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Leserbrief: 5 x Gold bei erfolgreicher „Ruder-Klassenfahrt“ nach Slowenien

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Sport

Erstellt: 13.09.2017 / 14:50 von Lissy Leue

Gut trainiert hatten wir – obwohl man sich immer die Frage stellt, hat es gereicht? Die Boote waren verladen, das Equipment ebenso, also konnte es losgehen. Die Brüder Jens und Lars Beilfuß, Guido Kutscher, Frank Schulze mit seiner Frau Karola, Andreas Herdlitschke mit seiner Frau Edith, Walter Noske, Annette Sturm und Lissy Leue machten sich am Montag, den 4.9. auf den fast 1.000 km langen Weg nach Bled, an den See mit märchenhafter Bergkulisse, von dem alle schwärmen, die schon einmal da waren. Herti, Edith und Lissy starteten bereits um 4 Uhr morgens mit dem Bootsanhänger, Annette, Walter Jens und Lars folgten gegen 6 Uhr und Guido, Karola und Frank gegen 7 Uhr.

Frank legte den Turbo ein, so dass kurz vor der slowenischen Grenze alle vereint waren, um gemeinsam das Ziel zu erreichen. Nach dem Abladen der Boote und dem ersten Genießen der malerischen Umgebung, folgte die Akkreditierung, der Aufbau unseres Pavillions und die Fahrt zu unserem Ferienhaus an den Stadtrand von Bled nach Koritno. Vielen Dank an Frank – die Wahl und Organisation des Quartiers war wieder perfekt !

Ringsherum Berge, absolute Ruhe, Kühe direkt neben der Terrasse, eine Hauskatze und viel Platz für uns alle, einfach ideal. Am Abend wurde gemeinsam gekocht.

Dienstag, 5.9. Die Fahrt zur Strecke, obwohl nur 4,5 km, dauerte meistens ein wenig – Bled ist ein kleiner Ort mit teilweise sehr engen Straßenpassagen. Bei einer Rekordbeteiligung von 4.728 Teilnehmern aus 46 Nationen aus allen Teilen der Welt und vielen weiteren Begleitpersonen, kam so mancher Verkehrsfluss zum Erliegen. Allerdings muss man wirklich sagen, dass die Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung bis auf die teilweise unzumutbaren sanitären Verhältnisse super war. Großes Lob an den Veranstalter mit all seinen Helfern.

Nach morgendlichem Training und Erkundung des riesigen Sattelplatzes sowie der gesamten Regattastrecke, wurde der See in einem mehr als gemütlichem Tempo mit vielen Fotostopps zu Fuß umrundet. Spätestens jetzt wussten alle, warum Bled zu den schönsten Regattastrecken überhaupt zählt. Am Abend wurde wieder gemeinsam gekocht und anschließend wurde noch ein wenig Karten gespielt, gelesen oder einfach nur erzählt. So neigte sich der „Vor-Wettkampf-Abend“ schnell dem Ende entgegen und bei allen Aktiven stieg so langsam die Spannung bzw. Aufregung.

Mittwoch, 6.9. Erster Wettkampftag. Guido und Jens starteten als erste bei herrlichem Sonnenschein im Riemenzweier AK C. Nach großem Kampf belegten sie am Ende den zweiten Platz. Mit dieser Leistung konnten sie wirklich zufrieden sein, zumal sie dieses Boot nur sehr selten trainieren konnten und Guido immer noch an den Folgen zweier Fahrradstürze mit Handbruch und an einem Infekt laborierte.

Kurz danach starteten Annette und Lissy im Doppelzweier AK D in ihr erstes Rennen der Saison. Nach einem super Start lagen sie sofort in Führung und diese gaben sie bis zum Ziel nicht mehr ab. Erstes GOLD für den R.C.H.B. – große Freude machte sich breit. Nun mussten die Männer nachziehen. Schulle gab in seinem Einer alles, aber es lief nicht so wie erhofft. Er wurde Siebter und damit leider Letzter in seiner Abteilung.

Aber eine Chance hatten die Brandenburger noch an diesem Tag. Gemeinsam mit vier starken Argentinischen Ruderern sowie Andres Gädicke und Steuerfreu Steffy Wulff von Rotation Berlin stiegen Guido, Jens und Lars in den Achter AK B. Es wurde ein eindrucksvoller Start-Ziel-Sieg! Zweites GOLD für den R.C.H.B. Glücklich und zufrieden ging es gemeinsam ins Quartier.

