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Leserbrief: "Fußball ist das Spiel des Geldes " / Süd-Abmeldung aus der Oberliga möglich

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Leserbriefe

Erstellt: 23.05.2020 / 15:43 von Peter Janeck

Eine Währung, mit der beim Sponsoring bezahlt wird, ist Reichweite überregional nach außen und professionell arbeitende Verantwortliche in einem Verein. Wer keine Reichweite in der Öffentlichkeit und in andere Regionen nachweisen kann, wird in der Regel durch das Raster fallen. So eine Reichweite kann sich für jeden der Beteiligten positiv auswirken. Zum einen zeigt man sich als Verein selbst, zum anderen hat man durch eine geschickte Sponsoren-Integration die Chance, die generierte Reichweite seinen Partnern und Sponsoren als Sponsoring-Leistung anzubieten. Durch die Einstellung ...

... des sportlichen Lebens und die Schließung sämtlicher Sport, Spiel- und Freizeitanlagen in der derzeitigen Situation durch die Corona-Pandemie sind sämtliche Betätigungen eingestellt und deren finanzielle Einnahmemöglichkeiten sind schlagartig weggebrochen. Das gilt ebenso für den BSC Süd 05.

Der Fußball von heute ist nicht mehr der, mit dem viele Fans aufgewachsen sind. Alles ist größer, bunter, lauter - und nicht zuletzt teurer. Sicherlich verdienen die Vereine mit den Mitgliedsbeiträgen, Eintrittsgeldern und nicht zuletzt mit den Sponsoren Geld, doch für mich als BSC Süd-Präsident hinterlassen ein anderer Gedanke und meine Erfahrungen aus vielen Treffen und Gesprächen einen faden Beigeschmack. Fußball und Sponsoring, das über viele Jahre eine erfolgreiche Verbindung für beide Seiten war, scheint heute nicht mehr so gesehen zu werden. In der Stadt Brandenburg sind große Investoren und sogar weltweit agierende Firmen seit vielen Jahren ansässig. Neue Firmen kommen immer wieder hinzu, welche Brandenburg als guten Wirtschaftsstandort sehen. Diese werden von der Stadt und deren Vertretern gefördert und erhalten Vorzüge, die sie gerne nutzen. Es werden viele Gelder gespart, Verbindungen und Bekanntschaften ausgenutzt, alle steuerliche Vorteile zum eigenen Zweck genutzt und gute Baugrundstücke erworben, auf denen riesige Firmen entstehen.

Wenn ich nun als Vorstandsvorsitzender eines ansässigen Vereins an diese Firmen herantrete und Gespräche führe, sprechen sich all diese Firmen gegen ein größeres Engagement in einem Verein aus. Nur ausgewählte Großveranstaltungen werden in dieser Stadt finanzkräftig unterstützt. An die Türen dieser Firmen und Vertreter brauche ich nicht klopfen. Es ist müßig und anstrengend immer an geschlossenen Türen zu stehen. Eigennützigkeit steht dort vor sozialem Einsatz in der Stadt. Diese Dinge machen es mir schwer, an engagierte potenzielle Sponsoren heranzutreten, denn dadurch wird mir bewusst, jeder von Ihnen ist sich selbst der Nächste.

Unser Sportplatz gehört der Firma ZF. Das heißt, dass wir fast sämtliche Investitionen eigenständig finanzieren müssen, da die Stadt nur kommunale Sportanlagen finanziell fördert oder auch wie den Sportplatz Wiesenweg oder das Quenz-Stadion selbst betreibt. An unseren Betriebskosten beteiligt sich ZF zumindest zur Hälfte. Doch das ist natürlich aus unserer Sicht viel zu wenig. Es ist schon länger abzusehen, dass es genau aus diesen Gründen nicht mehr richtig weitergeht. Es gibt keinen Erfolg mehr um jeden Preis. Hier muss ich mich mit dem Gedanken befassen, dann die Abmeldung der Männer aus der Oberliga zu vollziehen. Das heißt, dass es in Brandenburg keinen Verein mehr geben wird, der unsere Stadt überregional im hochwertigen Amateurfußball vertritt.

Die Jugend rückt somit in den Vordergrund. Der BSC Süd 05 wird sich deshalb auf neue Beine stellen müssen. 115 Jahre nach seiner Vereinsgründung kann dann nur noch die Prämisse sein, die sportlichen Zielsetzungen neu auszurichten und mit der Abmeldung der Ersten Mannschaft vom aktiven Spielbetrieb der Oberliga ein selbstbewusstes Zeichen in die ganze Region zu setzen.

