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Linke: Gedenken an die antisemitischen Ausschreitungen vor 80 Jahren

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Politik

Erstellt: 08.11.2018 / 12:02 von Stadtpolitik

Claudia Sprengel und Daniel Herzog (DIE LINKE) erklären: "In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 - also vor genau 80 Jahren - kamen bei antisemitischen Ausschreitungen durch die Faschist*innen im damaligen Deutschen Reich mehrere hundert Jüd*innen ums Leben. Tausende Synagogen, jüdische Geschäfte, Wohnungen und sogar Friedhöfe wurden von den Faschist*innen zerstört."

Weiter heißt es: "Mehrere 10.000 Jüd*innen wurden in Konzentrationslager verschleppt. Dieses als ´Reichskristallnacht´ verharmloste Ereignis markierte den Auftakt zum systematischen Mord an den Jüd*innen im Deutschen Reich und darüber hinaus. Auch in Brandenburg an der Havel wurden am 9. und 10. November 1938 jüdische Mitbürger*innen misshandelt und verhaftet. Jüdische Geschäfte wurden zerstörrt und die Synagoge in der Großen Münzenstaße angezündet. ´Am 9. November erinnern wir nicht nur an die Opfer dieser faschistischen Ausschreitungen, sondern treten gleichzeitig denen entschlossen entgegen, die auch heute wieder ein Klima der Ausgrenzung, Stigmatisierung und Angst erzeugen wollen´, erklärt Daniel Herzog, Mitglied des Kreisvorstandes der LINKEN Brandenburg an der Havel.

´Die universellen Menschenrechte gelten für jeden Menschen, egal welcher Herkunft, Religion oder sexuellen Orientierung´, ergänzt seine Vorstandskollegin Claudia Sprengel. Und wie sagte einst Max Horkheimer: 'Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen'.

Daher versammeln wir uns gemeinsam mit vielen anderen Brandenburger*innen am heutigen Tag um 17 Uhr am Neustädtischen Markt, um den Opfer der antisemitischen Verbrechen vor 80 Jahren zu gedenken und vor einer Wiederholung der Geschichte zu mahnen.´"


Hinweis: Politische Pressemitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder; unsere Leser sollen sich eine eigene Meinung zu den Äußerungen unserer Politiker machen - ohne wertende Meinungen der Redaktion. Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von den zitierten Inhalten/Aussagen und macht sie sich nicht zu eigen.


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Kommentare (13)

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Norbert schrieb um 08:20 Uhr am 10.11.2018:

@Historie Deswegen heißt es auch: Merkel ist endlich bald weg und ihre Nachfolgenden Brüder oder Schwestern im Geiste hoffentlich dann auch bald. Sonst gibt es keinen Frieden. Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch! Seid wachsam!

Historie schrieb um 20:58 Uhr am 09.11.2018:

@norbert:
>>Auch als Nachgeborener fühle ich mit dem Humanismus verpflichtet. Und fühle mich auch für vergangene Taten gegen den Humanismus verantwortlich. Damit sie nicht wieder passieren. Wer aus der Geschichte nichts lernt, wird sie leider wieder erleben müssen.<<

Am 4.September 2009 erfolgte am Kundus-Fluss ein Bundeswehr-Angriff auf die afghanische Bevölkerung: Der Bundeswehr- Kommandeur Oberst Georg Klein gab am 4.9.2009 um 1.39 Uhr in der Früh den Befehl, zwei Tanklaster zu bombardieren, die von Aufständischen entführt worden waren, dabei wurden 142 Menschen lebendig verbrannt.

Dreieinhalb Wochen nach dem vom Bundeswehr- Oberst Georg Klein angeforderten Luftangriff in Kundus hat die afghanische Regierung den Familien der 30 getöteten Zivilisten jeweils 2000 Dollar Entschädigung gezahlt. Die neun Verletzten bekamen je 1000 Dollar.

Die Bundesregierung zahlte 2010 pro Opfer 5000 $ an die Hinterbliebenen.

Diese beispielhafte Geschichte zeigt: die Verantwortlichen befinden sich in den regierenden Volksparteien, die die Kriegshandlungen befohlen haben. Was ist heute anders als damals?
Wer betreibt eine stetige, ungeheure Aufrüstung, die Milliarden Euro des deutschen Steuerzahlers mehrwertlos vernichtet?

Frank schrieb um 18:17 Uhr am 09.11.2018:

Ach Zetti. Du sendest wenig (oder gar keine?) Toleranz aus, forderst sie aber von anderen dir gegenüber. Passt halt nicht. Und ja: Nazis darf man ruhig als solche bezeichnen. Genauso wie du Linksextremisten als solche bezeichnest. Ist unsere schöne Demokratie. Die lassen wir uns nicht von ein paar Braunen kaputtmachen, daher mahnen wir immer wieder um zu verhindern, dass rechte oder linke Extreme in diesem Land jemals das Sagen haben.

M.Z. schrieb um 17:57 Uhr am 09.11.2018:

"Nö, also ich bin schon sehr dankbar," Wie ich schon schrieb: jedem klar denkenden Menschen! Und was mein Kommentar, wonach niemand für die Taten anderer verantwortlich ist und dafür auch nicht in Sippenhaft genommen werden kann mit dem herbeisehnen von Krieg, Not und Elend zu tun hat, wird sich wohl nur einem nicht klar denkenden Menschen erschließen. Und die ganzen Typen ( z.B. die hier http://gegenrechts.koeln/2018/afd-grossaufmarsch-verhindern/ ), die heute jeden Andersdenkenden als Nazi betiteln, angreifen und versuchen deren Demonstrationen gewaltsam zu verhindern und zu blockieren wären in diesen 12 Jahren (manche nennen sie vollkommen zurecht einen Fliegenschiss) deutscher Geschichte die überzeugtesten Mitläufer und Mittäter gewesen und hätten den rechten Arm am höchsten ausgestreckt.

