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Leserbrief: Lebt sie oder stirbt sie, die Linde? / Kommen Sie heute Abend zum Petitionsausschuss

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Leserbriefe

Erstellt: 09.10.2019 / 16:39 von Monika Schilling

Heute entscheidet der Petitionsausschuss der Stadt, welche Empfehlung er der Stadtverwaltung gibt. Für oder gegen die Linde. Die Verwaltung hat viel Papier beschrieben um die Entscheidung, zur Fällung der Linde zu begründen. Da werden Paragraphen herangezogen, Gesetze und Genehmigungen. Jeder Bürger weiß, es gibt immer eine Begründung für Entscheidungen der Stadt und alles zum Allgemeinwohl der Bürger!?

Hier geht es aber nicht darum, ob man die Entscheidung begründen kann, sondern wie gewissenhaft ist die Verwaltung mit dem Eigentum der Stadt umgegangen?

Fakt ist, das Flakowski Gelände kann auch bebaut werden, wenn die Linde stehen bleibt. Der Verteilerkasten der Stadtwerke bleibt auch stehen. Wie geht das?

Fakt ist, der Oberbürgermeister und seine Stadtplaner haben das Grundstück verkauft, gegen den Einspruch der unteren Umweltbehörde und den Einspruch des Naturschutzbeirates.

Fakt ist, eine einsame Entscheidung - denn keiner der Abgeordneten die dazu befragt wurden, waren informiert, dass hier auch ein städtisches Grundstück verkauft wird.

Fakt ist, nach Akteneinsicht wurde erst klar, was hier passiert ist.

Ist die Verwaltung wirklich der Meinung, dass sie sich über Alles hinwegsetzen kann? Wird kein Gedanken daran verschwendet, warum die jungen Leute auf die Straße gehen und einen schnellen Wechsel der Klimapolitik fordern?

Leben wir hier auf dem Stern der Glückseligen und sind nicht betroffen, vom Baum-und Insektensterben? Brauchen wir keine Luft zum Atmen? Diese Denkweise hat Nichts mit Verantwortung und zukunftsorientierter Stadtentwicklung zu tun. Es wird sich zeigen, ob die Stadt Brandenburg eine demokratische Regierung hat oder einen Alleinherrscher?

Kommen Sie heute Abend zum Petitionsausschuss: 18 Uhr.
Klosterstraße 14
Raum A 306

Unterstützen sie die Linde!

Monika Schilling
NABU Brandenburg

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Bitte beachten: Meldungen in der Rubrik "Leserbriefe" geben nicht die Meinung der Redaktion wieder, sie sind ein persönlicher Text des jeweiligen Verfassers. Einsendungen sind unter [info@meetingpoint-brandenburg.de] möglich.


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Kommentare (5)

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Peter Pisawotzki schrieb um 17:56 Uhr am 10.10.2019:

Die Lindenstraße ist mehr als nur ein im-Weg-stehender Baum, sie ist mehr als irgendeine CO2-Senke. Sie ist ein namensgebender Baum an historischem Ort in einem Mini-Park mitten in der Stadt.

Brandenburg ist eine überdurchschnittlich grüne Stadt. Auf dieses Stadtgrün sind wir stolz und das sollten wir erhalten. Leider sehen wir aber in letzter Zeit auch alte, selbstverständliche Grünflächen verschwinden. Zum Beispiel am Salzhofufer. Am Nicolaiplatz hätte etwas seltenes passieren können: Es war eine Grünachse geplant, eine neue Grünfläche, die leider im letzten Moment doch eine Steinwüste geworden ist. Vor der Polyklinik an der Kanalstraße passiert etwas ähnliches, wie in der Lindenstraße. Der kleine Park ist vom Gemeinschaftseigentum in Privateigentum übergegangen und wird verschwinden. Für einen Parkplatz.

Auch die Linde stand auf Gemeinschaftseigentum und um sie herum ist eine kleine Parkecke mit Bänken. Nun darf dort ein Privatmann Wohnungen bauen.

