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Brandenburgs Daytrader atmen (ein wenig) auf / Update

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Regionales

Erstellt: 08.01.2020 / 14:43 von cg1

Auch in der Havelstadt gibt es mittlerweile eine ganze Menge sog. Daytrader, die am Kapitalmarkt in CFD, Derivate oder Optionen investieren. Kurz vor dem Jahreswechsel sorgte eine Anpassung des Einkommenssteuergesetzes auch bei ihnen für Verunsicherung. In der Drucksache 649/19 ist zum sog. "Gesetz zur Einführung einer Pflicht zur Mitteilung grenzüberschreitender Steuergestaltungen" zu lesen, dass das Einkommenssteuergesetz im §20 Abs. 6 geändert wurde und die sog. Verlustverrechnungen auf 10.000 Euro jährlich beschränkt werden.

Im Netz überschlugen sich daraufhin die Interpretationen und Warnungen. Das Problem: Bei klassischen Trades, also Käufen und Verkäufen, stehen sich im Jahresverlauf regelmäßig Gewinne und Verluste gegenüber. Bisher wurde beides saldiert, der Gewinn versteuert und ein eventueller Verlust in die Folgejahre weitergetragen.

Es gilt also bisher z.B.:
100.000 Euro Gewinn
- 80.000 Euro Verlust
= 20.000 Euro zu versteuern (25% Abgeltungssteuer = 5.000 Euro)

Die Befürchtung, die sich u.a. auf diversen Fachseiten zum Thema findet und auch von ersten Steuerberatern so kommuniziert wurde: Diese Saldierung fällt weg, nur noch 10.000 Euro der Verluste können angerechnet werden. Würde bedeuten:
100.000 Euro Gewinn
- 80.000 Euro Verlust von denen aber nur noch 10.000 angerechnet werden
= 90.000 Euro zu versteuern (25% Abgeltungssteuer = 22.500 Euro)
Als eine Art "Nachschusspflicht an den Staat" wurde der Umstand bezeichnet, dass hierbei mehr abgeführt werden müsste als man verdient hat.

Nun ist klar: Die Befürchtung ist nur zum Teil gerechtfertigt. Auf Meetingpoint-Anfrage stellt eine Sprecherin vom Bundesministerium der Finanzen den Fall klar. Die unterjährige Saldierung bleibt erhalten, beim obigen Beispiel sind also weiter die 5.000 Euro Steuern fällig.

Geändert wird, allein das ist für viele Händler schmerzhaft genug, die Übertragung der Fehlbeträge in die Folgejahre. Das Ministerium erläutert: "Die Verlustverrechnung ist beschränkt auf 10.000 Euro jährlich. Nicht verrechnete Verluste können auf Folgejahre vorgetragen werden und jeweils in Höhe von 10.000 Euro mit Gewinnen aus Termingeschäften oder mit Stillhalterprämien verrechnet werden, wenn nach der unterjährigen Verlustverrechnung ein verrechenbarer Gewinn verbleibt. Die Verluste können nicht mit anderen Kapitalerträgen verrechnet werden. Die Regelung selbst ist auf Verluste anzuwenden, die nach dem 31. Dezember 2020 entstehen. Eine Verrechnung von Verlusten aus Termingeschäften auf Ebene der Kreditinstitute (unterjährig) findet nicht mehr statt, da eine Verlustberücksichtigung in Höhe von 10.000 Euro nicht gewährleistet werden kann."

Geäußert hat sich das Bundesministerium der Finanzen auch zu einem zweiten Teil der Meetingpoint-Frage, nämlich ob die CFD-Besteuerung unter §20 Abs. 2 Satz 1 Nummer 3 EStG ("Gewinn bei Termingeschäften") fällt, obwohl diesen eine wesentliche Komponente der Termingeschäfte fehlt. Die klare Antwort: Ja, CFD fallen darunter.

Weil die Verwirrung zum Thema groß ist, kündigt das Ministerium ferner an, sich in diesem Jahr dazu noch im BMF-Schreiben "Einzelfragen zur Abgeltungsteuer" und im Steuerbescheinigungsschreiben äußern zu wollen.

Update 10.1., 9.14 Uhr: Lesermeldungen, nach denen das BMF auf Anfragen von Privatpersonen gegenteilig zum obigen Text geantwort hat, haben wir zum Anlass genommen, heute früh beim Ministerium nochmal schriftlich nachzufragen. Die gegen 9 Uhr eingetroffene Antwort ist ernüchternd, der Tenor: Es tut mir leid, ich habe Sie da aufs Glatteis geführt...

