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Viel Geld für Brandenburger Kirchen

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Stadtgeschehen

Erstellt: 08.11.2018 / 17:30 von cg1/sc

Laut der CDU-Bundestagsabgeordneten Dietlind Tiemann können sich die Kirchen der Region auf viel Fördergeld freuen. Mehr als 8 Mio. Euro konnte man im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms einwerben. Damit würden die Christuskirche der St. Gotthardt- und Christuskirchengemeinde, die St. Jakobskapelle, der Dom zu Brandenburg, die St. Marien-Andreas Kirche in Rathenow sowie die Westkirche im Stadteil Kirchmöser demnächst "umfassende finanzielle Unterstützung erfahren".

Die Übersicht:
- Dom zu Brandenburg an der Havel: 4 Millionen Euro
- St. Marien-Andreas Kirche in Rathenow: 3,75 Millionen Euro
- Westkirche im Ortsteil Kirchmöser/ Brandenburg an der Havel: 233.900 Euro
- St. Gotthardt- und Christuskirchengemeinde in Brandenburg an der Havel: 106.400 Euro
- St. Jakobskapelle in Brandenburg an der Havel: 50.900 Euro

Tiemann: „Ich freue mich außerordentlich, dass es gelungen ist eine derart hohe Summe für eine Reihe an wichtigen Projekten in den Förderkatalog des Bundes aufzunehmen. Der Erhalt von historischer Substanz ist für das Stadtbild, die Lebensqualität sowie die Tradition in Rathenow und der Stadt Brandenburg an der Havel von großer Bedeutung. Das Engagement des Bundes zeigt, dass diese Kirchen nicht nur eine lokale und regionale Bedeutung haben, sondern für die Bundesrepublik Deutschland schützenswerte Kulturgüter des gesamten Landes sind."

Was ist mit dem Geld geplant?
Mit der Wiederherstellung der geschichtsträchtigen Räume der Ostklausur und der Spiegelburg des Brandenburger Doms wird ein entscheidender weiterer Schritt zur Sanierung dieses einmaligen historischen Sakralbaus geleistet. In den zu sanierenden Gebäuden werden künftig das Dommuseum und das Domstiftsarchiv untergebracht sein. Der Bestand des Dommuseums an liturgischen Gewänden und anderen Paramenten zählt zu den bedeutendsten mittelalterlichen Textilschätzen Europas. Er umfasst rund 100 prächtige, überwiegend vorreformatorische Gewänder, von denen die meisten aus wertvollsten Goldbrokaten geschneidert sind. Die St. Jakobskapelle soll zukünftig ein Ort der Begegnung werden, an welchem Ausstellungen, Lesungen und Kleinkunstdarbietungen stattfinden. Sie wurde in den letzten Jahren von mehreren renommierten Denkmalforschern wissenschaftlich untersucht. Dabei wurde deutlich, dass es sich um ein besonders schützenswertes Bauwerk im Land Brandenburg handelt. Es befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft der denkmalgeschützten Wredowschen Zeichenschule. Die Kapelle wurde erstmalig im Jahr 1349 erwähnt und im Jahr 1892 zur Verbesserung des angrenzenden Verkehrsflusses um rund 11 Meter versetzt.

Die Christuskirche der St. Gotthardt- und Christuskirchengemeinde wird saniert und dekontaminiert werden. Darüber hinaus soll die Kindertagesstätte „Kita Regenbogen“ erweitert und saniert werden. Die Christuskirche geht auf das Jahr 1924 zurück. Die Kirchenbehörde beschloss damals, die “Arbeitergemeinde” Wilhelmshof seelsorgerisch mit zu versorgen. Einer der damals bedeutendsten Kirchenbauarchitekten, Otto Bartning, erhielt den Auftrag zum Bau eines Gemeindezentrums im Arbeitervorort Wilhelmshof. Das Zentrum besteht aus dem Kirchensaal für circa 100 Personen, der Kindertagesstätte sowie einem Raum für die Diakonissen.

Auch die Westkirche in Kirchmöser hat aufgrund ihrer besonderen Geschichte einen Alleinstellungswert unter den Sakralbauten in der Stadt Brandenburg an der Havel. In den 1920er Jahren wurde sie mit einem sozialen Anspruch gegründet, um als Ankerpunkt in den Wohnsiedlungen zu dienen. Durch die Sanierung der Hülle des Gebäudeensembles, bestehend aus Kirche und Gemeindesaal mit Nebenräumen, schreitet die Entwicklung zu einer Begegnungsstätte für das Wohnumfeld und das Umland wesentlich voran.

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Kommentare (8)

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Fehlerteufel schrieb um 13:41 Uhr am 09.11.2018:

Genau Herr Kulik !

