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Leserbrief: "Quo vadis, Brandenburg?"

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Leserbriefe

Erstellt: 15.05.2019 / 18:00 von Helga Stöhr-Strauch

Die Bürgerinitiative Packhof lud zur Podiumsdiskussion Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Und wer gar nicht kommt? Immerhin: ein paar Interessierte fanden den Weg zur Diskussionsveranstaltung „Wahlprüfsteine“ im Wichernhaus und nutzten die Gelegenheit, die dort anwesenden Parteienvertreter zu den Themen „Stadtentwicklung“, „Verkehr“ und „Eigene Ideen zum Packhof“ zu befragen. Eingeladen hatte die Bürgerinitiative Packhof.

Und Ralf Holzschuher (SPD), Klaus Hoffmann (Grüne), René Kretschmar (Linke), Jean Schaffer (CDU), Stefan Gacon (FDP) und Dirk Stieger (Freie Wähler) standen den Moderatoren Boris Angerer und Jan van Lessen über knapp 2 Stunden bereitwillig Rede und Antwort.

Dabei drängte sich zum Thema Stadtentwicklung der Eindruck auf, dass ein großer, parteienübergreifender Entwurf nicht wirklich existiert. Einigkeit bestand lediglich darin, dass die großen Bausünden, wie die auf der Plauer Straße, künftig nicht mehr vorkommen dürften. Ralf Holzschuher plädierte für einen verstärkten Wohnungsbau – auch auf dem Packhof - und regte eine Stadtentwicklungsgesellschaft an, um insbesondere den Bahnhof, die Bauhofstraße und die Magdeburger Straße (gegenüber der Feuerwehr) zu beleben. überdies plädierte er für die Besetzung der Position eines Stadtbaumeisters. René Kretzschmar sprach sich in erster Linie für bezahlbaren Wohnraum aus, während sich Klaus Hoffmanns Augenmerk auf die Lückenbebauung richtete und er Parkhäusern in der Innenstadt eine klare Absage erteilte.

Auf die Frage, welche baulichen Vorhaben die einzelnen Kandidaten in den nächsten 5 Jahren anstoßen wollten, sprachen sich die Vertreter der Freien Wähler, der CDU und der FDP für den Bau von innerstädtischen Parkhäusern aus, um den Handel voranzutreiben. Für die FW lag dabei das Hauptaugenmerk auf der Förderung des Straßenbaus. So sprach sich ihr Vertreter nicht nur für den weiteren Ausbau des Rings und weitere Verkehrsbauten wie z.B. Brücken aus, sondern auch für ein Parkhaus unter dem Neustädtischen Markt, damit dort die Autos „verschwinden“. Auch mehr Park-and-ride- Plätze seien nötig, um die zu erwartenden verstärkten Pendlerströme jener, die bald in Brandenburg wohnen und in Berlin arbeiten würden, zu verkraften. überhaupt war der Zuzug derer, die demnächst aus Berlin nach Brandenburg strömen würden, ein Thema, das als gesetzt galt und das daher auch weiteren Wohnungsbau, der auch gehobenen Ansprüchen gerecht werden müsse, nötig mache. Dem schloss sich – im Gegensatz zur Linken - auch die CDU an, wobei hierzu auch eine bessere Nutzung des Lückenkatasters notwendig sei, um die Innenstadtlücken lukrativ zu nutzen.

Zum Thema Verkehr herrschte indes eine klare Trennung in der Gewichtung: Mehr Park-and-ride- Plätze sowie verbesserte Radwege und einen besseren ÖPNV bis in die Abendstunden hinein waren die Forderungen der Linken, während sich die Grünen für einen allgemein verbesserten Radwegeplan einsetzten. Die CDU hingegen zeigte sich ebenso wie die FW keineswegs von einer autofreien Innenstadt, sondern eher von einem verbesserten Stadtring überzeugt, stellte aber in Aussicht, das radfahrerfeindliche Katzenkopfpflaster entfernen zu wollen. Auch die bereits während der BUGA praktizierte Schiffsidee vom Wiesenweg sei für die CDU eine interessante Verkehrsoption. Wichtig sei aber prinzipiell, Wohngebiete nicht abzuhängen. Weder Hohenstücken noch den Packhof. Wobei die Frage, wie der Packhof denn weitere Verkehre überhaupt verkraften soll, allgemein unbeantwortet blieb.

Zur konkreten Packhofgestaltung selbst hielten sich alle Kandidaten mehr oder weniger bedeckt. Ebenso wie die SPD setze sich die Linke für eine maßvolle Randbebauung am Packhof ein, sowie dafür, dass ein großer Teil des Packhofs Park bleiben möge. Zudem fordere die Linke einen explizit „sozial gebundenen“ Wohnungsbau, der idealerweise mit Hilfe von Genossenschaften und/oder privater Baugemeinschaften realisiert werden möge. Die FW planen hingegen ein Hotel mit Grünstreifen. Allgemeine Einigkeit herrschte indes darüber, dass die Idee eines Wettbewerbs eine gute gewesen sei. Auf die Nachfrage Jan van Lessens, wie sich nach Ende der Wettbewerbsfrist am 31. Mai das Entscheidungsgremium überhaupt zusammensetze, erklärte der Vertreter der Freien Wähler, dass sich diese Frage erst nach der Kommunalwahl beantworten lasse.

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Bitte beachten: Meldungen in der Rubrik "Leserbriefe" geben nicht die Meinung der Redaktion wieder, sie sind ein persönlicher Text des jeweiligen Verfassers. Einsendungen sind unter [info@meetingpoint-brandenburg.de] möglich.


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Kommentare (3)

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Jan van Lessen schrieb um 08:49 Uhr am 16.05.2019:

@Michaela
Danke für den wunderbaren Kommentar. Er trifft das Thema des Artikels genau!

Ich warte immer noch auf eine anonyme Zuschrift mit Verschwörungstheorien und grundsätzlich fremdenfeindlichen Äusserungen zu einem Artikel über das Braten von Spiegeleiern...

Geht's noch?

Carsten Jancker schrieb um 08:11 Uhr am 16.05.2019:

@Michaela
Ach Felix...

Paul schrieb um 18:34 Uhr am 15.05.2019:

Hallo,
Erst einmal würde ich dieses Statement nicht als Leserbrief bezeichnen, sei's drum.
Aber man sollte bei Artikeln gegenlesen lassen, denn in der Magdeburger-Straße gibt es keine Feuerwehr.

Wenn ich das alles so betrachte habe ich das Gefühl, dass Brandenburg zur Schlafhochburg von Berlin ausgebaut werden soll. Es geht nur um Verkehr-,Strassen-,Brücken- und Wohnungsbau. Übrigends sind Senioren- Residenzen für mich auch eine Art von Wohnungen, Hotels aber nicht. Von Kultur, Freizeitprojekten gibt es, außer unserem Theater, nichts oder fast nichts in den Wahlstatements zu finden. So entwickelt man keine lebenswerte Stadt, mit der man sich heimatlich verbunden fühlt.
MfG.