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Veranstaltungen
Erzähl-Galerie unterwegs #03
Mittwoch, 29. September 2021 | 10:00 - 17:00 Uhr
im Rahmen der Reihe Kultur im Kloster möchten wir Sie auf unsere neue Sonderausstellung "ERZÄHL-GALERIE UNTERWEGS #03" hinweisen und zu einem Besuch einladen. Präsentiert wird eine Ausstellung zum künstlerisch-sozialen Projekt „Meine Gedanken und mein Gesicht erzählen vom Frieden! Schaffung von Erzähl-Galerien von und mit Migrant*innen und Schüler*innen“. Der Name „Erzähl-Galerie“ leitet sich vom „Erzähl-Café“ im Kunst- und Kulturhaus Rechenzentrum Potsdam ab, denn die Protagonisten sind zum großen Teil Besucher*innen des Cafés. In fünf Monaten wurden elf Portraits, sog. „Friedensgesichter“ von Migrant*innen, die in Potsdam und Umgebung leben, von der Künstlerin Katrin Seifert mit Ölfarben gemalt. Jedes Portrait ist mit einem selbst bemalten Rahmen geschmückt. Eine selbstgeschriebene Geschichte der Gezeigten ergänzt die Portraits. Dabei geht es um Befindlichkeiten im Hier und Jetzt, durch das Leben in Brandenburg und im Frieden, kurz „Friedensgeschichten“. Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Bündnisses für Brandenburg. Im gesamten Haus ist das Tragen eines Mund-Nasenschutzes erforderlich.
Ausgeschlossen – Archäologie der NS-Zwangslager
Mittwoch, 29. September 2021 | 10:00 - 17:00 Uhr
Die Ausstellung nähert sich dem Thema „Nationalsozialistische Zwangslager” anhand von archäologischen Funden. Objekte von 20 Lagerstandorten in Berlin und Brandenburg zeugen vom Leben und Überleben in den nationalsozialistischen Zwangslagern, von der rassistischen Ideologie und der Verstrickung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft in die NS-Verbrechen. Zu den Funden gehören Relikte der Unterdrückung und des Terrors wie Stacheldraht und Patronenhülsen, aber auch Alltagsgegenstände wie Teller und Tassen. Firmenausweise und Produktionsteile belegen die Zwangsarbeit, die geleistet werden musste. Selbstgefertigte und namentlich gekennzeichnete Objekte erzählen vom Versuch, sich angesichts der schwierigen Bedingungen in den Lagern selbst zu behaupten. Auch der Umgang mit den Lagern nach 1945 wird thematisiert. Ergebnisse zweier Jugendbegegnungen zeigen, wie zeithistorische Archäologie Geschichte begreifbar macht und in die Bildungsarbeit integriert werden kann. Die Ausstellung wird von pädagogischen Projekten vorbereitend begleitet. Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin Schöneweide und die Gedenkstätte Ravensbrück organisieren zwei internationale Jugendbewegungen, bei denen junge Menschen aus Europa mit archäologischen Objekten arbeiten und einen Beitrag für die Ausstellung vorbereiten. Projektpartner Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin Schöneweide Landesdenkmalamt Berlin Archäologische Gesellschaft in Berlin und Brandenburg
Entdecker-Tour
Mittwoch, 29. September 2021 | 11:00 - 12:00 Uhr
Bei der einstündigen Tour durch die Neustadt bis hin zur Dominsel, entdecken Sie unter anderem, dass die Havelstadt bereits über 1000 Jahre auf dem Buckel hat. Und das der Dom St. Peter und Paul in den Geschichtsbüchern als „Wiege der Mark Brandenburg“ bezeichnet wird. Auf Ihrer Tour entdecken Sie viel Interessantes zu unserer schönen Havelstadt. Anmeldungen sind erforderlich, Bezahlung erfolgt ausschließlich in der Touristinformation. Von den Teilnehmern werden die Personendaten in einem Kontaktformular zur Nachverfolgung von Infektionsketten aufgenommen und spätestens nach vier Wochen gelöscht. Bitte beachten Sie die bestehende Abstandsregelung von 1,50 Meter.
