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CDU: Testzeitraum für ÖPNV in den Ortsteilen muss verlängert werden

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Politik

Erstellt: 12.07.2019 / 08:34 von Stadtpolitik

Die CDU hat folgende Erklärung veröffentlicht: "Der Geschäftsführer der Brandenburger Verkehrsbetriebe GmbH hat in den letzten Tagen eine Analyse der Fahrgastzahlen in den Abendstunden für die Fahrten in die Ortsteile veröffentlicht. Darin wurde deutlich, dass die derzeitige Inanspruchnahme der neuen Fahrtzeiten nicht den wirtschaftlichen Erwartungen der Verkehrsbetriebe entspricht. ´Wir haben uns vor geraumer Zeit als CDU-Fraktion mit unserem ÖPNV beschäftigt. Das Ergebnis ..."

Weiter heißt es: "...war ein Beschluss, der die Erweiterung der Fahrzeiten des frühen Abends vorsah und die verlängerte Anfahrt der Ortsteile unserer Stadt nach sich zog´, so der Fraktionsvorsitzende der CDU, Jean Schaffer.

Die Erweiterung der Fahrzeiten in den frühen Abendstunden konnte bereits bei der Vorstellung des Wirtschaftsplanes durch den Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe, Herrn Jörg Vogler, als Erfolg vermeldet werden. Warum jedoch bereits nach sieben Monaten die Auslastung zur Befahrung der Ortsteile auf den Prüfstand kommt, verwundert schon.

Schaffer dazu: ´Ich kann in gewisser Weise ja verstehen, dass Herr Vogler den Finger aus wirtschaftlichen Gründen in die Wunde legt. Wir haben immer gesagt, dass wir unseren Bürgerinnen und Bürgern die Zeit einräumen wollen, sich auf die neuen Möglichkeiten einzustellen und dabei den Nutzen für sich zu erkennen. Diesen Spielraum aufzugeben, halte ich für verfrüht.´

Gerade die Brandenburgerinnen und Brandenburger in den Ortsteilen signalisierten auch in der Vergangenheit die zu zeitige Einstellung des Anfahrens ihrer Ortsteile durch die Buslinien. ´Dieser Forderung haben wir als CDU-Fraktion Aufmerksamkeit geschenkt und im Sinne der Ortsteile eine Verbesserung herbeigeführt, sagt Schaffer weiter. Deshalb sollten wir Geduld beweisen und so eine Analyse frühestens ein Jahr nach der Erfüllung einer Überprüfung unterziehen´.

Schaffer sieht auch in einer gezielten Bewerbung eine Möglichkeit, auf diese ´Neuerung´ nochmals hinzuweisen. ´Die Verkehrsbetriebe haben in der Vergangenheit ganz witzige Produktwerbung praktiziert. Da kann man doch nochmal die Köpfe zusammenstecken und ein paar Ideen entwickeln. Die beste Werbung ist natürlich, wenn sich die Bewohner der Ortsteile gegenseitig davon überzeugen, vielleicht auch mal gemeinsam Bus zu fahren´, gibt sich der Fraktionschef optimistisch."


Hinweis: Politische Pressemitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder; unsere Leser sollen sich eine eigene Meinung zu den Äußerungen unserer Politiker machen - ohne wertende Meinungen der Redaktion. Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von den zitierten Inhalten/Aussagen und macht sie sich nicht zu eigen.


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Kommentare (14)

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pro öpnv schrieb um 19:46 Uhr am 13.07.2019:

@B. Manz
"...es liegt nicht am Geld, davon ist momentan genug da. Wir geben es nur lieber für Verwaltungspersonal, nicht fertig werdende Großprojekte oder zweifelhafte Förderkulissen aus."
Damit haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen!
Das sieht und versteht nur nicht jeder derer die hier regelmäßig gegen Minderheiten wettern und versuchen die Bevölkerung aufzuhetzen.
Würden diese Personen sich mit der Realität auseinandersetzen anstatt sich in Ihrer Filterblase "zu ertränken" würden auch sie es vielleicht erkennen.

tom schrieb um 17:09 Uhr am 13.07.2019:

Ich fahre überall mit Auto und wenn es ginge sogar aus das Lokus. Da entscheide ich über alles,und brauche keine Bazillen einatmen,keine blöden Gesichter sehen. Am Ende noch stehen weil kein Sitzplatz da ist. Nein danke.

nachdenklich schrieb um 16:38 Uhr am 13.07.2019:

@B. Manz:
Man kann das Geld nur einmal ausgeben.
Entweder ich nehme Mittelmeerflüchtlinge auf, da ja Deutschland "Mittelmeeranrainer" ist, muss dann auf ewig die Kosten für diese Leute decken oder ich nutze die von die von Steuerzahlern erarbeiteten Mittel zu deren Gunsten, indem ich den ÖPNV kundengerecht und nach deren Bedarf gestalte. Das schafft dann Zufriedenheit bei den Bürgern.