Die Jugendarbeit, schon immer eine Domäne des Vereins, muss nun in den Mittelpunkt der Vereinsarbeit rücken. Ich werde so dem „bezahlten Amateur-Fußball bis hin in die untersten Spielklassen“ eine klare Absage erteilen. Ich werde nichts schönreden und mache kein Geheimnis daraus, dass der regionale Fußball, den man den Zuschauern und Spielern in den letzten Jahren geboten hat, den Verein in den letzten Jahren finanziell gefordert und personell überfordert hat. Ich sehe unter den finanziellen Voraussetzungen, die der Verein derzeit hat, keinen Sinn darin, krampfhaft einem weiteren Bestehen der aktiven Mannschaft hinterher zu laufen und horrende Gehälter für Spieler zu zahlen. Diese sind in den letzten Jahren so in die Höhe gestiegen, dass ich persönlich nicht mehr gewillt bin, diese Gelder zu zahlen.

Selbst in den untersten Spielklassen scheint es nur noch „mit Geld“ zu gehen, die emotionale Bindung an die Vereine scheint in vielen Fällen keine Rolle mehr zu spielen. Alle vorhandenen finanziellen und personellen Mittel wurden bisher dem untergeordnet und alles andere blieb oft außen vor. Wir müssen nun die verbliebenen Mittel bewusst wieder auf die Jugendarbeit konzentrieren. Jedes Kind muss künftig wieder in jeder Altersstufe die Möglichkeit haben, beim BSC Süd 05 Fußball spielen zu können. Es macht mich sehr traurig, dass diese guten Voraussetzungen unserer Plätze und Einrichtungen, die wir als Verein und ich als Präsident in den letzten Jahren geschaffen haben nicht mehr für den hochwertigen überregionalen Fußball genutzt werden können. Wir werden damit ein Ausbildungsverein für zukünftige gute Spieler sein, die dann nur noch in anderen Städten, Regionen, Vereinen und Ligen spielen werden.

Eines möchte ich aber als sehr positiv hervorheben. Es gibt in unserer Stadt Brandenburg so viele kleine Firmen und Unterstützer, die seit vielen Jahren alles geben, was möglich ist, um unseren gemeinnützigen Sportverein, als auch freiberufliche Trainerinnen und Trainer, die diese Tätigkeit als ehrenamtliche Helfer unseres Vereins betreiben, mit zu tragen und zu unterstützen. Dafür gebührt all denen, die sich in diesen Zeiten für unseren Verein eingesetzt haben unser allergrößter Dank.

In den 6 Jahren als Präsident des BSC Süd 05 habe ich in den letzten Jahren viel Kraft, Zeit, Anstrengungen und Geld in den Brandenburger Verein investiert. Wir hatten sportliche Entwicklungen nach oben und genauso nach unten landkreis- und regional. Ich habe immer versucht guten Fußballsport zu bieten und ehrgeizigen jungen Fußballern aus Brandenburg sowie der ganzen Region eine bestmögliche Plattform hierfür zu schenken. Dass ein Rückzug aus dieser hochklassigen Amateurliga viele Schritte zurück bedeuten, ein Neuanfang über Jahre hinweg sehr schwer werden wird, ist mir selbst und allen hier bewusst.

Demnach kann es nur einen Weg geben. Zurück zum authentischen Fußball und volle Konzentration auf die Jugend. Bei seinem Umbruch möchte ich dem BSC Süd 05 und allen Mitgliedern, ehrenamtlichen Helfern und Sponsoren und Förderern der letzten Jahren danken. Bisher war es immer mein Anspruch mit unserem Verein erfolgreich zu sein und höhere Ziele anzustreben. Aus diesem Bewusstsein heraus habe ich bis heute trotz aller Anstrengungen und Widrigkeiten meine ganze Kraft in die Sache gesteckt, den Verein weiterzuentwickeln. In vielen kleineren Städten und deren Vereinen ist die Hilfsbereitschaft und der Einsatz von Sponsoren um vieles höher.

Das geringe Engagement von vielen Firmen in Brandenburg hat vor allem dazu geführt, meine zukünftige Führungsverantwortung im Verein nicht mehr weiterzuführen, denn dies entspricht nicht dem Anspruch an mich selbst und dem Verständnis für Anerkennung.