Zwar stellt man nicht in Frage, die Aussage zur weiterlaufenden Verrechnung der Verluste so wie oben skizziert getätigt zu haben, sagt jedoch nach erneuter interner Rückfrage, dass auf Anleger doch die denkbar ungünstigste Variante zukommt.
Es gilt daher künftig (ab den genannten Stichtagen):
100.000 Euro Gewinn, ​vom 80.000 Euro Verlust können nur 10.000 Euro angerechnet werden, der Rest wird vorgetragen.
Als Gewinn sind damit 90.000 Euro zu versteuern, was 22.500 Euro Kapitalertragssteuer entsprechen würde (gegenüber 5.000 bisher)​

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Kommentare (23)

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Dirk Kranz schrieb um 14:37 Uhr am 29.01.2020:

Eigenverantwortliche Aktienkultur in Deutschland?
Olaf Scholz (das nächste Signal in die falsche Richtung)
Die Einführung der Abgeltungssteuer bei gleichzeitiger Abschaffung der Spekulationsfrist sowie die geplante Einführung einer Transaktionssteuer sind sicher nicht die richtige Antwort. Die jetzt klammheimlich beschlossene Änderung zur Verlustverrechnung aus Termingeschäften, welche einem Verbot für Privatanleger gleich kommt, ist jedoch die dreisteste und zugleich fahrlässigste Unverschämtheit überhaupt, da der sinnvolle Einsatz von Derivaten ad absurdum geführt wird. Übrigen allesamt Glanztaten der letzten SPD Finanzminister zum Wohle der Vorsorgesparer und zum Schutze der eigenverantwortlichen Privatanleger, diese jedoch am stärksten belasten und einschränken. Was kommt als nächstes? Sparbuchzwang mit Steuen auf Strafzinsen? Anstatt die Bürger und Steuerzahler zu gängeln und auszupressen, sollte ein Finanzminister sie zum Wohle der Gesellschaft besser gegen Steuergeldverschwendung wie BER, Mautdebakel oder Bundeswehrberaterverträge etc. schützen.
#OlafScholzmussweg!

Gurdzel schrieb um 11:44 Uhr am 17.01.2020:

Einfach nur peinlich dieser Staat, er will auf eine Art das investiert wird.
Dieser Opportunisten-Staat nimmt den Kleinanlegern mehr Geld weg wie Sie tatsächlich erwirtschaften können.
Deutschland braucht sich dann nicht wundern, wenn immer mehr Mittelständler diesem den Rücken zuwenden und Steuerschlupflöcher nutzen.
Deutschland werdet endlich wach!
Ihr grabt den falschen Leuten das Geld ab!

AACD schrieb um 09:03 Uhr am 17.01.2020:

Wir vom AACD Investmentclub sichern mit Termingeschäften wie Optionen und Futures unser mühsam angespartes Aktien- und Fondsdepot ab, das wir zur Altersvorsorge ansparen. Ein Crash am Aktienmarkt, Wirtschaftskrise und somit Verlust sind ja jederzeit möglich.
Daher benötigt jeder vernünftige private Anleger, der seine Altersvorsorge auch Aktien und Anleihen aufgebaut hat eine entsprechende Strategie um sein Portfolio abzusichern. Dies geht am besten und einfachsten mit Termingeschäften.
Dieses Gesetz ist ganz klar zu 100% gegen die private Altersvorsorge gerichtet, sofern man sein Geld nicht in Bundesanleihen, Lebensversicherung oder Sparbuch anlegen will und sein Portfolio absichern möchte – oder muss.
Bei Absicherungs-Strategien mit Option und Futures entstehen regelmäßig und laufend „geplante“ Verluste – diese werden in der Regel mit gleichzeitigen Gewinnen im Aktien-Portfolio, oder aus Gegengeschäften mit Optionen und Futures ausgeglichen. Das diese beiden Geschäftsarten bisher nicht verrechnet werden konnten war schon ein großes Ärgernis – nur dieses Gesetz zwingt uns dann ggf. zum auswandern im Alter wenn das Portfolio entsprechend gewachsen ist.
Ein Beispiel: Eine Person hat im Alter z.B. 100.000 -500.00 Euro in einem Aktienportfolio oder Fonds; dann ist dringend angeraten diese laufend abzusichern. Es nicht abzusichern kann einen Verlust in einer Krise, wie im Jahr 2000 oder 2008, bedeuten, dass ca. 50% oder dann eben 250.000 Verlust dastehen. Wenn das Geld z.B. durch den Verkauf eines Hauses vorher in Aktien/Fonds umgeschichtet wurde ist das doppelt bitter.
„Wir sind dann mal weg“ !

