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Neuer Chef im Institut für Radiologie

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Stadtgeschehen

Erstellt: 15.04.2019 / 14:13 von cg1/bs

Das Institut für Radiologie vom Städtischen Klinikum steht unter neuer Leitung: Vor einigen Wochen hat dort Prof. Andreas G. Schreyer (49) die Position des Direktors übernommen. Zeitgleich erfolgte eine Umbenennung in „Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie“. Das erklärte Ziel des neuen Chefs: man wolle das Leistungsspektrum des Instituts weiterentwickeln und Forschung und Lehre in der Radiologie in Brandenburg etablieren.

Schreyer: „Ich freue mich wirklich außerordentlich, hier an der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und im wunderschönen Brandenburg an der Havel die Radiologie zusammen mit meinen Team am Klinikum und den Studierenden in eine spannende und faszinierende Zukunft führen und bringen zu dürfen. Der überall spürbare Gründungsgeist der MHB und die warmherzige Kollegialität am Klinikum Brandenburg motivieren mich, hier gemeinsam Hochleistungsmedizin und zugleich breite medizinische Versorgung auf Spitzenniveau weiter auszubauen.“

Neben der interdisziplinären Zusammenarbeit mit den Kollegen aus der Chirurgie, der Inneren Medizin und der Onkologie soll die Zusammenarbeit mit den technischen Fächern vor Ort ausgebaut werden, um z.B. Potenziale der künstlichen Intelligenz bei der Auswertung von Bilddaten zu nutzen. "Im Städtischen Klinikum Brandenburg stehen ihm hierfür ein exzellentes Team, modernste Geräte und Behandlungsmethoden zur Verfügung", betont Björn Saeger vom Klinikum.

Für den in Straubing geborenen Professor stellen seine Begeisterung und die Neugier für Medizin und Technik bereits früh die Weichen seiner beruflichen Laufbahn. Er fokussiert sich schon während des Studiums auf die Radiologie. Nach seiner Promotion an der Universität Regensburg führt ihn ein zweijähriger wissenschaftlicher Aufenthalt als MRI Research Fellow an der Harvard Medical School nach Boston. An der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen/Nürnberg legt er im September 2009 seinen Master of Health Business Administration ab. Nach der Habilitation in Radiologie im März 2007 wird er im Juni 2011 von der Universität Regensburg zum außerplanmäßigen Professor berufen. Professor Schreyer ist Autor von mehr als 180 wissenschaftlichen Publikationen und 23 medizinischen Buchbeiträgen. Bei nationalen und internationalen Kongressen hat er dabei mehr als 400 Vorträge gehalten. Aufgrund seiner radiologischen Expertise durfte er die Deutsche Röntgengesellschaft bei bisher 14 nationalen und europäischen medizinischen Leitlinien vertreten. Vor seinem Umzug nach Brandenburg war er als stellvertretender Direktor der Radiologie am Universitätsklinikum Regensburg und kommissarischer Chefarzt am Donau-Isar-Klinikum Deggendorf tätig. Professor Schreyer folgt in seiner Funktion der Chefärztin des Instituts für Radiologie Dr. Brigitte Menzel, die nach verdienstvoller Tätigkeit im Januar 2019 in den Ruhestand verabschiedet wurde.

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Bilder


  • Prof. Schreyer / Quelle: Klinikum Brandenburg


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