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Nicht die weiße Fahne schwenken

Sport
  • Erstellt: 05.04.2024 / 09:01 Uhr von Martin Terstegge
Wie nah Freud und Leid im Sport beieinander liegen, davon konnten sich am Ostermontag mehr als 1000 Zuschauer im Stadion am Quenz überzeugen. Mit einem Tor in der Schlusshase entschied der SV Altlüdersdorf das Spitzenspiel der Landesliga Nord mit 2:1 für sich. Während die Gäste jubelnd nach dem Abpfiff auf dem Rasen tanzten, machten sich bei den Spielern der BSG Stahl Brandenburg Tristesse breit. Geht diese Saison ähnlich bescheiden aus wie die vorherige Spielzeit?
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Die Ausgangslage im Titelrennen hat sich für die Mannschaft von Trainer Aaron Müller arg verschlechtert. Doch es wäre fatal jetzt schon „mit der weißen Fahne zu wedeln“. Die Altlüdersdorfer haben noch elf und die Brandenburger zehn Spiele vor sich, wobei der Ausgang stets offen ist. Für die Stahl-Spieler heißt die Devise: „Mund abwischen und nach vorn schauen.“, auch wenn es arg nach Phrasenschwein klingt. Um einen eventuellen Ausrutscher des Mitkonkurrenten auszunutzen, müssen sie sich auf ihre Aufgaben konzentrieren.

Und die nächste wird schwierig genug, auch wenn mit dem FSV Babelsberg 74 nur der Tabellenvorletzte an diesem Sonnabend (6. April/15 Uhr) im Stadion am Quenz gastiert. Seine Bilanz mit zwei Siegen, fünf Remis und zwölf Niederlagen (11/27:46) ist nicht furchteinflößend, aber der Auftritt wird den Brandenburger wieder alles abverlangen. Wie schon im Hinspiel (1:0 für die BSG) wird die FSV-Elf alles daran setzten den Stahl-Männern den Spaß am Fußball zu nehmen. Sie werden geduldig sein müssen, um dann die bietenden Chancen konsequent zu nutzen.

Bei der nicht leichten Aufgabe werden Trainer Müller wieder einmal ein paar wichtige Spieler fehlen. Marvin Krause ist aufgrund der Ampelkarte gesperrt. Justin Inter, Timm Renner sowie Nicholas Engel laborieren noch an ihren Verletzungen und Elias Große hat sich aus privaten Gründen abgemeldet. Die größte Sorge bereitet daher die Defensivabteilung. Da wird der Trainerstab knobeln müssen, wie die Lücke mit Krause als Linksverteidiger am besten zu lösen ist.

Bilder

Ein Foto von Erik Sauer, der beim 1:0-Hinspielsieg den goldenen Treffer erzielte.
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