport

Erstellt: 10.10.2018 / 07:26 von Michael Gentzsch

Während die erste Mannschaft ihre ersten Heimspiele in Brandenburg bestritt, musste die zweite Mannschaft zum eigenen ersten Spieltag nach Mahlow südlich von Berlin reisen. Im Gepäck hatte Coach Florian Schöttler zehn Spieler, wobei er auf Christian Rosenkranz, Stefan Bronnert, Eric Nzana und Mario Schnalke aus diversen Gründen verzichten musste.

Zum Auftakt ging es gegen den Gastgeber aus Mahlow. Obwohl Oliver Schroth das Spiel mit einem erfolgreichen Korbleger eröffnete, bewies der Landesliga-Absteiger seine Qualität vor allem in der Defensive. Gegen die engstehende und sehr physische Zonen-Verteidigung fanden die Brandenburger keinen Zugriff auf das Spiel. Nur zwei Würfe fanden den Weg in den Korb. Ernüchternd endete das erste Viertel mit 6:18. Überrascht, aber dennoch gewillt dem Bollwerk etwas entgegen zu setzen, starteten die Brandenburger ins zweite Viertel. Immer öfter kamen jetzt auch sie zu ihren Korbmöglichkeiten, nutzten sie mitunter dann nicht konzentriert genug. Zumal sich die recht physische Spielweise auch auf dem Foulkonto der Baskets widerspiegelte und gerade unter dem Korb oft gewechselt werden musste. Nachdem Coach Schöttler seinerseits auf Raum-Verteidigung umstellte, kamen die Mahlower zwar weiterhin zu Punkten, mussten sich diese aber immer wieder an der Freiwurflinie selbst verdienen (7/11). Der Halbzeitstand von 37:19 sprach dennoch eine deutliche Sprache. In der Pause wies Coach Schöttler daraufhin, dass Mahlow nun Schwächen zeigten , das Spiel mit aggressiver Offensive und Defensive noch kippen könne und motivierte an das zweite Viertel anzuknüpfen. Auch wenn die Gastgeber die zweite Hälfte eröffneten, holten sich die Brandenburger das dritte Viertel mit einem abschließenden 10:0-Lauf und verkürzten vor dem letzten Spielabschnitt auf 35:46. Im letzten Viertel war dann leider die Luft raus. Den Brandenburgern gelangen nur noch zwei erfolgreiche Würfe, wobei Mahlow satte 19 Punkte einnetzte, was die 40:65-Niederlage für Brandenburg am Ende zu deutlich ausfielen ließ. Die Brandenburger fanden nie wirklich ein Konzept gegen die physische Zonenverteidigung der Gäste und es liegt nun an den nächsten Trainingszeiten Rezepte gegen eine derartige Ballraum-Verteidigung zu entwickeln.

Nach einer circa 20-minütigen Pause ging es direkt weiter gegen den Eberswalder BV. Dabei gelang Brandenburg ein deutlich besserer Start. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Die Mann-Mann-Verteidigung der Eberswalder spielte den Baskets besser in die Karten, nur die Treffsicherheit fehlte, so dass man mit einem 24:31-Rückstand in die Halbzeitpause ging. Die Brandenburger witterten nun ihre Chance. Als Michael Gentzsch zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels mit seinem dritten Dreier zum 38:38 ausglich, schien etwas zu gehen, doch Eberswalde antwortete mit schnellen weiteren vier Punkten zum 38:42 bei Viertelende. Brandenburg gab nicht auf, musste aber am Ende mit zwei Spielen in den Knochen dieses Spiel zu deutlich mit 51:64 abgeben.

Letztlich war an diesem Wochenende mehr drin. Mit den in Brandenburg verbleibenden Spielern im Kader, hätten sich die Spiele durchaus anders gestaltet. Nun heißt es Mund abputzen und sich für den nächsten Spieltag am 11.11. in Cottbus vorzubereiten, um dann mit breiter Brust in die Spiele gegen BBC Cottbus 3 und den Eisenhüttenstädter BV zu gehen.

Es spielten (Punkte gegen Mahlow/ Punkte gegen Eberswalde) Danny Schultheiss (4, 9), Marcel Lochner (18, 4), Robert Wacker (0, 1), Jens Spitzer (4, 2), Peter Schmidt (0, 0), Daniel Lindauer (5, 5), Alexander Köpke (0, 4), Oliver Schroth (4, 4), Chris Baluch (2, 5), Michael Gentzsch (3, 17)

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