Orgelmusik am Mittag
Mittwoch, 29. September 2021 | 12:00 - 12:30 Uhr
Von Juli bis Oktober findet täglich in der St. Katharinenkirche eine 20 minütige Orgelmusik am Mittag statt. Dazu sind Sie herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind herzlich erbeten.
Sommer 2021
Mittwoch, 29. September 2021 | 13:00 - 17:00 Uhr
In den Sommerferien hat das Stadtmuseum Brandenburg an der Havel alle Brandenburger*innen nach ihrem Alltag mit der Pandemie und ihren Wünschen und Plänen für die Zukunft befragt. Dafür wurden Holzrahmen herausgegeben, die ganz unterschiedlich gestaltet, ihren Weg zurück ins Museum gefunden haben. Außerdem konnten bei den kostenlosen Film-Workshops persönliche Eindrücke vom Sommer 2021 eingefangen werden. Die eingereichten Filme, Collagen und Fotos geben einen Einblick in den Sommer unter Corona-Bedingungen – von der Ernährung im Home-Office bis zum Lego-Sommertagebuch. Das Projekt "Sommer 2021" wird gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.
Claudia Güttner & Annette Selle "ENDLICH"
Mittwoch, 29. September 2021 | 13:00 - 18:00 Uhr
ENDLICH: Claudia Güttner ist wieder da! ENDLICH: Annette Selle swingt BRB! Man könnte sagen, Claudia Güttner ist Bildhauerin, Annette Selle Malerin. Das stimmt! Ist aber doch nicht die ganze Wahrheit. Zusammen bilden die beiden Künstlerinnen ein Orchester. Das Instrumentarium: Stahl und Schweineborsten, Ton und Farbe, Holz und Leinwand, Öl und Kreide, Wachs und Rost, Bleche und Papiere. Aus diesen Materialien bauen sie endliche Instrumente ihrer Kunst. Diese durchbrechen scheinbar stumm, immer gelassen riesige Wände, verzaubern (nicht wirklich) still, durchaus widerspenstig und durchaus zerbrechlich weite Räume. Tatsächlich geraten sie in Köpfen wie Herzen der BesucherInnen turbulent in Fahrt wie in rasend harmonische Bewegung. Tönen und klingen. Suchen nach Balance. Sind endlich. Erzeugen vertrackte Rhythmen. Singen liebliche wie vermaledeite Melodien. Sind aufgrund der fein komponierten Ober- und Unterschichten – hier auf der Leinwand, dort im Metall - schon in der Konstruktion viel- und mehrschichtig angelegt. Verführen den Betrachter zum Hören, machen den sehend Lauschenden zum Mitspieler. Es ist ganz einfach und wunderbar komplex: Für ihre Ausstellung in der Kunsthalle Brennabor haben Güttner und Selle nicht nur waghalsige Polyphonien sondern auch von farbigen Takt- und rostigen Tonartwechseln bestimmte Tanzmusik geschaffen. Das ist eine tolldreiste Angelegenheit, da die zwischen Figur und Abstraktem schwebenden Bildgestalten mit den fein ziselierten Metallkolossen, hingehauchte Farbkompositionen mit filigran gearbeiteten Blechen zu einer dreidimensionalen Symphonie zusammengefügt werden müssen. Und das ist konso- wie dissonant gelungen, funktioniert aber immer nur mit IHNEN. Die Künstlerinnen brauchen SIE: Sie mit Ihrer Neugier, mit ihren Ideen, mit Ihrer Fröhlichkeit und Ihrem Schmerz. Spielen Sie bitte mit, dirigieren und interpretieren Sie, verwechseln und improvisieren Sie. Das macht Freude und bringt zum Staunen, mitunter führt es zu muntersten und aufregenden Erkenntnissen. Vernissage: Freitag, 24.9.2021, 18 Uhr Eröffnungsrede: Kurator Christian Kneisel musikalische Begleitung: Melanie