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Leserbrief: Schukran und Shalom: Volleyballer des VC Blau Weiß Brandenburg am Nabel der Welt

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Leserbriefe

Erstellt: 07.11.2017 / 18:26 von Sylke Rossek

Intensives Lernen, Erleben und Erfahren mit Langzeitwirkung. Vom 26.10. bis 3.11. besuchte eine Delegation des VC Blau-Weiß Brandenburg mit 14 Jugendlichen unter Leitung seines hauptamtlichen Trainers Sebastian Pfeiffer Jugendliche in Israel. Organisiert und unterstützt wurde diese Reise durch Raa'nana e.V. u.a. mit einem zweitägigen Vorbereitungsseminar in der Begegnungsstätte für jüdische und nichtjüdische Menschen Schloss Gollwitz. Hier wurden die Grundlagen für das intensive Lernen und Erleben auf dieser Reise gelegt.

Zu den Themen gehörten sowohl Informationen zu dem Land Israel, seiner Geschichte und dem Nahostkonflikt sowie Übungen zum interkulturellen Lernen, wie z.b. Umgangsformen und Verhaltensregeln in einer fremden Kultur. Obwohl dort häufig wiederholt wurde, dass Israel sehr sicher sei, konnten nicht alle Zweifel beseitigt werden. Zu fest saßen die Nachrichten aus den Medien. Aber wo die Angst ist, da geht es lang ...

Am 26.10. ging es endlich los. Eine fast dreistündige Check-in Zeremonie mit individuellen Interviews und Leibesvisitationen verstärkte indes die Ungewissheit über Bevorstehendes. Vier Stunden später jedoch nahm uns unser arabischer Guide Khaled in Empfang und eine vollkommen unbekannte Welt zog uns sofort in ihren Bann.

Fortan war für Ängste und Zweifel kein Platz mehr, zumal es auch nicht den geringsten Anlass dafür gab. Jeder freie Speicherplatz im Gehirn wurde nun genutzt für jegliche Informationen, visuelle Eindrücke, Gerüche, kulinarische Geschmackserlebnisse, Erfahrungen und Erlebnisse aller Art. Nicht unbedingt typisch für einen deutsch- israelischen Jugendaustausch wohnten wir in Abu Gosh, einer arabischen Stadt in der Nähe Jerusalems, im Haus des Bürgermeisters. Nicht besonders komfortabel aber praktisch, und Teamfähigkeit und Improvisationstalent der Jugendlichen stärkend. An den ersten beiden Tagen hatten wir mehrere Trainingseinheiten gemeinsam mit den israelischen Jugendlichen, die bereits im Sommer für eine Woche in Brandenburg/Begegnungsstätte Schloss Gollwitz zu Gast waren. In den kommenden Tagen wollten deren Eltern sich für diesen erfolgreichen Aufenthalt ihrer Kinder in Deutschland mit einem leckeren Essen revanchieren. Am dritten Tag ging es endlich nach Jerusalem, wo wir zunächst das Holocaust Museum Yad Vashem besuchten. Besonders die Halle der Lichter war für alle sehr ergreifend. Anschließend ging es in die Altstadt, wo wir durch enge Gassen bummelten. Ein emotionaler Höhepunkt war der Besuch der Klagemauer. Alle hatten einen Zettel vorbereitet, um ihre Wünsche in der Mauer zu verewigen. Weitere Höhepunkte in den folgenden Tagen war eine Adventure Tour im Karmel Gebirge, der Besuch Tel Avivs einschließlich des ältesten Hafens der Welt sowie Beachvolleyball spielen in der untergehenden Sonne und Baden im Mittelmeer. Am Dienstag hatten wir die Möglichkeit in der Schule von Abu Gosh unser Land, unser Bundesland, unsere Heimatstadt und unseren Volleyballverein vorzustellen. Besonderen Anklang fand das Video, dass Jannes Fröhlich vom Austausch in Brandenburg vorgestellt hat.

