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"Bohnarchie" in Brandenburg: Neue Kaffee-Rösterei mit Café am Salzhofufer öffnet zum Höfefest ihre Pforten

Aus der Stadt
  • Erstellt: 17.07.2022 / 12:01 Uhr von pre
Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Nach Havelpause und Fontane-Lounge eröffnet bald die nächste gastronomische Einrichtung auf der Altstadt-Seite der Jahrtausenbrücke. Die Kaffee-Rösterei am Salzhofufer 1 steht kurz vor dem Start. Zum Höfefest am 13. August soll es bestenfalls losgehen. Die Betreiber Sophie Klein und Patrick Ulbricht werkeln nun jeden Tag bis zu 15 Stunden im Laden, um den Starttermin zu realisieren.
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Mitte Juni konnten die beiden Zuzügler aus Berlin die Räume übernehmen. Zuvor hatte die Wobra als Vermieter die notwendigen Schall- und Brandschutzarbeiten, Sanitärumbauten, Trink- und Abwasseranschlüsse und die Erneuerung des Bodens durchgeführt, um die Umnutzung als Café und Rösterei nach drei Jahren Leerstand möglich zu machen. Unter anderem ist dabei aus einem Fenster eine große Doppeltür geworden, die ab sofort den barrierefreien Eingang markiert.
Sophie Klein (25) und Patrick Ulbricht (29) legten dann los - mit Malerarbeiten, Beleuchtung und der Innenausstattung der gut 100 Quadratmeter großen Räume. Meetingpoint hat schon einen Blick hinter die Kulissen werfen können und kann sagen: Das wird gemütlich und stilvoll. Gut 50 Quadratmeter umfasst der Gastraum, der 25 Sitzplätze beherbergt. Einige kleine Zweiertische finden dann noch draußen vor den Fenstern Platz.
Besonders auffällig ist der lange Ausschanktresen, der unter anderem dadurch nötig wird, dass “jede Kaffeesorte eine eigene Mühle braucht”, verrät Patrick Ulbricht. Die beiden Cafébetreiber werden schließlich ihre eigenen Röstungen herstellen, beziehen den Rohkaffee dazu von Gepa. “Die pflegen langjährige Partnerschaften mit Fairtrade”, sagt Sophie Klein. “Mit der Wahl sind wir sehr glücklich.”
In diversen Kursen haben die beiden sich mit der Kaffeerösterei vertraut gemacht. Drei Sorten wollen sie anbieten, die in French Press als Tassenvariante serviert werden. “Außerdem haben wir eine schöne Handhebelmaschine aus Italien für die Espressovariationen”, verrät Patrick Ulbricht.
Gebäck und Kuchen - überwiegend hausgemacht - runden das Angebot ab. Und natürlich gibt es den Kaffee auch vor Ort abgefüllt zu kaufen, einmal ganz davon abgesehen, dass man sich die Röstmaschine im hinteren Bereich beim Showrösten anschauen und den Kaffeegeruch aufsaugen kann.
Die jungen Gastronomen bauen Möbel und Co. derzeit auf, kümmern sich um so gut wie alles selbst. Inklusive der Aufhängung des Schildes, das verrät, was auf die Brandenburger zukommt. Seit Freitag ist es angebracht: “Bohnarchie” heißt das neue Café. Die Namensfindung war ein langer Prozess, gibt Patrick Ulbricht zu. “Wir haben verschiedene Wortspiele gemacht.”
Die Neugier der Brandenburger steigt. “Sie stecken ab und an die Nase rein”, sagt der 29-Jährige lachend und Sophie Klein fügt hinzu: “Es macht Spaß, zu sehen, wenn andere sich freuen”.
Die beiden sind zuversichtlich, es bis zum 13. August zu schaffen. Sollten sie nicht ganz fertig werden, steht das Programm als Pre-Opening beim Höfefest dennoch, versprechen sie. Live-Musik und Specials sind dann unter anderem zu erwarten. Geöffnet sein wird von 14 bis 22 Uhr. Mehr dazu unter [www.altstadtleben-brandenburg.de].
Wenn alles klappt, wie erhofft, geht es am 14. August direkt weiter. Die “Bohnarchie” wird ihre Pforten dann immer mittwochs bis montags, voraussichtlich 10 bis 18 Uhr, öffnen.

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