Maul Sonntag, 3.10.2021, 14 Uhr Lesung aus: Hier ist herrlich arbeiten In knappen Texten erinnern sich die Mitglieder des VS an die letzten dreißig Jahre, an KollegInnen und Vorbilder. Sie haben Lyrik und Prosa zum Thema Zeit zu Papier gebracht. Ihr Handwerkszeug, die Sprache, steht im Mittelpunkt mancher Texte, und es geht um die großen Themen: Liebe und Tod. Wie in einem Mosaik entsteht aus den ganz unterschiedlichen Texten ein Bild, das in einer Momentaufnahme die Vielfalt der Stimmen der VS-AutorInnen lesbar macht. HERAUSGEGEBEN VON RITA KÖNIG, KLAUS KÖRNER UND CARMEN WINTER ES LESEN: INGRID PROTZE, ELKE HÜBENER-LIPKAU UND REGLINDIS RAUCA. (VS Schriftstellerverband) CHRISTIAN PROSS: MUSIKALISCHE IMPRESSIONEN MIT GITARRE UND SAXOPHON GEFÖRDERT VON “NEUSTART KULTUR” Sonntag, 3.10.2021, 16 Uhr Künstlerinnengespräch mit Claudia Güttner, Annette Selle und Christian Kneisel Sonntag, 24.10.2021, 15 Uhr Workshop – Der scharfe Blick Details aus Werken der Künstlerinnen Annette Selle und Claudia Güttner werden fotografisch präsentiert. Die Workshopteilnehmer*innen begeben sich damit auf ihre Entdeckungsreise durch die Ausstellung. Wer suchet der findet und kann zudem anschließend seine eigene Variante des Kunstwerkes auf Basis des Ausschnitts kreieren. Im Anschluss laden die Künstlerinnen zu einem Gespräch ein.
StoffWechsel
Mittwoch, 29. September 2021 | 13:00 - 17:00 Uhr
Von der Vorindustrialisierung bis 1995 spannt die Ausstellung einen weiten Bogen zur Textilherstellung in Brandenburg an der Havel. Als Industriestadt war Brandenburg an der Havel neben der Fahrrad-, Spielwaren- und Autoproduktion vor allem bekannt für sein Stahlwerk als zweitgrößter Stahlstandort der DDR. Aber schon lange vor der Industrialisierung produzierten hier viele spezialisierte Handwerker weit über den Eigenbedarf hinaus und exportierten ihre Erzeugnisse in großem Stil. Viele Arbeiter fanden insbesondere im Tuchmacher- und Textilhandwerk ihr Auskommen. Bis weit ins 19. Jh. hinein waren hier hunderte von Webermeistern, Gesellen, Spinnern, Färbern und Walkern tätig. Der industrielle Wandel durch Mechanisierung und Ertragssteigerungen führte seit den 1820er Jahren zur Gründung von Tuchfabriken und mechanischen Spinnereien, die den Wettbewerb gegen die handwerkliche Produktion schnell gewannen. Doch auch diese waren vor Krisen nicht gefeit, wie beispielsweise die Textilkrise von 1866 zeigte. Die Folgen waren Lohnkürzungen, Entlassungen und Arbeitsniederlegungen für die Arbeiter und Arbeiterinnen. Dennoch überlebten nicht alle Tuchfabriken und die Konzentration zu größeren Betrieben war die Auswirkung. Der Zweite Weltkrieg bedeutete für die verbliebenen Betriebe ein Hochfahren der Produktion. In der Nachkriegszeit wurden inhabergeführte Betriebe in volkseigene Betriebe überführt. Nach einem letzten Hoch der industriellen Textilproduktion bis in die Mitte der 1980er Jahre setzte der endgültige Niedergang ein: die verspätete Anpassung an neue Produktionsanlagen, die politische Wende und nicht zuletzt ein veränderter Weltmarkt sorgten bis 1995 für das Ende der letzten Textil- und Garnproduzenten in der Havelstadt. An der Kasse liegt für Kinder ein kostenloses Begleitheft zur Ausstellung bereit.
