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Börsenjournalist Stefan Riße warnt bei Brandenburger Anlegermesse: "Sie sparen sich arm"

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Stadtgeschehen

Erstellt: 01.03.2018 / 14:26 von cg1

Weil die Deutschen einen Großteil ihres Geldes (40% bundesweit, bei der Brandenburger Bank liegt die Quote bei 67%) einfach auf dem Konto oder im Sparstrumpf parken, droht ihnen eine spürbare "Entsparung" durch die - zwar niedrige aber vorhandene - Inflation und quasi nicht vorhandene Guthabenzinsen, davor warnte gestern Börsenjournalist Stefan Riße im Brandenburger Theater. Bei der Anlegermesse des hiesigen Geldinstituts stellte er vor 420 Besuchern Strategien vor, mit denen das Geld durchaus rentabel vermehrt werden kann.

Stefan Riße plädiert klar für Unternehmensbeteiligungen. "Das hat nichts mit Spekulation zu tun. Sie beteiligen sich am Produktivkapital einer Firma." Die beste Rendite werde erzielt, wenn man nach dem Kauf nicht immer hektisch reagiere und bei vermeintlichen Schlagzeilen in Börsenzeitungen kaufe oder verkaufe. Er zitierte die alte Börsenweisheit, dass die beste Rendite mit dem Sitzfleisch gemacht werde - einfach aussitzen. In Form von Sparplänen oder Fonds können Anleger dabei mit kleinen Summen, Banken bieten hier teilweise schon Möglichkeiten ab 25 Euro monatlich an, investieren und ihr Risiko zudem streuen.

Auf eine Besucherfrage, was er von Kryptowährungen halte, machte Riße eine klare Ansage: "Wenn sie zocken wollen gern, aber mit Geldanlage hat das nichts zu tun." Die dahinterliegende Technologie werde uns zwar weiter begleiten und ggf. eine Art Geldaufbewahrungsmöglichkeit werden, der aktuelle Handel mit den Währungen sie jedoch pure Spekulation. "

Besser sieht es da im Bereich der Immobilien aus. "Eine klassische Blase, so wie sie immer herbeigeredet wird, haben wir in dem Bereich nicht. Zwar gibt es in Boom-Regionen Inflationen bei den Preisen, von einer Blase spricht man aber nur, wenn der Fremdfinanzierungsanteil hoch ist." Wer hier investieren will, sollte nicht in teure Boom-Regionen schauen, sondern eher auf wachsende Orte setzen, in denen die Preise noch annehmbar sind. Das lässt sich zum Beispiel auch in Brandenburg an der Havel beobachten: Die auswärtige Nachfrage von Investoren steigt, weil beispielsweise Berlin und Potsdam schon extrem teuer unterwegs sind.

Wichtig für alle Bauherren: Riße rechnet fest damit, dass die Zinsen dauerhaft unter der Inflationsrate (derzeit 1,7%) gehalten werden. Die letzte erhebliche Zinsanhebung hat die letzte Finanzkrise ausgelöst - daraus hätten die Notenbanken gelernt. Die Verschuldung der Welt sei so enorm, dass man dieses Abwürgen der Wirtschaft laut Riße nicht riskieren werden.

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  • Nobel: Die Musiker verzichteten bei der Anlegermesse auf ihre Gage - das Geld wurde für das Hospiz gespendet.





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Kommentare (1)

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nachdenklich schrieb um 22:37 Uhr am 01.03.2018:

Viele Sparer werden noch an die letzten eigenen Wertpapierverluste in Europa bei der Eurokrise durch die Vollverluste ihres Ersparten erinnert. (Beispielsweise war die Commerzbank war 2008 ein Steuerzahler- Rettungsobjekt infolge kollektiver Fehlspekulationen zuungunsten der Sparer.)
Es gibt jetzt stetig neue und steigende Bank- und Depotgebühren, bei denen sich manche Kunden das Fell über die Ohren gezogen fühlen.