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Scheller: Im Bürgerservice läufts jetzt besser

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 11.02.2022 / 11:01 Uhr von pre
Im Bürgerservice funktioniert es gut, stellt Oberbürgermeister Steffen Scheller fest. „Es läuft deutlich besser als vorher“, kommentierte er auf dem Pressegespräch zum Jahresauftakt am Mittwoch. Die Verweildauer im Center ist nach seiner Aussage kurz, Warteschlangen davor kein Thema mehr. Das Bild war im vergangenen Jahr ein anderes, wie sich viele erinnern dürften. Teilweise mussten die Brandenburger zudem wochenlang auf ihre Termine warten. Dennoch meint der Stadtchef: „Die Diskussion um den Bürgerservice hat mich geärgert“. Die Probleme in der Behörde – Umsetzung der Corona-Regeln, Personalmangel und Co. – sind „von uns teilweise nicht konsequent genug kommuniziert worden“, gibt Scheller zwar zu. Aber, so ist er überzeugt, “da ist auch sehr viel aufgebauscht worden”.

„Das hat die Kollegen extrem belastet und nicht zur Motivation beigetragen“, stellt der Oberbürgermeister fest. Schließlich hätten die Mitarbeiter zu jeder Zeit gemacht, was sie konnten. Die Zahl der bearbeiteten Fälle sei 2021 konstant hoch geblieben. 
 
Seit Beginn der Pandemie hatte es verschiedene Ansätze gegeben, die Arbeit im Bürgerservice aufrechtzuerhalten. So waren nur Vorsprachen mit Termin möglich. Die Terminvereinbarung lief dabei unrund, wie etliche Beschwerden erahnen ließen. Telefonisch war niemand zu erreichen, online Termine nur mit ewig langer Vorlaufzeit verfügbar. Als dann ein Mischsystem etabliert wurde, das Vorsprachen mit und ohne Termine möglich machte, kamen die Warteschlangen vor der Stadtverwaltung hinzu. 
 
Anfang dieses Jahres ist das Öffnungskonzept noch einmal umgestellt, die Terminbuchung erweitert worden – unter anderem um den Mittwoch sowie jeden zweiten und vierten Samstag im Monat. Was Meetingpoint-Leser Karsten irritiert. Ihm wurden zur Erneuerung des Ausweises keine frei verfügbaren Termine online angezeigt – zu jedem von ihm ausgewählten Datum. Und auch auch beim Test der Redaktion ist – allerdings Anliegen abhängig – die Lage mau. 
 
Laut Steffen Scheller liegt das daran, „dass andere schon die Terminbuchungsmöglichkeiten ausgenutzt haben“. Oder, wie sein Stadtsprecher Jan Penkawa ergänzt, im System nicht alle verfügbaren Kapazitäten sofort erfasst werden können. Will heißen, es gibt Termine, die dort nicht angezeigt werden – vor allem auch über den März hinaus, denn die freien Daten werden quartalsweise eingetragen. Wer also einen für April und Co. buchen möchte, sollte „Ende März reinschauen“. 
 
Empfehlung der Stadtspitze ist jedoch, einfach ohne Termin zu den Öffnungszeiten vorbeizuschauen. Das klappt eigentlich immer (außer vielleicht Dienstagnachmittag), haben sie bestätigt bekommen. „Die Wartezeit liegt im Schnitt bei unter zehn Minuten“, sagt Jan Penkawa.

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