Es ist stadtplanerisch gut, Wohnungen im Zentrum zu konzentrieren und nicht den Stadtrand zersiedeln zu lassen. Es ist aber nicht gut, dafür immer wieder Gemeinschaftsflächen aufzugeben. Und auch nicht, dafür immer wieder Grünflächen verschwinden zu lassen. Vor allem, wenn man keine neuen schafft.

Parteilooser schrieb um 04:31 Uhr am 10.10.2019:

Ich denke es ist wohl für alle Menschen selbstverständlich jedes Leben zu achten und zu schützen, zumindest kein Leben sinn- oder grundlos zu beenden. Von bedauerlichen Ausnahmen natürlich abgesehen.
Jedoch haben Schöpfung oder Evolution es eingerichtet, dass auch der homo sapiens sich zum Teil räuberisch ernährt und dafür andere Lebewesen tötet. Ebenso hat die Entwicklung der Menschheit dazu geführt, dass diese sich mehr und mehr in wachsenden Siedlungen konzentrierte. Und wie so vieles haben auch urbane Ansiedlungen nicht nur Vorteile, sondern eben auch negative Kehrseiten. Zum Beispiel kann da wo ein Haus steht logischerweise kein Baum mehr wachsen.
Und doch haben wir größtenteils vernunftbegabten Menschen einen Kompromiss zwischen der freien Natur und den bebauten Gebieten gefunden. Und wie bei jedem Kompromiss können beide Seiten nicht wirklich voll umgfänglich zufrieden sein. Dazu kommt dass die Natur nicht direkt für sich selbst sprechen kann, nur langsam oder gar nicht kann sie sich gegen menschliche Eingriffe erwehren.
Und auch deshalb haben wir uns, langsam zwar und noch immer nicht lückenlos, Gesetze zum Schutz der Umwelt und Natur und somit auch zum Schutz und zur Freude unser selbst gegeben. So begrenzen wir beispielsweise die Städte in ihrer Ausdehnung oder gestatten nicht ohne weiteres überall und ohne Regeln zu bauen. Wir beschränken uns in unseren Bauvorhaben größtenteils auf die vorhandenen Siedlungen und lassen dementsprechend Wald und Flur unangetastet, von Land - und Forstwirtschaft mal abgesehen. Oder kurz gesagt, wir bauen keine Häuser in den Wald.
Doch das bedeutet im Umkehrschluss, dass innerhalb "unserer" Territorien Bäume und Sträucher weichen müssen. Und im Sinne einer klugen Stadtentwicklung lässt es sich wohl auch nicht vermeiden, manchmal auch alte Bäume zu schlagen. Zumindest wenn man auch wirtschaftliche Aspekte bei der Stadtgestaltung nicht außen vor läßt. Denn dazu haben wir uns schrittweise und mehrheitlich im Laufe der Zeit entschieden. So traurig und unwiederbringlich solch eine Baumfällung ist, so hilft diese dennoch anderen Ortes Bäumen das Leben zu lassen.
Und speziell in diesem Fall, Hand aufs Herz, ohne die mediale Berichterstattung wußte kaum einer um die Existenz der Linde, dementsprechend würde sie keiner vermissen. Abgesehen davon leben wir glücklicherweise - bzw weil wir und vorangegangene Generationen aufgepasst haben - in einer überdurchschnittlich grünen Stadt. Es ist nicht der einzige Baum unserer Stadt und statt seiner wird es einige neue geben. Ist zwar auch nur ein Kompromiss, aber einer mit dem alle - außer der Linde - leben können.
Wie wäre es wenn sich alle Petenten aber ab sofort gegen die Abholzung der Regenwälder in Südamerika und Indonesien einsetzten, oder gegen die verherende Ausbeutung der Böden für Kobalt oder Silizium? Da gibt es auch riesigen Bedarf zum Schutz, Schutz für die Umwelt und somit für uns alle.