Danita schrieb um 00:06 Uhr am 15.01.2020:

Petitionen:

https://www.change.org/p/bunde...

https://www.dsw-info.de/steuer...

Artikel ARD:

https://boerse.ard.de/anlagestrategie/steuern/verlustverrechnung-fuer-termingeschaefte-wird-erschwert100.html

Joachim Klein schrieb um 15:45 Uhr am 13.01.2020:

DSW-Petition: Stoppt den Steuerirrsinn!

https://www.dsw-info.de/steuerirrsinn/

Ferdinand schrieb um 00:38 Uhr am 13.01.2020:

Die orginale Email vom BMF wäre super, könnte man auch als Referenz benutzen damit nicht sowas raus kommt bzw man sich nicht so leicht rausreden kann.

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/dr-konstantin-von-notz/question/2020-01-07/329137

Gruss,

Ferdinand

Peter schrieb um 17:04 Uhr am 10.01.2020:

Hallo,

bitte mal den Original E-Mail Verkehr hier posten, danke.

Gruß
Peter

Wolfgang schrieb um 14:20 Uhr am 10.01.2020:

Das schlimme kommt erst wenn man sogar unterm Strich Verlust hat. Beispiel: 80.000€ Gewinn 140.000€ Verlust, Steuern auf 70.000€ Verlustvortrag 130.000€ auf die nächsten 13 Jahre wenn in den folge Jahren 0€ Verlust anfallen(sehr unwahrscheinlich). Man zahlt praktisch zu den erlittenen Verlusten auch noch ca. 19.000€ Steuern. Da lohnt es sich privat nicht mehr Anlagen oft umzuschichten oder abzusichern. Und die Verluste können einen bei einem Crash auch treffen. Man hat z. B. Bis Juni Gewinne realisiert und zum Herbst bricht der Markt ein und realisiert große Verluste.

trader_53 schrieb um 13:29 Uhr am 10.01.2020:

Das wäre auf die Dauer nicht haltbar, weil schnell unverhältnismäßige Überbesteuerung einsetzen würde. Aber es steht nunmal im Gesetz. GAU für die Derivatebranche.

cg1 schrieb um 09:32 Uhr am 10.01.2020:

@Malte
Auf deine Info hin habe ich beim Ministerium heute früh nochmal nachgefragt, da die Antwort eben schon eindeutig war, das stellt man auch nicht in Frage. Die heutige Reaktion ist ernüchternd und steht oben als Update im Artikel. Es tue ihnen leid, mich da aufs Glatteis geführt zu haben... Nach erneuter interner Rücksprache stellt man klar, dass das beschriebene "Worst Case" mit den 22.500 Euro Steuern kommt.

Malte Fahrtmann schrieb um 23:41 Uhr am 09.01.2020:

Offenbar hat Meetingpoint die Interviewpartnerin falsch verstanden.

Das Gesetz lässt keine andere Interpretation als das zunächst angenommene "Wort Case"-Szenario zu.

Eine entsprechende Antwort des BMF auf eine private Nachfrage hat dies inzwischen auch bestätigt.

Sorry, dass ich eure Hoffnungen zerschlagen muss :-(

Alexander schrieb um 19:25 Uhr am 09.01.2020:

Quality Content!!

Stefan schrieb um 17:41 Uhr am 09.01.2020:

Vielen Dank für die Anfrage ans BMF. Wäre es möglich sowohl die Anfrage sowie die Antwort vom BMF hier als PDF öffentlich zur Verfügung zu stellen?

Tom schrieb um 09:55 Uhr am 09.01.2020:

Bin mal gespannt! - aber Achtung:
Im rechtskräftigen Gesetz steht das nicht so - hier versteckt auf Seite 15 in der Drucksache 649/19 vom 13.12.2019
https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2019/0601-0700/649-19.pdf?__blob=publicationFile&v=1
Das müsste geändert werden - wer kümmert sich darum?

meinungsfreiheit schrieb um 03:14 Uhr am 09.01.2020:

Jetzt wird es interessant, eine ganz neue Plattform für Insider :))

Markus schrieb um 22:35 Uhr am 08.01.2020:

