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Kutsche: "Keine Geschenke an die Hohenzollern"

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Politik

Erstellt: 12.08.2019 / 06:39 von Stadtpolitik

Die Linken haben folgende Erklärung veröffentlicht: "DIE LINKE. Brandenburg an der Havel sammelte gestern am Salzhofufer Unterschriften für das Volksbegehren ´Keine Geschenke den Hohenzollern´. Die Erben der Hohenzollern und ihr Sachwalter Georg Friedrich Prinz von Preußen fordern Entschädigungen vom Staat, Kunstwerke, ein Wohnrecht im Schloss Cecilienhof, ein Museum, das..."

Weiter heißt es: "... ihnen der Staat bezahlt und in dem sie mitbestimmen, wie die Geschichte der Hohenzollern interpretiert werden soll. Daher sammelten die Direktkandidat*innen der LINKEN Andreas Kutsche (WK 17), Andreas Bernig (WK 16) und Claudia Sprengel (WK 18) sowie andere Mitglieder des Kreisverbandes der Linken Brandenburg an der Havel heute Unterschriften für das Volksbegehren.

Dazu erklärt Andreas Kutsche: ´Die Auseinandersetzung sollten wir öffentlich führen. Deswegen unsere Petition. Keine Geschenke an die Hohenzollern.´

Claudia Sprengel und Rene Kretzschmar verkleideten sich dazu als Hohenzollern und forderten ironisch ´ihr´ Schloss zurück. Claudia Sprengel erinnert: ´Wenn man die historischen Fakten betrachtet haben die Hohenzollern die Machtergreifung der Nazis nicht nur toleriert, sondern aktiv befördert. Am historisch folgenschweren ´Tag von Potsdam´ 1933 stand der Kronprinz der Hohenzollern in der ersten Reihe. Schon deshalb ist jegliche Entschädigung ausgeschlossen.´

Unterschriftenlisten sind bei jeder Kreisgeschäftsstelle der LINKEN erhältlich. Weitere Informationen gibt es ab heute Mittag auf [www.keine-hohenzollern-geschenke.de].


Hinweis: Politische Pressemitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder; unsere Leser sollen sich eine eigene Meinung zu den Äußerungen unserer Politiker machen - ohne wertende Meinungen der Redaktion. Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von den zitierten Inhalten/Aussagen und macht sie sich nicht zu eigen.


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Kommentare (12)

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Klaus Riedelsdorf schrieb um 20:21 Uhr am 21.08.2019:

@ Carsten Jancker,

"Diese Info zeigt auf wessen Seite die AFD wirklich steht. Auf Seiten des Adels und nicht auf Seiten des kleinen Mannes."

Diese "Info" zeigt vor allem, wie locker Sie mal eben allem Glauben schenken, was sich Leute wie Michael S. aus den Fingern saugen, wenn es irgendwie gegen die AfD zu verwenden ist.

Die AfD hat sich zu dieser Hohenzollern-Forderung überhaupt noch nicht geäußert. Und wenn, dann werden wir sie als genauso absurd zurückweisen wie die Reparationsforderungen Griechenlands. Denn irgendwann ist der Zug abgefahren. Den Hohenzollern wurden in den 20er Jahren vom preußischen Staat diverse, großzügige Angebote gemacht, die allesamt scheiterten. Damals hätten sie Ja sagen können. Heute ist es vorbei.

Ferner ist der Besitzanspruch auf Schlösser und andere Werte höchst fraglich. Der Palast war im Feudalismus der Sitz der Regierung. Und was die Könige und Fürsten als Landesherren an Vermögen anhäuften, war zum Wohl ihres jeweiligen Volkes zu verwenden, auch wenn das vor und nach Friedrich II. kaum jemand so gesehen hat. WIR können es aber heute so sehen und genauso werden die Gerichte auch urteilen. Nicht umsonst sind die jahrhundertealten Schlösser und Paläste auch heute wieder Regierungssitze und Verwaltungszentren. Weil sie eben KEIN Privateigentum der früheren Herren sind.

Das Anliegen der Linken ist daher von der Sache her richtig. Blödsinnig ist allerdings die Begründung, die es daher leider unmöglich macht, dieser Initiative zuzustimmen. Denn die Hohenzollern hatten bei der sog. Machtergreifung Hitlers weder was zu "tolerieren" noch mitzureden. Zwar hatte es Kontakte zw. den Nazis und dem ehemaligen Kaiser im holländischen Exil gegeben, von denen sich beide Seiten Unterstützung erhofften. Nach ersten Gesprächen brachen diese jedoch ab; zu unterschiedlich waren die Interessen Wilhelms und die der nationalen Sozialisten.

Die "Machtergreifung" der Nazis war nicht etwa ein Putsch, sondern ein verfassungsmäßiger Vorgang. Nämlich der 11. Regierungswechsel in den 15 Jahren der Weimarer Republik. Auch Hindenburg verachtete den "Böhmischen Gefreiten" zutiefst; dennoch blieb ihm als Reichspräsident nichts anderes übrig: Auch Frank-Walter Steinmeier hätte Hitler zum Kanzler ernennen müssen!

s.... schrieb um 22:23 Uhr am 13.08.2019:

@M.Z. Sie sind einfach ein wenig intelligenter, kleinkarierter Meinungsmacher...und Feind der Demokratie

s........ schrieb um 17:03 Uhr am 13.08.2019:

@ M.Z. Der Adel wurde 1919 in Deutschland abgeschafft. Adelstitel sind nur noch Namen. Das hat Gründe... Hören Sie mit Ihrer rechtsextremen Propaganda auf und verstecken Sie sich nicht als Wolf im Schafspelz hinter der Meinungsfreiheit...

anfang schrieb um 13:56 Uhr am 13.08.2019:

Irgendwo muss man ja mal anfangen. Die Kirchen kommen sicher auch noch dran. Erstmal laufen denen die Mitglieder weg. Das ist schon mal eine harte Strafe.