Höhepunkt für alle war am letzten Tag die Wanderung in der Wüste und das Baden im Toten Meer. Am Ende war bei allen Teilnehmern riesengroße Dankbarkeit und pures Glücksgefühl vorherrschend. Ein großer Dank geht an Raa'nana e.V., der es sich zur Aufgabe gemacht hat, deutsche und israelische Jugendliche zusammenzubringen und damit augenscheinlich zur "Völkerverständigung" im Kleinen beiträgt.

Darin eingeschlossen ist der Dank an Niels Haberlandt, der seit Jahren unseren Trainer Sebastian Pfeiffer genau mit dieser Idee infiziert(e) bis dieser jenen "Virus" an Jugendliche unseres Vereins weitergab. Aber auch das Vertrauen ist bemerkenswert, was sowohl Niels Haberlandt als auch die Eltern unserer Teilnehmer am Jugendaustausch Sebastian Pfeiffer gegenüberbringen. Und zu Recht. Mit seinen noch nicht so zahlreichen Lenzen hat er jede Situation in Israel souverän gelöst, insbesondere die schier unendlichen Planänderungen unseres täglichen Programms. Ein großer Vorteil für Sebastian Pfeiffer (und damit für uns) war, dass er die Organisatoren (unterschiedlichster Couleur) vor Ort z.T. schon länger kannte und mit ihnen freundschaftlich verbunden war ,sowie, dass er fließend englisch und etwas hebräisch sprach. Ein Foto mit Symbolkraft ist für mich das am Toten Meer, wo vier Männer, die unterschiedlicher nicht sein können, am Ende eines erfolgreichen Aufenthaltes zusammensitzen - ein Palästinenser, ein israelischer Jude, ein in Tel Aviv lebender Holländer sowie ein Deutscher.

Nicht zuletzt hatten wir tolle Kinder dabei, die wissbegierig, unternehmungslustig, geduldig, dankbar, freundlich und offen waren, die improvisieren konnten und manchmal zu viel, zu laut Musik hörten.

Und die auf jeden Fall viel gelernt und sich nun ein eigenes, sicher objektivieres Bild von Israel und seinen Menschen gemacht haben.

Schukran! Thank you! DANKE!
Shalom und as-sallam alaykum!

Dieser Artikel wurde bereits 701 mal aufgerufen.

Bilder


  • Foto: VC Blau Weiß Brandenburg e.V.

  • Foto: VC Blau Weiß Brandenburg e.V.

  • Foto: VC Blau Weiß Brandenburg e.V.

Bitte beachten: Meldungen in der Rubrik "Leserbriefe" geben nicht die Meinung der Redaktion wieder, sie sind ein persönlicher Text des jeweiligen Verfassers. Einsendungen sind unter [info@meetingpoint-brandenburg.de] möglich.


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Kommentare (2)

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kim schrieb um 05:35 Uhr am 08.11.2017:


@Kriegswahn
zur Hälfte hast du recht, aber man darf nicht immer alle Menschen einer Religion oder Nationalität über einen Kamm scheren,
ich kann mir nicht vorstellen, das du es gut heißen würdest, wenn man dich als Nazi abstempelt, weil du bist in Deutschland geboren bist und der deutschen Nationalität angehörst. Es gab, gibt und wird es immer geben, das Menschen mit, ich nenne es, irren Lebensvorstellungen, immer mit Gewalt und Terror, anderen ihren Willen, Glauben oder Ansichten aufzwängen wollen, sicher auf eine Aktion folgt meist eine Reaktion, denn ab einen bestimmten Punkt kann man verbal nichts mehr klären und muss eben zu drastischen Mitteln der Gegenwehr greifen, aber das wie gesagt, ist in jeder Natioanlität oder Religion vorhanden, leider

Kriegswahn schrieb um 18:38 Uhr am 07.11.2017:

Sein wahres Gesicht hat die Israelische Regierung und deren Aggressionsarmee am 1. November 2017 gezeigt, nämlich seine kriegerische Fratze, indem man in Syrien in der Region Homes eine Kupferfabrik bombardiert und damit zerstört hat!
(lt. „Info- Radio“ v. 02.11.2017)