Es muss etwas geändert werden, damit es weiter gehen kann!

Peter Janeck
Vorstandsvorsitzender BSC Süd 05 e.V.

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Bilder


  • Süd-Chef Peter Janek / Foto: Verein

Bitte beachten: Meldungen in der Rubrik "Leserbriefe" geben nicht die Meinung der Redaktion wieder, sie sind ein persönlicher Text des jeweiligen Verfassers. Einsendungen sind unter [info@meetingpoint-brandenburg.de] möglich.


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Kommentare (22)

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meinungsfreiheit schrieb um 22:06 Uhr am 24.05.2020:

Oh oh, welch Sorgen hat unsere Republik. Es gibt sicherlich schwerwigendere Probleme in der jetzigen Zeit zu lösen ! Es gibt Sportarten in Brandenburg an der Havel, die seit Jahrzehnten ohne grosses Sponsoring auskommen und trotzdem überlebt haben. Der Fussball stöhnt hier auf hohem Nievau. Fussball ist doch schon lange kein Volkssport mehr. Dieser ist selbst in den unbedeutenden Ligen zur Geldvernichtungsmaschine geworden. Selbstdarsteller von Vereinsvorständen haben unweigerlich zu diesem Zustand führen müssen. Breitensport und Jugendförderung wurden durch selbstherrliche Vorstände verhindert. Meine Meinung !

Quenzler schrieb um 18:10 Uhr am 24.05.2020:

Wer jahrelang auf Söldner setzt, die spätestens nach einem Jahr wieder weg sind brauch sich nicht wundern, wenn sich kein "großer" Sponsor zu dem Verein bekennt und der muß jetzt nicht rumheulen und allen außer sich die Schuld geben.
Anstatt aus den Fehlern von Stahl zu lernen, macht der XXX Xxx 05 die selben.

Südler schrieb um 17:44 Uhr am 24.05.2020:

Schade...!!
Der geilste TRADITIONSVEREIN der Stadt Brandenburg von 1905 !!
SÜD FEUER !!

Toni schrieb um 13:37 Uhr am 24.05.2020:

@Hella Wahnsinn

Ein sinkendes Schiff lässt sich nicht mehr steuern !!!

Vielen Dank aber für das Angebot, allerdings wollte man bisher auch Alles allein im Vorstand dieses Vereins machen. Nur erfolgreich war es leider nicht.

Zu allen anderen Inhalten deiner Nachricht nur eins,

Wer lesen kann und das bis zum Ende, ist immer klar im Vorteil ;-)

Hella Wahnsinn schrieb um 13:24 Uhr am 24.05.2020:

Lieber Tony,

du scheinst ja sehr fundiertes Wissen über die kompletten derzeitigen Finanzen des BSC Süd 05 zu haben. Lass uns doch daran teilhaben. Schade, dass man nur nicht weiß, welche Position du beim Verein bekleidest um dieses Wissen erlangt zu haben. Mit Zahlen um sich zu werfen, die man nicht belegen kann ist ziemlich gewagt und bringt keinem etwas. Kluge Sprüche klopfen, alles besser wissen und auf irgendwelchen Fehlern rumreiten das können immer viele hier. Ich glaube auch nicht, dass der Präsident des Vereins verbittert ist, er nimmt einfach nur kein Blatt vor den Mund und spricht aus wie die Situation nun mal jetzt ist. Er redet eben niemandem zum Munde.
Aber du kannst dich ja mit deinem reichen Erfahrungsschatz vielleicht demnächst viel mehr in den Verein einbringen. Du kannst dich doch um die Stelle des Vorsitzenden bewerben und alles besser machen.

Heinz schrieb um 13:18 Uhr am 24.05.2020:

Stimmt doch was Michael Schulze sagt. Andere Städte wie Fürstenwalde und Rathenow schaffen es auch in der Regionalliga zu spielen. Das könnte in Brandenburg doch auch klappen. Dann perspektivisch sogar noch die dritte Liga! Dazu noch ein Stadionneubau auf dem Quenz und es würden endlich wieder „Stahl Feuer“ Rufe durch Brandenburg hallen!

Toni schrieb um 12:39 Uhr am 24.05.2020:

Jetzt hat der Wecker endlich mal geklingelt ;-) Besser spät als nie oder sagt man besser „Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“?