Coobi schrieb um 17:11 Uhr am 09.11.2018:

"Ich und hoffentlich jeder klar denkende Mensch fühlt sich nur für seine eigenen Taten und nicht die Taten anderer verantwortlich."

Nö, also ich bin schon sehr dankbar, dass es dank der guten Aufarbeitung dieser schlimmen Phase der deutschen Geschichte (manche nennen sie Fliegenschiss), eine gesellschaftlichen Konsens gibt, die Gefahren zu beschreiben und immer wieder zu mahnen.
Denn es kann hoffentlich kein klar denkender Mensch Kriege, Not und Elend herbeisehnen, die aus Ausgrenzung, Diffamierung und Hass, sowie egoistischen Ideologien entstehen.

M.Z. schrieb um 14:13 Uhr am 09.11.2018:

"Und fühle mich auch für vergangene Taten gegen den Humanismus verantwortlich." Schön für Sie! Ich und hoffentlich jeder klar denkende Mensch fühlt sich nur für seine eigenen Taten und nicht die Taten anderer verantwortlich. Glaubt denn jemand ernsthaft, dass sich irgendein heut lebender Franzose oder Schwede für die Taten seiner Vorfahren im 30-jährigen Krieg ( https://de.wikipedia.org/wiki/Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg#Schwedisch-Franz%C3%B6sischer_Krieg_(1635%E2%80%931648) ) auf deutschem Boden verantwortlich fühlt? Während dem etwa 40 % der deutschen Landbevölkerung dem Krieg und Seuchen zum Opfer gefallen sind, woran auch Schweden und Franzosen ihren Anteil hatten. Oder ein heutiger Türke als Nachfahre der Osmanen für die unzähligen kriegerischen islamischen Invasionen (denen Millionen zum Opfer fielen) nach Europa oder den Völkermord an den Armeniern? Oder ein Russe oder Chinese für die millionenfachen Massenmorde von Stalin und Mao? Oder ein Franzose für Napoleons Eroberungs- und Verwüstungskriege durch ganz Europa bis nach Moskau denen auch Millionen Menschen zum Opfer fielen? Nein, im Gegenteil, Napoleon ist auch heute noch ein Nationalheld in Frankreich. Die Eigenschaft sich in ewiger Schuld und Schande zu suhlen und auch der heutigen Generation irgendwelche Schuld und Verantwortung für die Taten ihrer Vorfahren einzureden, ist leider auf Deutsche beschränkt. Im Mittelalter gab es die sogenannte "ErbSchuld". Eine vererbbare Sippenhaft. Diese gibt es in der BRD zwar rein rechtlich nicht doch durch das ständige Einreden und predigen von ewiger Schuld und Schande nimmt man auch heute noch ein ganzes Volk als Nachfahren in Sippenhaft. Nach dem Motto: Nicht schuldig durch eigene Taten oder Unterlassungen, sondern Schuld dadurch, das man jemandes "Nachfahre" ist. Und um ein reines Gewissen zu bekommen und weil ich mich dafür "verantwortlich" fühle, möchte ich mich als heut lebender Deutscher bei allen heut lebenden Italienern dafür entschuldigen, dass ein Vorfahre der heutigen Deutschen, nämlich der Cherusker Fürst Arminius, eure Vorfahren in der Varusschlacht (ca 20000 Tote Römer) vernichtet hat. Etwaige Entschädigungsforderungen aber bitte nicht an mich direkt, sondern an die noch BRD-Kanzlerin Merkel stellen. Die regiert ja stets gegen das deutsche Volk und so wird da finanziell sicher noch etwas zu machen sein.

norbert schrieb um 09:58 Uhr am 09.11.2018:

Auch als Nachgeborener fühle ich mit dem Humanismus verpflichtet. Und fühle mich auch für vergangene Taten gegen den Humanismus verantwortlich. Damit sie nicht wieder passieren. Wer aus der Geschichte nichts lernt, wird sie leider wieder erleben müssen.

ahab schrieb um 15:35 Uhr am 08.11.2018:

Ernste Thema!
Aber gerade bei den Linken gibt es zum Thema Israel, welches ja eine der Folgen der unsäglichen Ereignisse war, einige welche so links sind, dass sie rechts schon wieder rauskommen.

TaschentuchfuerMZ schrieb um 15:04 Uhr am 08.11.2018:

Genau wie im Lehrbuch, Umkehrrethorik alá Rechts und gegen Schreibweisen wettern. Bedauerlich, dass es da nicht für mehr reicht.

Oli schrieb um 14:52 Uhr am 08.11.2018:

Geschichte wiederholt sich nicht! Die heutigen "Faschisten" nennen sich Antifa und werden von der Landesregierung mit unseren Steuergeldern finanziert.

cg1 schrieb um 14:46 Uhr am 08.11.2018:

1 Kommentar entfernt. Bitte auf eine vernünftige Wortwahl achten. Danke.

Alphafrau schrieb um 13:32 Uhr am 08.11.2018:

Link*innen bitte!

Roland schrieb um 12:25 Uhr am 08.11.2018:

Gabs damals wirklich schon "Faschist*innen, Jüd*innen, Brandenburger*innen und Mitbürger*innen"? Wenn die das gewusst hätten! Ein so ein ernstes Thema sollte wirklich nicht durch die Linke veralbert werden.