Startseite  /  Jobbörse  /  Artikel einsenden  /  Impressum

Logo

Unsere Läden, unsere Leute #75: SchmuckWerkstatt & Galerie Heike Burgemann

PR-Artikel
  • Erstellt: 14.01.2022 / 16:00 Uhr von Anzeige
In der Reihe “Unsere Läden, unsere Leute” zeigt sich heute, dass Schmuckstücke weit mehr als Accessoires sein können. Heike Burgemann erzählt, wie sie in ihrer SchmuckWerkstatt & Galerie in der Ritterstraße 69 individuelle und einzigartige Erinnerungen schafft.

Das Unternehmen – das Besondere 
Dass Schmuck nicht nur eine Äußerlichkeit ist, sondern Innerstes vergegenständlichen kann, das beweist die SchmuckWerkstatt & Galerie Heike Burgemann. Hier entstehen Schmuckstücke, die kein bloßen Accessoires sind, sondern die Identität ihrer Träger:innen spiegeln. 
Die schönsten Erinnerungen und die gesamten Strapazen des Alltags sind gleichsam in ihnen sortiert. Die Kerben im Leben wie das größte Glück zum Andenken aufbewahrt. 
Eine Pusteblume auf dem Ring, deren Samen durch die Lüfte kreisen, Ringe, deren Gesichter sind liebend ineinander schmiegen, der Körper zweier Atome, geformt und gehalten und zu Material geworden, das daran erinnert. »Der Schmuck, der hier entsteht, ist aus Menschen gemacht.« 
 
Das Unternehmen – die Person 
Damit das gelingen konnte, dafür musste Heike Burgemann einen weiten Weg gehen. Noch zu DDR-Zeiten spielte sie als Kind unter den Werkbänken: »Wenn ich von der Schule kam, hörte ich schon von Weitem das Riegeln der Ringe, diese Hammerschläge.« 
Später wollte sie Lehrerin werden, bloß nicht den Eltern auf der Spur sein. Dann studierte sie an der Ostsee Angewandte Kunst. Weil sie die skulpturale, um einen einzelnen Gegenstand kreisende Arbeit nicht losließ, folgte nach der Wende auch ihre Wende und sie studierte Gestaltung für Schmuck und Objekt: »Meine Perspektive war, nach einem Ausflug in die Schmuckindustrie, das freie Schaffen von Kunst – glaubte ich. Ab Mitte der 90er Jahre war ich wieder an der Havel und verfolgte ein Künstlerinnenleben mit allen Beschwerlichkeiten. Ich schuf eigene, immer öfter auch installative Arbeiten, wie den Paul-Kaiser-Reka-Platz, und lehrte Entwurf sowie Zeichnen und Grafik.« 
Und dann übernahm sie doch die Meisterwerkstatt und gab ihr eine eigene Gestaltungssprache. »Und das ist der Grund, warum wir nicht nur eine SchmuckWerkstatt sind, sondern eben auch die ›Galerie‹ im Namen tragen. Jedes Schmuckstück folgt ästhetischen Prinzipien, ist ein gestaltetes Objekt.« 
 
Produkte – Dienstleistungen – Lösungen
»Jedes Schmuckstück das meine Werkstatt verlässt, ist wie ein Teil von mir selbst.« Das war lange der Wahlspruch. Heute ist es umso wichtiger, der Einzigartigkeit der Menschen Ausdruck zu verleihen, die SchmuckWerkstatt & Galerie am altstädtischen Havelufer aufsuchen. Altes wird hier verjüngt, Gefühle vergegenständlicht, und Liebende können einander ein Symbol geben. 
Dazu nimmt sich Heike Burgemann viel Zeit. »Gestaltung, das ist der erste und oft wesentliche Arbeitsschritt. Da brauchen die Trauringgespräche drei Stunden. Behutsam versuche ich ihr Innerstes zu erkunden. Was hält sie beieinander? So unterschiedlich die Liebenden, so unterschiedlich ist auch die Ästhetik, der Charakter der Ringe. « 
Dass dieser Weg dann nur durch höchste handwerkliche Perfektion gelingen kann, ist in der Ritterstraße 69 seit über einem halben Jahrhundert selbstverständlich.

Text/Foto: SchmuckWerkstatt & Galerie Heike Burgemann
Eine Aktion der Stadtmarketing- und Tourismusgesellschaft Brandenburg an der Havel mbH

Bilder

Dieser Artikel wurde bereits 2.368 mal aufgerufen.