Donnerstag, 7.9. Zweiter Wettkampftag und es hieß früh aufstehen. Das Rennen von Walter und Herti (Doppelzweier AK F) wurde bereits kurz vor 08 Uhr gestartet. Für Walter (Vater von Fini Sturm) war es das erste Rennen überhaupt. Sie kämpften bis zum Schluss und schlugen sich sehr achtbar. Als Sechster von acht Booten überquerten sie die Ziellinie. Ein wirklich gutes Ergebnis für die Regattapremiere von Walter.

Jens und Lars wurden Zweiter im Doppelzweier AK B und Annette und Lissy Dritte im Doppelzweier AK A. Zwischen den vielen Rennen versuchte der eine oder andere immer noch ein wenig von Slowenien zu entdecken. So fuhren zum Beispiel Herti, Edith, Annette und Lissy zusammen in die wunderschöne Stadt Ljubljana. Aber pünktlich zum Start des Riemenvierers AK B mit Guido, Jens und Lars sowie Andreas und Steffy von Rotation waren alle wieder an der Strecke – zum Anfeuern und fotografieren. Wieder ein Start-Ziel-Sieg, das dritte GOLD für den R.C.H.B.

Abends wieder das übliche gemeinsame Kochen, Spielen, Lesen, diesmal nach dem kalten und verregneten Tag vor wohlig warmem Kaminfeuer.

Freitag, 8.9. Nach reichhaltigem Frühstück ging es wieder zur Strecke. Annette und Lissy fanden im Keller des Hauses ein paar Fahrräder und fuhren mit ihnen und zusammen mit Walter runter zum See. Zuerst war Schulle an der Reihe. Er fuhr zum zweiten Mal in seinem Einer, auch diesmal wurde er Siebenter, aber dicht am Feld und auch nicht Letzter – es lief einfach besser.

Kurz danach war auch wieder der international besetzte Achter an der Reihe, diesmal in der AK C. Trotz eines starken Rennens unterlagen sie dem slowenischen Achter, belegten aber mit großem Vorsprung vor dem Rest des Feldes einen sehr guten zweiten Platz. Knapp zwei Stunden später saßen Guido, Andreas, Jens und Lars wieder im Riemenvierer, diesmal aber in der AK A und mit Steuerfrau Paula Korn aus Pirna. Als mit Abstand ältestes Boot in diesem Rennen, belegten sie einen achtbaren dritten Platz.

Samstag, 9.9. Letzter Wettkampftag für die Mastersruderer aus der Havelstadt. Zuerst waren wieder Lissy und Annette dran, diesmal in der AK C. Nach einem explosivem Start und knapper Führung zur Streckenhälfte, mussten sie nur noch das Boot aus den USA noch vorbei lassen und erruderten einen sehr guten zweiten Platz. Die letzten beiden Rennen mit Brandenburger Beteiligung bestritten dann wieder Guido Kutscher und die beiden Brüder Jens und Lars Beilfuß. Zuerst stand noch ein Viererrennen auf dem Plan. In der AK C verstärkten sie sich hier mit Kjell Lübbert aus Schwerin. Von Beginn an setzten sich an die Spitze des Feldes und gaben diese bis zum Ziel nicht mehr her. Das vierte GOLD für den R.C.H.B.

Zum Abschluss des Tages stand dann traditionell der A-Achter auf dem Plan und die drei Brandenburger sowie Andreas Gädicke aus Berlin stiegen wieder zusammen mit den vier Argentiniern (Marcos Morales, Carlos Maknis, Nestor Bodetto und Gabriel Scortichini ins Boot. Gesteuert wurden sie diesmal von Paula aus Pirna. Es war ein spannendes Rennen, in dem vor allem der Achter aus Großbritannien das ganze Rennen sehr gut dagegen hielt. Im Endspurt setzte sich dann aber doch das Boot mit Guido, Jens und Lars souverän durch. Das fünfte GOLD für den R.C.H.B. und gleichzeitig die vierte Medaille für die drei Recken.

Sonntag früh machten sich die Brandenburger dann auf den Rückweg an die Havel und nach gut 12 Stunden Fahrtzeit erreichte der Bootsanhänger das Vereinsgelände in der Hammerstraße. Eine sehr erfolgreiche Woche mit insgesamt 5x Gold sowie 4 zweiten und 2 dritten Plätzen verging wieder wie im Fluge.

Die nächste FISA World Masters Regatta 2018 wird ohne Brandenburger Beteiligung stattfinden. Der Austragungsort wird dann Sarasota in den USA sein. Der Aufwand, um dort starten zu können ist einfach viel zu groß aber 2019 in Ungarn sind die Ruderer vom R.C.H.B. sicher auch wieder am Start.

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