Sebastian Möckel schrieb um 10:41 Uhr am 13.08.2019:

@MZ

"Sie wollen also nicht die damals Handelnden, weil bestimmt mittlerweile tot, zur Verantwortung, sondern deren Nachfahren."

Tun Sie nicht unentwegt dasselbe, wenn Sie "SED-PDS-Linke" oder "Mauermördernachfolgerpartei" (oder so ähnlich) formulieren?

Carsten Jancker schrieb um 22:53 Uhr am 12.08.2019:

Die AFD unterstützt die Hohenzollern?
Habe ich gar nicht im Wahlprogramm gelesen?! Da wählt man ja die Katze im Sack.

Die Frage wäre, wer dass bezahlen würde? Vermutlich der Steuerzahler!
Aber es wäre kein Problem, da die AFD Steuerverschwendung unter Strafe stellen würde. Dies wäre Verschwendung von Steuergeldern und die AFD würde sich selbst bestrafen. :-)

Diese Info zeigt auf wessen Seite die AFD wirklich steht. Auf Seiten des Adels und nicht auf Seiten des kleinen Mannes.

Hoffentlich wachen noch genug Leute auf.

Michael S. schrieb um 21:15 Uhr am 12.08.2019:

@M.Z.: Welch horrender Blödsinn! Hier geht es einfach um die Frage, ob die Hohenzollern in der von Ihnen gewünschten Weise entschädigt werden oder nicht. Anders als in Österreich, wo kraft Verfassung in den 20iger Jahren die Habsburger entschädigungslos enteignet und seitdem das Tragen von Adelstiteln per Gesetz verboten wurde, hat es das das Deutsche Reich (gewollt oder nicht) in der Weimarer Republik versäumt, dies abschließend zu klären. Aber auch in der Bundesrepublik stehen den Hohenzollern keine Entschädigungen zu, wenn sie maßgeblich der Errichtung des Nationalsozialismus Vorschub geleisteter ihn aktiv unterstützt haben. Und nur darum geht es. Wobei die meisten Theoretiker sehr wohl zur Auffassung tendieren, das die Ansprüche abzuweisen sind.Die Hohenzollern hatten es offensichtlich auf einen Vergleich abgesehen, in der Hoffnung, dass das Land Brandenburg (hier sind die Verfahren anhängig) den langwierigen Rechtsweg scheuen würde. Dass die AfD als einzige politische Kraft auf die Seite der Hohenzollern schlägt, ist bezeichnend. Soll so und mit den West-Gallionsfiguren Hockey, Kalbitz und Gauland die Wende 2.0 gelegen? Ich lach mich kaputt!

Alfred von Kowalski schrieb um 11:01 Uhr am 12.08.2019:

Wie der 2.Weltkrieg hatte auch der 1. Weltkrieg viele Väter. Die Linken sollten sich einmal fragen, wo das riesige Vermögen ihrer Vorgängerpartei geblieben ist. https://www.tichyseinblick.de/meinungen/verschwundene-sed-milliarden-genosse-multimillionaer/
Für mich ist das wieder Wahlkampfgetöse, wie immer bei dieser Partei.
Nein, ich bin bestimmt kein Freund dieser Hohenzollern.

nachdenklich schrieb um 10:04 Uhr am 12.08.2019:

Das Hohenzollern-Oberhaupt Georg Friedrich Prinz von Preußen, der Ururenkel des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. erhebt Medienberichten zufolge Anspruch auf tausende Kunstwerke – und verlangt demnach außerdem ein dauerhaftes und unentgeltliches Wohnrecht für die Familie im Potsdamer Schloss Cecilienhof.

Kaiser Wilhelm II. war Auslöser am Ersten Weltkrieg und hat auch den erstmaligen Einsatz von Giftgas in Frankreich mit hunderttausenden Toten zu verantworten, wo viele Bereiche um Verdun bis heute nicht mehr nutzbar sind.
Wer sich Verdun und die Umgebung angesehen hat, den erschaudert es mehr als ein Konzentrationslagerbesuch.

Eine Schande, denn die Monarchie wurde 1918 in Deutschland gestürzt und der “Kriegs- Kaiser” zum Teufel gejagt.

Das äußerst perverse ist, dass das Deutsche Volk bis heute die immensen Kriegsreparationen bezahlen soll und die Monarchisten ihr – wie auch immer- zusammengetragenes „Eigentum“ behalten bzw. zurückhaben wollen!

stay schrieb um 09:38 Uhr am 12.08.2019:

Na wenigstens wurde die gute Botschaft nicht als "Leserbrief " deklariert.

urmas schrieb um 09:12 Uhr am 12.08.2019:

So kann man sich geradewegs eine bisher noch nicht vorhandene Solidarität mit den Hohenzollern organisieren. Vor allem mit diesen blödsinnigen "*Innen". Herr, schmeiß Hirn.

Mensch schrieb um 08:09 Uhr am 12.08.2019:

Die "Genossen" haben immer schon gerne enteignet!




























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