PS: Ich persönlich würde die Linde auch stehen lassen! Aber ich persönlich würde die Menschheit viel weiter zurück in die Natur bzw in natürliche Lebensräume befördern - wenn ich dürfte und könnte. Momentan jedoch arangiere ich mich mit den bestehenden Gegebenheiten - auch ein Kompromiss.

Herr Eichmüller, würden Sie die Linde auch erhalten wollen, stünde diese auf Ihrem Grundstück und somit Ihren Investitionen/Bauvorhaben im Wege? Ehrlich jetzt bitte...

darthvadersvater schrieb um 22:29 Uhr am 09.10.2019:

Nachtrag und Zitat der Leserbriefautorin:
"Leben wir hier auf dem Stern der Glückseligen und sind nicht betroffen, vom Baum-und Insektensterben? Brauchen wir keine Luft zum Atmen? Diese Denkweise hat Nichts mit Verantwortung und zukunftsorientierter Stadtentwicklung zu tun. Es wird sich zeigen, ob die Stadt Brandenburg eine demokratische Regierung hat oder einen Alleinherrscher?"

Ich persönlich finde eine solche Sichtweise der Autorin extremistisch. Nur schwarz oder weiß. Wir haben eine demokratisch gewählte SVV und einen demokratisch gewählten OB. Diese dürfen je nach Zuständigkeit entscheiden. Dies an Hand eines schönen Baumes leichtfertig in Frage zu stellen hat aus meiner Sicht deutliche Züge eines extremistischen Denkens. Bitte denken Sie darüber nach Frau Schilling. Ihre bestimmt ehrenwerten Absichten werden dann obsolet.

darthvadersvater schrieb um 22:27 Uhr am 09.10.2019:

Ich persönlich bin der Meinung, dass dieser Kampf um einen, meiner Meinung auch sehr schönen, Baum mit sehr fadenscheinigen Gründen geführt wird. Ist für mich eine Art Stellvertreter-Kampf von NABU, insbesondere einer ihrer oft radikal auftretenden Vertreterin Frau Schilling.

Warum ich persönlich dieser Meinung bin:
1. Die meisten Leute die diesen Baum kennen, kennen Ihn als Parkplatznutzer ihres Autos und nutzten ihn mitnichten als Aufenthaltszentrum anzusehen.
2. Ich vermute, dass viele Leute die diese Petition unterzeichnen nicht einmal den genauen Standort dieser Linde kennen.
2. In unmittelbarer Nachbarschaft(ab 10 Meter) gibt es hinter der nachgestalteten alten Stadtmauer eine kleine waldähnliche Fläche mit bestimmt fast hundert Bäumen, welche wesentlich mehr positiv auf Schadstoffemissionen und Kühlung wirken, wie eine einzige Linde.
3. Es wurden im Zuge des Neubaus der Augustastraße und der Sanierung der Hammerstraße (nicht mehr als 200 m entfernt) ganz viel Bäume neu gepflanzt. Außer den alten Apfelbäumen entwickeln sich die prächtig.
4. Der Investor wird und muss Ersatzpflanzungen vornehmen müssen.
5. Die Hauptstr. braucht Leben.
6. Dafür Braucht es Bewohner.
7. Ich bin auch für den Klimaschutz.
8. Aber auch für Veränderungen. Gerade wegen 7.
9. Etwas neues, auch wenn ein alter Baum fällt, kann auch etwas Gutes sein. Auch im Hinblick auf viel neue Bäume....
10. Unterstützen wir doch Aufforstungsaktionen und damit Bildung resistenter Mischwaldgebiete ohne Monokulturen, wie z.B. Kiefern...
11. Ein Baum retten zu wollen, bedeutet nicht immer auch ein Umweltschützer zu sein.

Ich bin nicht für den Erhalt dieser Linde!

Carsten E.P. Eichmüller schrieb um 18:01 Uhr am 09.10.2019:

Ich bin für den Erhalt der Linde!
Carsten E.P. Eichmüller