@Trader5 Dann danke ich dir herzlich für die Klarstellung. Ich handle in dem Bereich nur auf sehr niedrigem Niveau, aber ich halte es durchaus für eine sinnvolle Ergänzung zum reinen Aktienhandel. Sofern ich in den nächsten Jahren einmal in höheren Regionen vorgestoßen wäre, hätte mich eine solche Gängelung auch erzürnt. So wie ich es verstanden habe, bleibt der unterjährige Verlustausgleich (durch Banken/Broker) soweit unverändert bestehen. Verluste aus Termingeschäften von über 10.000€ werden also auch weiterhin mit Gewinnen aus solchen gegengerechnet und die Abgeltungssteuer entsprechend rückerstattet. Das ist jedenfalls so wie es derzeit automatisiert dort abläuft.

Thomas Koblenz schrieb um 22:28 Uhr am 08.01.2020:

Hallo Martin, der Absatz "Die Verlustverrechnung ist beschränkt auf 10.000 Euro jährlich. Nicht verrechnete Verluste können auf Folgejahre vorgetragen werden und jeweils in Höhe von 10.000 Euro mit Gewinnen aus Termingeschäften oder mit Stillhalterprämien verrechnet werden, wenn nach der unterjährigen Verlustverrechnung ein verrechenbarer Gewinn verbleibt."

sagt alles. Unterjährig wird weiter wie bisher verrechnet. Die 10.000 Euro "können auf Folgejahre vorgetragen werden und jeweils in Höhe von 10.000 Euro mit Gewinnen..." Das ist der Pferdefuß, dass wir nach einem Mist-Jahr es lange dauert, diesen Gewinn geltend zu machen weil du immer nur 10.000 mitnehmen kannst.

Martin von Dülmen schrieb um 22:13 Uhr am 08.01.2020:

In der Gesetzesänderung heißt es doch, dass die Verluste aus Termingeschäften nur mit Gewinnen aus Termingeschäften verrechnet werden dürfen. Wenn es dabei nun um den saldierten Verlust am Jahresende gehen soll, warum dann die Beschränkung auf 10.000€ für das aktuelle Jahr. In dem aktuellen Jahr kann ich dann doch gar nichts mit dem Verlust anfangen, da ich ja in dem Jahr gar keinen Gewinn hatte. Denkfehler?

Trader5 schrieb um 21:54 Uhr am 08.01.2020:

@Markus
Nur auf die Verrechnung mit den Verlusten der Folgejahre. Wenn du wie bisher mit jeder Gewinnorder deinen Verlustvortrag minimierst und mit jeder Minusorder aufbaust ist am Ende nicht mehr nachvollziehbar ob du wirklich nur 10000 Euro wie nun vorgeschrieben ins neue Jahr "mitgenommen" hast. Bzw. was soll mit der Rechnung passieren wenn sie ausgeschöpft wäre, stehenbleiben?

Finde diese Klarstellung hier mega! Was haben wir uns in den letzten Tagen den Kopf zermartert weil das Gesetz so unglaublich unklar formuliert ist.

Robert schrieb um 17:46 Uhr am 08.01.2020:

Aber müsste es dann nicht im Artikel Verlustvortrag heißen...? Ich denke das ist eine Irreführung und auch schwammig

Alex B. schrieb um 16:53 Uhr am 08.01.2020:

Danke für den Artikel, unglaublich, dass man das Statement noch nirgends anders findet? Alles andere wäre auch echt mehr als übel gewesen und hätte so manchem die Existenz gekostet, u.a. auch mir.

Thomas Koblenz schrieb um 16:15 Uhr am 08.01.2020:

Siggi, nur weil Sie damit nichts am Hut haben heißt dies bei weitem nicht, dass es uninteressant ist. Das Thema wird in der Finanzbranche seit dem Jahreswechsel hoch und runter interpretiert. Dieser Artikel ist m.E. der erste, der eine Klarstellung vom BMF enthält und so viel heiße Luft aus dem angstgefüllten Ballon lässt. Ich bin über Google News hierauf gestoßen und nun sehr beruhigt, überlegt hatte ich schon die Handelsaktiva auf eine GmbH zu übertragen um so der unsinnigen Regelung, sie sich nun als Missintertpretation entlarvt, zu entgehen.

Die Klarstellung des BMF hätte meines Erachtes nach viel früher im Zuge der Gesetzgebung erfolgen müssen.

Thomas Koblenz, Karlsruhe

Siggi schrieb um 15:41 Uhr am 08.01.2020:

Endlich mal gute und wichtige Nachrichten hier.... </sarcasm>