Knapp 6 Jahre und einem in dieser Zeit sinnlos verpulvertem insgesamt geschätztem Oberliga-Etat in Höhe von 550.000€ bis 650.000€ kommt die Einsicht, das der bezahlte Amateurfussball unterhalb der Regionalliga eine reine Geldvernichtungsmaschinerie ist. Herzlichen Glückwunsch dazu. Man muss einem der vorherigen Kommentatoren Recht geben, es hätten weitaus sinnvollere Dinge damit umgesetzt werden können. Der bezahlte Amateurfussball war auch vor 6 Jahren schon in der Form, wie er sich heute darstellt, an der Tagesordnung. Wenn man sich jetzt hier hinstellt und versucht von eigenen Fehlern abzulenken, dann ist das schon sehr vermessen.

@Michael Schulz - Man hat sogar zweimal den gleichen Fehler mit ein und demselben Sportdirektor gemacht! Dann ist man auch selbst Schuld wenn man das Geld ohne ansprechende Gegenleistung verpulvert und einem Ziel hinterher rennt, was im Vergleich zu Wirtschaftsstarken Regionen gegenüber der Stadt Brandenburg an der Havel nicht umsetzbar ist. Und der noch amtierende Vorstandsvorsitzende wird sicher ganz genau wissen wie und wobei die Stadt den Verein unterstützt hat. Events auf der Regattastrecke bringen zumindest Reichweite, sogar international, auch wenn dazu unterschiedliche Meinungen erlaubt sein dürfen. Die Fussball-Oberliga und Alle Klassen Im Seniorenbereich darunter sind Bedeutungslos.

Hat ein Herr Janeck denn gedacht, wenn er um die Ecke kommt wird sich die Einstellung und das Budget der Unternehmen in Bezug auf die Sponsoringtätigkeit ändern? Welche Gegenleistung kann ein Verein den Unternehmen denn bieten? Wie arbeitet der benannte Verein denn im Social Media Bereich? Sollen die Unternehmen nur Geld geben damit man weiterhin fußballerische Qualität einkaufen kann? Unterstellt man hier eventuell das andere Vereinsvorsitzende sich nicht ausreichend um Sponsoringpartner kümmern? Muss es in dieser Stadt nur um den BSC Süd 05 gehen, obwohl andere Vereine längst aufgeholt haben? Die Unternehmen haben doch plötzlich nicht viel mehr Geld zur Verfügung bloß weil jemand unbedingt in die Fußball-Regionalliga möchte. Selbst wenn man das finanziert bekommen hätte, wären in der Regionalliga noch höhere Forderungen gestellt worden. Das Geld würde nie reichen. In Brandenburg gibt es knapp 100 Vereine und jeder buhlt um die Gunst von Sponsoren weil auch nur wenige der Mitglieder bereit sind, ansprechende und der Entwicklung im Sport angemessene Mitgliedsbeiträge zu bezahlen. Jeder will immer nur Top Voraussetzungen und beste Übungsleiter, nur Anteilsmäßig finanzieren mag es keiner wirklich.

Die Welt im bezahlten Amateurfussball wird sich auch ohne ein BSC Süd 05 - Oberligateam samt seines scheinbar so sehr verbitterten und scheidenden Vorstandsvorsitzenden weiter drehen. Selbst wenn man jetzt erkennt das man dem Jugendfußball wieder größere Bedeutung beimessen sollte, wird man schnell merken, das selbst dort finanzstarke Vereine den Ton angeben oder windige Spielerberater die Finger recht zeitig nach Talenten ausstrecken.

Viel Erfolg beim Neustart und großen Respekt an Alle handelnden Personen die den normalen Vereinssport in dieser Stadt und der Region weiterhin unterstützen und fördern.

Dieses Kommentar gibt ein persönliches Meinungsbild wieder. Genannte Geldbeträge sind Erfahrungswerte.