Schnuppertour durch die Altstadt
Mittwoch, 29. September 2021 | 14:30 - 15:30 Uhr
Bei Ihrer einstündigen Schnuppertour durch die Altstadt führt der Weg an engen, manchmal verschlungenen Gassen und gleichwohl an beredten Zeitzeugen der ältesten Stadt der Mark Brandenburg vorbei. Ob Altstädtisches Rathaus mit dem mächtigen Roland, Gotisches Haus oder die St. Gotthardtkirche, eines haben sie gemein: sie können viele Geschichten, Überlieferungen und auch Anekdoten erzählen. Lassen Sie sich auf Ihrem Rundgang vom besonderen Flair unserer schönen Altstadt in den Bann ziehen. Anmeldungen sind erforderlich, Bezahlung erfolgt ausschließlich in der Touristinformation. Von den Teilnehmern werden die Personendaten in einem Kontaktformular zur Nachverfolgung von Infektionsketten aufgenommen und spätestens nach vier Wochen gelöscht. Bitte beachten Sie die bestehende Abstandsregelung von 1,50 Meter.
Altstadt Lounge
Mittwoch, 29. September 2021 | 18:00 - 22:00 Uhr
Die Idee eine Altstadt-Lounge ins Leben zu rufen entstand im September 2021 bei gedämpften Licht und einem Bier im Schein unserer neuen (alten) grünen Emaille-Lampen. Aktive und passive Freunde unseres Vereins sind genauso eingeladen wie Gäste und Neugierige. Dieser Abend soll ein fester Termin in der Brandenburger Altstadt werden. Freunde treffen, über wichtige oder gerne auch belanglose Dinge klönen, streiten und philosophieren, aber auf jeden Fall eine netten Abend mit cooler Musik und dem ein oder anderen Getränk verbringen. Einfach, aber gut!
Bartoszewski-Ausstellung
Donnerstag, 30. September 2021 | 08:00 - 12:00 Uhr
Die Deutsch-polnische Gesellschaft zeigt zusammen mit dem Medizin- und Schulungszentrum Brandenburg die bereits in 23 deutschen Städten zu sehende Bartoszewski-Ausstellung. Diese widmet sich dem Leben und den Werken des Brückenbauers und Diplomaten Bartoszewski im deutsch-polnischen Verhältnis. Ausstellung: 24.09.2021 - 22.10.2021Dienstag und Donnerstag von 8:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr
Book-Casting
Donnerstag, 30. September 2021 | 09:30 - 10:30 Uhr
Bei dieser speziellen Art der Buchvorstellung werden den Kindern 5 – 6 Bücher präsentiert. Mit jeder Castingrunde bekommen die Kinder zu jedem Buch kleine Informations-„Häppchen“. Nach jeder Runde entscheiden die Kinder, welche Bücher in die nächste Runde gelassen werden und welches Buch „rausfliegt“. Am Ende bleibt nur ein Buch übrig und ist der „Gewinner“. Dieses Buch wird dann den Kindern etwas genauer vorgestellt. Für Kinder der 4. – 6. Klasse
Open Air Ausstellung - Losgehen und Ankommen
Donnerstag, 30. September 2021 | 10:00 - 17:00 Uhr
Mit dieser ganz besonderen Ausstellung möchten der Kirchenkreis und das Domstift einmal mehr zeigen, was Flucht und Ankunft in einem fremden Land für Menschen unterschiedlicher Generationen bedeuten kann. Die Ausstellung findet an der St. Petrikapelle statt. Bitte beachten Sie, dass alle unsere Veranstaltungen nur unter den zu diesem Zeitpunkt geltenden Corona-Maßnahmen stattfinden können. Informieren Sie sich rechtzeitig auf unserer Webseite www.dom-brandenburg.de über mögliche Planänderungen.