Und WAS genau hilft davon jetzt einer sinnvollen Institution wie sie die hier bereits genannte "Kleiderursel" ist ? WAS genau hilft es der an um Geld ringenden zwingend notwendigen Forschung ? Für die Millionen sollte man lieber oben im Krankenhaus die Gründung bzw. Den Ausbau einer Spezial-/Forschungsabteilung finanzieren. Die Kirche kommt doch erst ins Spiel, wenn die Forschung stagniert, Menschen an nicht bzw. nicht vollständig erforschten Krankheiten sterben. Und SELBST DANN kassieren sie kräftig ab bei den Hinterbliebenen. Und ich denke, 200 Mrd. EUR sollten für die Sanierung ihrer eigenen Gemäuer ausreichen. Lasst uns doch nal eine Volksbefragung zu dem Thema machen. Oder gibt es da etwa Bedenken bei den Befürwortern dieses finanziellenWahnsinns? Nicht ein Viertel der Stimmen der Brandenburger würdet ihr bekommen. Das wette ich hier und jetzt 100 EUR. Den Erlös Spende ich dann, aber nicht an die Kirche ! ;)

cg1 schrieb um 10:15 Uhr am 09.11.2018:

1 Kommentar entfernt. Sachlich bleiben.

Alexander Kulik schrieb um 09:58 Uhr am 09.11.2018:

Dem geneigten Leser des Artikels sollte nicht entgangen sein, dass mit dem Geld folgendes in Angriff genommen werden soll. In erster Linie Schutz und Erhalt des Kulturgutes der Stadt Brandenburg und damit auch das „Gedächtnis“ der Bürgerinnen und Bürger unserer schönen Havelstadt.

z.B.
- Sanierung und Restaurierung von historischen Gebäuden
(verschiedener Konfessionen)
- Dommuseum – Bewahrung öffentlichen Kulturgutes für alle Bürger
- Domstiftsarchiv – Geschichte der Stadt Brandenburg und des Doms
- Schaffung von Begegnungsstätten für Kunst, Ausstellungen Lesungen
- Sanierung einer Kindertagesstätten
- usw.

Aber auch die besagte „Feuerschale auf Betonsockel“ müsste in ein paar Jahrzehnten saniert werden... und dann?

Zum Thema Projekt „Kleiderursel“ bin ich für eine anständige Lösung. Ich finde das eine gute Initiativ. Vielleicht ergeben sich bei den vielen Sanierungsmaßnahmen und Umbauten auch Räumlichkeiten für dieses Projekt.

Ein kurzer Kommentar zu meinen Vorrednern:
Hm… ich kann leider auch nach mehrmaligem Lesen des Artikels absolut nichts erkennen was negativ für unsere Stadt sein soll. Vielleicht haben meine Vorkommentatoren einen anderen Artikel gelesen… wer weiß.

Im Übrigen wünschte ich mir das mehr Bürger sich auch an dieser Stelle darauf freuen würden, dass hier Geld für die Stadt, damit meine ich - UNS - die Bürgerinnen und Bürger die hier leben, sinnvoll ausgegeben wird.

Brandenbuerger schrieb um 08:27 Uhr am 09.11.2018:

Das Gesamtvermögen der katholischen Kirche in Deutschland ist nicht bekannt. Schätzungen gehen von bis zu 200 Milliarden Euro aus. Die nun nach und nach offengelegten Reichtümer einzelner Akteure sind gewaltig.
(quelle: WELT)
https://www.welt.de/wirtschaft/article147405067/Bloss-kein-Porno-Wo-die-Kirche-ihr-Geld-anlegt.html

Maggy schrieb um 07:49 Uhr am 09.11.2018:

Ich gebe dem Fehlerteufel Recht...
Wieso werden Millionen in die Kirche gebuttert um die Gebäude zu erhalten, wenn es zum Beispiel bei gemeinnützigen Vereinen an allen Ecken fehlt? Zum Beispiel die Kleiderursel, die bisher gegen Windmühlen kämpft? Sollen die mit Geld in der Tasche, selbst zusehen wie sie das gewuppt bekommen...Warum?...wird wie besagt, nicht mal Geld in die Forschung gesteckt??? Also irgendwie glaube ich ebenfalls langsam, das das alles nicht mit rechten Dingen zu geht...

Fehlerteufel schrieb um 21:45 Uhr am 08.11.2018:

Warum zahlt denn diese verdammt reiche Kirche ihre architektonische Erhaltung ihrer Bauwerke nicht selbst aus den eigenen Kassen ? Und warum darf nicht jeder seine eigene Meinung haben ? Was genau spricht gegen eine Feuerschsle auf Beton ? Es ist nicht jeder reich und kann sich alles leisten. Hauptsache der Kirche geht es gut ! Wer hilft denn der jungen Mutter mit Blutkrebs und ihrem leinen Kind ? Steckt die verdammten Millionen lieber in die Forschungen um hoffentlich irgendwann helfen zu können anstatt einem scheisse reichen Verein noch fie Gemäuer zu sanieren. Aber da kann man reden wie man will. Ändern wird sich nichts. Die Reichen schieben sich ihre Kohle schon irgendwie zu. Ist ja nichts Neues.

Karsten Dierich schrieb um 20:23 Uhr am 08.11.2018:

@fehlerteufel

Es geht hierbei einzig um die architektonische Erhaltung von Bauwerken.
Wobei wenn es nach Ihnen geht dann sollten wohl sämtliche Kulturstätten abgerissen werden. Feuerschale auf Betonsockel reicht wohl, oder?!
Es ist traurig mit anzusehen wie verbohrt jmd etwas auffässt, was ganz klar in eine andere Richtung gehen soll und eindeutig angedacht ist.

max schrieb um 17:45 Uhr am 08.11.2018:

Kirchen unterstützen ist gut. Da können auch die Obdachlosen ein Obdach finden. Zu warm ist es da auch nicht, damit sie nicht zu lange bleiben