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Schuldnerberater: "Viele kommen, wenn es schon fast zu spät ist"

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Stadtgeschehen

Erstellt: 03.03.2016 / 14:22 von cg1

Brandenburgs Verbraucherschutzminister Helmuth Markov (Linke) besuchte heute Vormittag das Team der pro-solvencia Schuldnerberatung in der Geschwister-Scholl-Straße. Anja Ullrich und Ralf Baumgart kümmern sich dort ehrenamtlich, zusammen Nicole Kellner die fest angestellt ist, um Personen, die ihre Finanzen nicht mehr im Griff haben und professionelle Hilfe wollen. Nach dem fast einstündigen Fachgespräch stand für Markov fest: "Das Team macht hier eine tolle Arbeit".

Pro Jahr werden vom pro-solvencia Team rund 150 bis 200 Fälle begleitet. "Wir versuchen bei Anfragen sehr schnell einen ersten Termin zu realisieren, das gelingt oft innerhalb einer Woche", berichtet Anja Ullrich, die hinzufügt, dass die kommunale Schuldnerberatung hier deutlich länger braucht. Teilweise müssten Betroffene mehrere Monate auf Gesprächstermine warten. "Doch nur wenn wir schnell sind, können wir an die Gläubiger herantreten und zügig nach einer Einigung suchen", so Ullrich weiter. Die Fälle sind dabei oft heikel: Manche Mandanten trauen sich zu Hause gar nicht mehr selbst die Post vom Gericht zu öffnen und manchmal sei das Herantreten an die professionellen Helfer auch schon mehr als spät. "Sie kommen dann und zeigen uns die Ankündigung, mit der die Stromsperre für den nächsten Tag angekündigt wird", beschreibt Ralf Baumgart den nicht unüblichen Fall. Dabei zeigt die Erfahrung: je früher die Helfer aufgesucht werden, desto besser ist das Ergebnis. 

Der Minister hört geduldig zu und schüttelt gelegentlich den Kopf: "Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass man in absehbarer Zeit nicht mitkriegt, dass man mehr ausgibt als man hat. Hier gehört auch immer ein Eingestehen dazu, dass man den eigenen Verpflichtungen nicht nach kommt."

Die Schuldnerberatung des Vereins finanziert sich über Spenden und eine kleine Fallpauschale vom Landesamt für Soziales, die im Erfolgsfall ausgezahlt wird. "Die stammt allerdings noch aus D-Mark Zeiten, die Beträge sind sehr gering", rechnet Ralf Baumgart dem Minister vor. Der will und kann (weil die Beratungsstellen aus dem Topf eines anderes Ministeriums finanziert werden) keine konkreten Zusagen machen um doch ein wenig optimistisch zu sagen: "Ich bin überzeugt, dass in der Landesregierung Verständnis dafür besteht, dass sich so viele Menschen in solchen Projekten engagieren. Wir müssen sehen, was im Haushalt 2017/2018 verhandelt wird."

Häufige Situationen, die Menschen in die Schulden treiben, sind Angaben von Ullrich und Baumgart u.a. Scheidung (weil dann z.B. das Haus nicht mehr bezahlt werden kann), der Tod des Partners bei älteren Leuten und der Kauf von vielen Konsumgütern auf Raten bei jüngeren Menschen.

Die Kontaktdaten vom Verein gibt es hier: [http://pro-solvencia.de].

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Bilder


  • Minister Helmuth Markov (re.) spricht mit Ralf Baumgart und Anja Ullrich (v.l.)


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