Hannes Meinhardts letzte Fahrt
Donnerstag, 30. September 2021 | 10:00 - 18:00 Uhr
Die Ballade „John Maynard“ ist eine der bekanntesten Balladen von Theodor Fontane. Dahinter steckt ein Bericht über ein Schiffsunglück in der USA, heißt es in der Fontane-Forschung. Wahrscheinlich stimmt das. Was aber, wenn es anders war, wenn Fontanes Plauer Freund Carl Ferdinand Wiesike ihm eine Geschichte vom Plauer See erzählt hätte. Wiesike hat Fontane bei dessen Besuchen in Margarethenhof eine Menge über Plaue und drumherum berichtet – warum nicht auch eine herzzerreißende Romanze? Historisch könnte es passen: Fontane war zwischen 1874 und 1880 mehrmals im Jahr bei Wiesike am Plauer See. Die Maynard-Ballade erschien 1886. Heiko Hesse hat einfach mal angenommen, dass „Hannes Meinhardts letzte Fahrt“ über den Plauer See den märkischen Dichter inspiriert haben könnte. Diese Geschichte wiederum gefiel Marion Manteufel so gut, dass sie neun Aquarelle schuf und so Hesses Literaturstück ein Gesicht gab. Bilder und Text verschmelzen nun zu einer kleinen Ausstellung. zu sehen vom 19. August bis 30. September 2021.
Erzähl-Galerie unterwegs #03
Donnerstag, 30. September 2021 | 10:00 - 17:00 Uhr
im Rahmen der Reihe Kultur im Kloster möchten wir Sie auf unsere neue Sonderausstellung "ERZÄHL-GALERIE UNTERWEGS #03" hinweisen und zu einem Besuch einladen. Präsentiert wird eine Ausstellung zum künstlerisch-sozialen Projekt „Meine Gedanken und mein Gesicht erzählen vom Frieden! Schaffung von Erzähl-Galerien von und mit Migrant*innen und Schüler*innen“. Der Name „Erzähl-Galerie“ leitet sich vom „Erzähl-Café“ im Kunst- und Kulturhaus Rechenzentrum Potsdam ab, denn die Protagonisten sind zum großen Teil Besucher*innen des Cafés. In fünf Monaten wurden elf Portraits, sog. „Friedensgesichter“ von Migrant*innen, die in Potsdam und Umgebung leben, von der Künstlerin Katrin Seifert mit Ölfarben gemalt. Jedes Portrait ist mit einem selbst bemalten Rahmen geschmückt. Eine selbstgeschriebene Geschichte der Gezeigten ergänzt die Portraits. Dabei geht es um Befindlichkeiten im Hier und Jetzt, durch das Leben in Brandenburg und im Frieden, kurz „Friedensgeschichten“. Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Bündnisses für Brandenburg. Im gesamten Haus ist das Tragen eines Mund-Nasenschutzes erforderlich.
Ausgeschlossen – Archäologie der NS-Zwangslager
Donnerstag, 30. September 2021 | 10:00 - 17:00 Uhr
Die Ausstellung nähert sich dem Thema „Nationalsozialistische Zwangslager” anhand von archäologischen Funden. Objekte von 20 Lagerstandorten in Berlin und Brandenburg zeugen vom Leben und Überleben in den nationalsozialistischen Zwangslagern, von der rassistischen Ideologie und der Verstrickung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft in die NS-Verbrechen. Zu den Funden gehören Relikte der Unterdrückung und des Terrors wie Stacheldraht und Patronenhülsen, aber auch Alltagsgegenstände wie Teller und Tassen. Firmenausweise und Produktionsteile belegen die Zwangsarbeit, die geleistet werden musste. Selbstgefertigte und namentlich gekennzeichnete Objekte erzählen vom Versuch, sich angesichts der schwierigen Bedingungen in den Lagern selbst zu behaupten. Auch der Umgang mit den Lagern nach 1945 wird thematisiert. Ergebnisse zweier Jugendbegegnungen zeigen, wie zeithistorische Archäologie Geschichte begreifbar macht und in die Bildungsarbeit integriert werden kann. Die Ausstellung wird von pädagogischen Projekten vorbereitend begleitet. Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin Schöneweide und die Gedenkstätte Ravensbrück organisieren zwei internationale Jugendbewegungen, bei denen junge Menschen aus Europa mit archäologischen Objekten arbeiten und einen Beitrag für die Ausstellung vorbereiten. Projektpartner Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin Schöneweide Landesdenkmalamt Berlin Archäologische Gesellschaft in Berlin und Brandenburg

Die Veranstaltungen wurden bereitgestellt von der Stadtmarketing- und Tourismusgesellschaft Brandenburg an der Havel mbH