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„Kaltstart“ für die Stahl-Fußballerinnen

Sport
  • Erstellt: 06.04.2024 / 14:01 Uhr von Martin Terstegge
Das letzte Spiel für die Fußballerinnen der BSG Stahl Brandenburg liegt nun schon vier Wochen hinter ihnen, damals gewannen sie beim Ludwigsfelder FC mit 7:0. Die Zeit bis zum nächsten Pflichtspiel an diesem Sonntag (7. April/13 Uhr) gegen den FFC Turbine Potsdam III wollte Trainer Sebastian Fräsdorf eigentlich mit Testspielen überbrücken. Zustande kam jedoch nur eines gegen das Team von LFA Stettin vor drei Wochen, dass die Brandenburgerinnen mit 6:0 gewannen. Die weiteren Partien gegen Halle und Viktoria Berlin II mussten aufgrund von Personalmangel ausfallen.
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So ist es an diesem Sonntag quasi ein Kaltstart für die Stahl-Elf, obwohl die Temperaturen die Fußballerinnen nicht zum Frösteln bringen werden. Das Hinspiel in Potsdam war gleichzeitig der Saisonauftakt und die Premiere für Sebastian Fräsdorf als Trainer der Stahl-Frauen. Seine Mannschaft gewann zwar mit 3:1, doch es war alles andere als ein Spaziergang. „Bei Turbine herrscht ein hohes Niveau. Bloß weil die Spielerinnen in der 3. Mannschaft antreten, sind sie dennoch alle im Fußball gut ausgebildet. Allerdings weiß man nie auf welche Besetzung man trifft“, lobt der Stahl-Coach den Konkurrenten.

In den vergangenen Jahren konnten die Turbinen nie gewinnen, am 18.09.2022 erreichten sie einmal ein 1:1. Doch neben hohen Niederlagen (0:5, 0:6) gab es auch knappe Ausgänge, die die Brandenburgerinnen nur mit Glück für sich entschieden. Es liegt halt häufig daran auf welche Spielerinnen Turbine-Coach Gordon Engelmann zurückgreifen kann. In dieser Spielzeit sammelte sein Team bisher aus fünf Siegen und sechs Niederlagen 15 Punkte, die den 7. Platz bedeuten.

Die Stahl-Frauen sind Dritter (20/32:7) und haben nicht nur deswegen, laut Fräsdorf, die Favoritenrolle inne, ohne den Kontrahenten zu unterschätzen. Über den Ausfall der Testspiele hatte sich der Stahl-Trainer geärgert, doch in den bisherigen Trainingseinheiten zeigten die Spielerinnen enormen Ehrgeiz: „Sie freuen sich, dass die Pause endlich vorbei ist, dass es wieder um Punkte geht.“ Fehlen werden am Sonntag Elisa Weyand, Emma Harder, Annika Wasserroth und Mia-Sophie Neumann, der Rest sollte einsatzfähig sein.

Bilder

Tanja Lehmann, die als Defensivspezialistin die Abwehr zusammen halten soll. Foto: Martin Terstegge
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