SPD-Bundesaußenminister Heiko Maas hat heute gegenüber RND gesagt:
"Deutschland ist bereit, einen substanziellen Beitrag zu leisten und zu garantieren, immer ein festes Kontingent an Geretteten zu übernehmen."

B. Manz schrieb um 15:58 Uhr am 13.07.2019:

Nun "nachdenklich", wer dumme Formulierungen wie die des "migrativen Kostgängern" verwendet zeigt entweder freiwillig oder unfreiwillig eine krude Weltanschauung und obendrein noch mangelnde Bildung. Denn das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, es ist nur ein Versuch, den Spaltpilz zu säen, getreu dem Motto "Ich brauche einen Sündenbock".
Ein politisch gewolltes 365er-Ticket wäre schnurstraks umsetz- und finanzierbar. Brauchst halt nur eine Mehrheit. Die gibt es aber nicht. Und zwar nicht weil wir Geld für Flüchtlinge ausgeben, sondern weil der politische Landtag das Ticket nicht so hoch wertet wie du und andere (da würde ich sogar mitmachen) es gerne hätten.

Auch sollte man den Fahrgastverband nicht überbewerten, das ist am Ende auch politisches Säbelrasseln um Druck aufzubauen. Vor ein paar Wochen gabs noch ganz andere Stellungnahmen https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/fahrgastverband-sieht-vbb-beitritt-der-seenplatte-als-chance-0735413305.html

Und jetzt kommt der Knaller::: In einer Demokratie kannst du sowas auch selbst bearbeiten. Startet Aktionen, gewinnt eine politische Strömung für euch, macht eine Volks- oder Bürgerinitiative. Die Freien Wähler haben das bei den Straßenausbaubeiträgen wirklich enorm eindrucksvoll gezeigt (und nein, ich bin keiner von denen :-p ) Alles andere sind nur Ausreden.

nachdenklich schrieb um 15:40 Uhr am 13.07.2019:

@B. Manz:
>>Ach Gott nachdenklich, du blamierst dich ja mal wieder extrem. Statt mit dem Thema zu beschäftigen und wirkliche Argumente zu bringen kommt braune Stammtischsauce....Und sei dir sicher, es liegt nicht am Geld, davon ist momentan genug da.<<

Wenn das Geld da ist, warum wurde gestern bei „RBB- Aktuell“ vor dem auseinanderbrechen des „VBB- Verkehrsverbundes“ vom Fahrgastverband wegen fehlender Finanzmittel gewarnt?

Dann dürfte es doch kein Problem sein, so wie der Regierende Bürgermeister von Berlin vorgeschlagen hat, auch bei uns im Land Brandenburg das „365,-€- Jahresticket“ einzuführen. Die Pendler würden das begrüßen, ein Auseinanderbrechen des VBB wäre für diese fatal!

Wo ist da braune Stammtischsauce? Manche können keine Realität erkennen.

B. Manz schrieb um 15:17 Uhr am 13.07.2019:

Ach Gott nachdenklich, du blamierst dich ja mal wieder extrem. Statt mit dem Thema zu beschäftigen und wirkliche Argumente zu bringen kommt braune Stammtischsauce. Aber mach mal, du schaffst das!

Meiner Meinung nach gibt es beim ÖPNV das Henne und Ei Prinzip. Was muss zuerst da sein, damit der Kreislauf funktioniert. Schaffe ich keine Angebote, wird sie niemand nutzen. Schaffe ich Pilotprojekte (wie aktuell in der Stadt) nutzen sie die Brandenburger nicht. Und sei dir sicher, es liegt nicht am Geld, davon ist momentan genug da. Wir geben es nur lieber für Verwaltungspersonal, nicht fertig werdende Großprojekte oder zweifelhafte Förderkulissen aus.

nachdenklich schrieb um 11:35 Uhr am 13.07.2019:

Abends bzw.nachts ist kaum funktionierender ÖPNV unterwegs, am Wochenende ist dieser sehr ausgedünnt. Das Land Brandenburg gibt für den ÖPNV im Land kein Geld dazu, wie heute erst bei „RBB-Aktuell“ berichtet wurde.