Hella Wahnsinn schrieb um 11:06 Uhr am 24.05.2020:

Ich meine natürlich...nur die die keine Ahnung "haben" können sich lustig machen. ;)

Hella Wahnsinn schrieb um 10:57 Uhr am 24.05.2020:

Es ist interessant, wie realistisch manche Leute hier die Sache sehen. Manche Kommentare zeigen, dass diese Leute sich noch nie ehrenamtlich in einem Verein engagiert haben und erst recht nicht so eine verantwortungsvolle Position bekleidet haben wie der Präsident des BSC Süd. Dieses doch sehr persönliche Statement zeigt nur die Situation, die wir im Sport derzeit haben. Das kann nur jemand beurteilen, der sich persönlich in die Vereine einbringt. Lustig machen können sich nur die die keine Ahnung.
Es gehört auch sehr viel Mut dazu, solche Entscheidungen zu treffen, wenn sie denn nicht mehr vermeidbar sind. Peter Janeck kämpft seit Jahren um Sponsoren und um Helfer im Verein. Immer wieder auf taube Ohren zu stoßen ist auch ermüdend.
Mein allergrößter Respekt für dieses Statement und für alle, die für ihn sprechen.

TW schrieb um 10:17 Uhr am 24.05.2020:

Respektvolle Worte vom P.J. Es wäre sehr bedauerlich,wenn aus diesen Gründen der Oberligafussball in Brandenburg zu Ende geht.Wir waren immer dem Verein sehr verbunden.

Realist schrieb um 09:49 Uhr am 24.05.2020:

Die Weitsicht einiger Leute vom Brielower Verein ist wirklich bemerkenswert. Ich würde es als nicht ganz so schlau bezeichnen, wenn man ähnliche Fehler begeht, wie der Verein vom Quenz in den 90ern. Zeugt nicht gerade von Sachverstand, zumal das Ende ja bekannt ist. Sich dann aber noch drüber lustig zu machen, sagt eigentlich alles aus. Herzlichen Glückwunsch auch dazu, dass die Brielower mit dem zigfachen Etat und 2 Ligen höher, immerhin 100 Zuschauer mehr locken. Das war wahrlich eine Glanzleistung. Solange es bei den Brielowern solche Denkweisen gibt, geht der Weg weiter steil bergauf.:-) Ach ja, höher als Oberliga wird es auf ganz, ganz lange Sicht in dieser Stadt nicht gehen.
PS. Ausserhalb Brandenburgs kennt euch keine Sau.

Fussballfan schrieb um 08:50 Uhr am 24.05.2020:

Regionalliga würde uns in Brandenburg doch sehr gut zu Gesicht stehen. Erst mal egal ob Süd oder Stahl. Aber man sieht es doch schon an der verkehrlichen Infrastruktur wie der „Acker“ Zentrumsring, die Bahnübergänge und Brücken. Vom kaputtsparen und verwalten geht halt nichts vorwärts. Genauso ist es mit dem Fussball. Das hier mittlerweile die Eröffnung eines Supermarktes ein lokalpolitisches Großereignis ist sagt doch alles!

Michael Schulze schrieb um 22:08 Uhr am 23.05.2020:

Es stimmt mich schon sehr traurig, wenn man das liest. Seit dem ersten Aufstieg in die Überreginale Oberliga 1999 und mit der damals versprochenen Unterstützung vonseiten der Stadtführung, wenn dieses gelinge, keimte in mir sowas wie Hoffnung auf, das der Fußball in absehbarer Zeit einen höheren Stellenwert in Brandenburg genießen könnte. Leider blieb es immer nur bei Versprechungen.
Die heutige Situation im Amateurfußball ist bei vielen Vereinen,jedes Jahr von neuem zum Überlebenskampf geworden.
Was Geld für eine Macht hat, sieht man nicht zuletzt in der Bundesliga. Wenn ein Fußballprofi im Jahr sich ins Tor stellt, wenn er 20000000 € im Jahr dafür bekommt. Das sagt schon alles. Was die Spieler und Berater im Amateurbereich inzwischen verlangen ist nicht mehr zu realisieren. Viele gute Nachwuchsfußballer, kann man keine Lehrstelle anbieten, um sie langfristig zu halten, oder sie wollen studieren und ziehen weg. Für viele ist aber auch der sportliche Ehrgeiz bei 3-4mal Training in der Woche weg.
Identifikationsfiguren aus dem eigen Nachwuchs sind Mangelware. Aber wem interessiert es, wenn der Erfolg dennoch sich einstellt. Danach schreit man nur, wenn man nach Gründen für eine schlechte Saison sucht.
Eine Fusion, ist kein Thema, sei denn man sieht es wie--Fußballfan--,für den die Landesliga,guter Fußball ist.er blieb es immer nur bei Versprechungen
Zu M.Z.- den Versuch mit Geld und Söldner künstlich zum Erfolg zu kommen, hat dein Verein ,,Plaue Ost" in Brandenburg bis zum Niedergang des Geldgebers SWB vorgemacht. Danach ging es bekanntlich steil Berg ab. Da brachte es auch nichts, das Stadion in den Händen der Stadt zu geben, um die Kasse zu entlasten. Ihr glänzt auch nur noch seit Jahren an Stromkästen,Knastmauer, Brückenbauten oder Bahnübergängen. Finde ich persönlich recht lustig, als Landesligist mit 50-70 Zuschauer solch ein Alarm zu machen.
Zu--Sportler--das sehe ich absolut genauso. Man identifiziert sich lieber mit Vereinen aus der Bundesliga, anstatt die ansässigen Vereine zu unterstützen.
Aber zurück zu meinem BSC Süd05.
Unser Präsident Peter Janeck hat mit dem Schritt an die Öffentlichkeit zu gehen, meiner Meinung nach, richtig gehandelt! Dass unser Verein nicht schon von der sportlichen Bildfläche verschwunden ist, ist nicht zuletzt sein Verdienst. Auch die vielen kleinen Sponsoren, die wenig haben, unterstützen uns und die vielen anderen Sportvereine in unserer Stadt. Sicherlich wurden auch Fehler gemacht. Der letzte Sportdirektor war ein absoluter Fehlgriff und das hatte ich auch nicht so erwartet. Da lag ich auch voll daneben. Andere hatten recht ! Das hilft nun aber auch nicht wirklich. Wir haben in der jetzigen Situation, wie ich das sehe, nur zwei Möglichkeiten. Entweder wir holen preisgünstige Spieler aus den unteren Ligen und gehen in der nächsten Saison mit fliegenden Fahnen unter. Oder wir machen diesen Schnitt, der sportlich dann wohl den Supergau bedeuten würde. Wenn keine Hilfe für Vorstand und Verein sich findet, war es das!
Eine Frage beschäftigt mich schon seit langem. Warum werden Unternehmen die hier in Brandenburg mit Steuervergünstigungen hergelockt werden, nicht dazu verpflichtet Sportvereine als Sponsoren zu unterstützen? Wir haben Großbetriebe in der Stadt deren Ehrgeiz sich an die sportliche Entwicklung von Brandenburg an der Havel ,,gegen null" beteiligen.
Wenn es darum geht, einmal im Jahr an der Regattastrecke ein Event zu organisieren, dann zeigt sich die Stadt von seiner besten Seite. Da ist dann auch Geld da!
Das es auch anders geht haben andere Städte wie Rathenow, Luckenwalde oder Fürstenwalde vorgemacht. Obwohl diese nicht einmal halb so viele Einwohner haben, funktioniert es dennoch mit der Regionalliga! Die Stadt steht hinter den sportlich am höchsten spielenden Fußballverein und die Wirtschaft unterstützt diesen.
Ich hoffe es wendet sich noch alles zum Guten, aber der Glaube fehlt im Moment,
Süd Feuer!

M.Z. schrieb um 19:00 Uhr am 23.05.2020:

Dass es nicht besser wird, wenn 2 oder mehrere Vereine fusionieren, zeigen doch die Beispiele aus Hennigsdorf ( https://de.wikipedia.org/wiki/Hennigsdorf#Sport ) und Eisenhüttenstadt (
https://de.wikipedia.org/wiki/Eisenh%C3%BCttenstadt#Sport ). Und auch in Brandenburg würde es nichts bringen. Glaubt denn jemand ernsthaft, das danach wieder Tausende ins Stadion (ja welches denn eigentlich?) strömen würden und die Firmen diesen künstlichen Verein dann mit Geld überhäufen? Blödsinn! Die Zeit des höherklassigen Fußballs ist in dieser Stadt schon lange vorbei. Leider! Und die Versuche, sich höherklassigen Fußball mittels Söldnern zu "erkaufen", sind ja bei xxx05 schon seit Jahren grandios gescheitert. Ich war als Stahl Fan als 12-13 jähriger in der Oberliga und im UEFA-Cup dabei, später dann sogar 2. Bundesliga und heute eben nur noch Landesliga. Besser wird es wohl nicht mehr. Doch trotzdem Stahl feuer!!! U.N.V.S.R.