Mehrleistungen sollen nur angeboten werden, wenn die Finanzierung dafür gesichert ist, das bedeutet, man will den Fahrgästen mehr Geld aus der Tasche ziehen. Aber im VBB ist Berlin derzeit aufgrund von bestehenden Koalitionsvereinbarungen dagegen.

Vom Land Brandenburg ist keine finanzielle Unterstützung zu erwarten, man plant und finanziert lieber Verkehrslinien nach Polen, dafür setzt sich der SPD- Ministerpräsident stetig ein.

Wenn man statt hunderte Millionen Euro für die Versorgung und Unterbringung von migrativen Kostgängern aus sicheren Drittstaaten auszugeben dieses Geld lieber in den ÖPNV im Land stecken würde, wäre den Menschen hier viel mehr gedient, es müsste keine Verteuerungen geben und es gäbe keine Ausdünnungen der notwendigen ÖPNV- Verkehrsverbindungen.

Ich schrieb um 14:02 Uhr am 12.07.2019:

@cocolina, du kannst doch auch in der Tram popeln. Außerdem rollt diese über Schienen. Glaub dein auto wie auch der Bus haben beide Räder und müssen über die schlechten Straßen. Ich würde gern die öffentlichen nutzen. Muss immer nach Seddin pendeln. Nur die Anbindung ist so schlecht im allgemeinen, dass ich das Auto benutzen muß. Von den Kosten her, würde ich viel lieber die öffentlichen nutzen. Nur bei einer Reisezeit von 2h statt 35 Minuten, fällt es mir extrem schwer.

mannomann schrieb um 12:46 Uhr am 12.07.2019:

Also solange ich jedesmal erst ne Stunde warten muss bis mal ne Bahn oder n Bus kommt, solange fahre ich mit Auto. Wenn das Wetter mitspielt mit Rad. Und ich glaube so geht es den meisten Bürger hier.

Ick schrieb um 11:27 Uhr am 12.07.2019:

Die CDU hat nach der Wahl von Frau Tieman zur OB veranlasst das der Straßenbahn Fahrplan massiv ausgedünnt wurde. Mit Betriebsschluss um 20uhr bei der Bahn. Und halbstunden takt in der Woche. Und Stundentakt am Wochenende auf der 12. Einstellung Linie nach Kirchmöser. Entlassung dutzender Mitarbeiter, jetzt Fordern selbige das es wieder zu längern Bedienung der linien kommt?

cocolina schrieb um 10:28 Uhr am 12.07.2019:

von mir aus kann alles umsonst sein,ich fahre trotzdem auto,da kann ich rauchen und essen und wenn mir so ist popeln.... und die 30 jahre alten bahnen und 100 jährige kaputte strasse aus kopfsteinpflaster mir metertiefen löchern tun ihr übriges

Ich schrieb um 09:55 Uhr am 12.07.2019:

Wirtschaftliche Interessen haben im öpnv nix zu suchen. Das Angebot muß stehen, egal ob einer mit fährt oder nicht. Auch die Dörfer müssen wieder besser angebunden werden. Guckt euch dass mal in der Schweiz an. Da hat der öpnv einen viel höheren Stellenwert.

Gartenstadt schrieb um 09:47 Uhr am 12.07.2019:

Meine wirtschaftlichen Erwartungen sind Steuersenkungen aufgrund benachteiligter Anfahrt durch den Öffentlichen Verkehr.

Thomas schrieb um 08:57 Uhr am 12.07.2019:

"die derzeitige Inanspruchnahme der neuen Fahrtzeiten nicht den wirtschaftlichen Erwartungen der Verkehrsbetriebe entspricht" - Öffentlicher Personennahverkehr ist ein Element der Grundversorgung. Er sollte unabhängig von wirtschaftlichen Interessen angeboten werden. D.h. zuverlässig, pünktlich und mit kurzen Taktzeiten. Doch was passiert hier: wenige Passagiere werden gezählt - Takt wird ausgedünnt - das Angebot schrumpft. Also fahren noch weniger Passagiere. Schlussendlich wird das Angebot eingestellt.
Es wäre aber sehr viel besser, die Öffis massiv auszubauen. Nur ein attraktiver Nahverkehr "bewegt" die Menschen zum Umstieg vom Auto. Und gerade das ist dann auch aktiver und effizienter Klimaschutz!