Carsten Jancker schrieb um 18:34 Uhr am 23.05.2020:

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht was ich davon halten soll.
Erstmal, herzlich willkommen in der “ normalen Welt” aller anderen Sportarten, die selbst bei Kleinunternehmen vor verschlossenen Türen standen.
Mit dem Geld, dass im gehobenen Freizeitfussball ausgegeben wurde, hätten andere Vereine richtig etwas auf die Beine stellen können.
Positiv ist, dass den Verantwortlichen endlich auffällt, dass für dieses Niveau zu viel Geld bezahlt wird. Allerdings auch traurig, dass es so lang gedauert hat. Viel Glück mit dem Neustart.

Sportler schrieb um 18:27 Uhr am 23.05.2020:

Wer von Fusion spricht, hat keine Ahnung von Sport oder was soll das bringen?
Wenn ich zwei unterklassige Vereine zusammenbringe, kommt nicht automatisch etwas Großes bei raus. Im besten Fall vielleicht weiterhin Oberliga.
Wirtschaftlich habe ich auf beide Seiten zu oft dieselben Branchen und wenn Malermeister A dort vertreten ist und Malermeister B woanders, dann werden beide nicht gemeinsam bei C sein. Außerdem sind die Sponsorenverträge über Jahre gewachsen. Das sind oftmals auch persönliche Verhältnisse.
Und selbst wenn man es weiter in der Oberliga hält, was will man dort mit 100 - 200 Zuschauern bei einem normalen Heimspiel (auch wirtschaftlich) erreichen? So lange der normale Brandenburger lieber Fußball vor dem Fernseher schaut und bei der EM/WM die aktuell oftmals verhassten Millionäre anfeuert, aber sein Hinterteil nicht schafft zum Sportplatz um die Ecke zu bewegen, bringt dies auch nichts.

Neutraler Typ schrieb um 18:07 Uhr am 23.05.2020:

Eine Fusion wäre das beste für die Sportler, die Sportelrin, die Jugend, die Stadt... für alle !!!

Vergesst euren Stolz und öffnet euch. Viele werden es euch danken.

Schrotti schrieb um 17:58 Uhr am 23.05.2020:

Ich habe den Nachwuchsfussball in Brandenburg lange verfolgt und da gab es auch Jahre wo in der Landesliga beide A Junioren Teams vorne mitgespielt haben, ohne eine Fusion mit den auch jetzt bestehenden Talenten wird es in Brandenburg nicht mehr als Landesliga geben und da braucht man dem Präsidenten vom BSC überhaupt keinen Vorwurf machen

Barry schrieb um 17:36 Uhr am 23.05.2020:

Mich würde echt mal interessieren wie hoch die Gehälter der Spieler bei Süd so sind. 🤔

Brandenburger schrieb um 16:59 Uhr am 23.05.2020:

Das ist das Problem, wenn man seit Jahren nur auf Berliner Söldner setzt. Keine Identifikation.

Piefke schrieb um 16:59 Uhr am 23.05.2020:

Einerseits hab ich den größten Respekt davor das man sich öffentlich hinstellt und die Probleme die es unbestreitbar gibt knallhart anspricht.
Andererseits finde ich es aber auch zu einfach das mangelnde Sponsoring großer brandenburger Firmen mehr oder weniger allein dafür verantwortlich zu machen...
Das Problem ist nicht das fehlende Sponsoring der ansässigen Firmen sondern die Geldgeilheit der Spieler und Berater...
Der Fußball hat doch generell das Problem das fast nur noch Fußballsöldner von ihren Beratern höchstbietend an die Vereine verschachert werden.
Und das gilt natürlich auch für den Amateurfußball...
Man muss sich auf die eigene Ausbildung von Jugendspielern besinnen und mit diesen einen Neuanfang starten...
Das sind dann auch Identifikationsfiguren für die Fans.

Fußballfan schrieb um 16:55 Uhr am 23.05.2020:

Das klingt alles sehr bitter und ist für die Fußballgemeinde hier in der Havelstadt ein weiterer Stich ins Herz!

Aber vielleicht ist jetzt der Moment gekommen endlich die längst überfällige Fusion beider "Top" -Vereine hier in BRB zu vollziehen 🤷‍♂️
Die traditionelle sportliche Rivalität von Süd und Stahl in allen Ehren, aber inzwischen ist diese aufgrund der absoluten sportlichen Bedeutungslosigkeit doch schon fast lächerlich 🤦‍♂️

Vielleicht ist das die letzte Chance für guten Fußball hier in der Havelstadt⚽️