Diese Website verwendet Cookies zur optimalen Darstellung der Inhalte. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren

Verstanden

WETTER


Werbung

Restaurant

Neue Mühle
Regionale Küche im gemütlichen Ambiente
Neue Mühle 2
14776 Brandenburg

Ausflugstipps

St. Johanniskirche
Kirche
Salzhofufer
14776 Brandenburg

NEU IN BRB: LIVESTREAM


GASTRO-TIPPS


Es fehlt ein Eintrag? eMail [info@meetingpoint-brandenburg.de]

Werbung

Stellenbörse

Schon in die Meetingpoint-Jobbörse geschaut? Regelmäßig laufen dort freie Stellen aus der Region ein, vom Ingenieur bis zum Lageristen: schnell bewerben und im neuen Job durchstarten! Zu finden ist die Stellenbörse oben im Menü! / Tipp: Sie suchen als Arbeitgeber qualifiziertes Personal? Dann inserieren Sie die Stelle doch einfach im Meetingpoint, so erreichen Sie günstig eine breite Leserschaft!

Kontakt: [info@meetingpoint-brandenburg.de] oder 0176.2444 2852.

Inklusives Wohnen: 1. Spatenstich auf der Ostmühlenhalbinsel

Druckansicht

Stadtgeschehen

Erstellt: 25.02.2019 / 18:10 von cg1

Dreigeschossig wird der Bau, 66 Meter lang und 14,5 Meter breit - in der Krakauer Straße wurde auf der Ostmühlenhalbinsel heute der erste Spatenstich für das neue Wohnhaus der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal in den märkischen Sand gestoßen. Ab 2020 sollen hier 31 Menschen mit Behinderungen zusammen mit Menschen ohne Handicap leben - letztere können im Obergeschoss 13 frei vermietbare Wohnungen (1-3 Zimmer) nutzen.

Martin Wulff von der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal formulierte den Ansatz: "Den Menschen ein ordentliches Dach über Kopf zu bieten. Da kommen wir her, das ist unsere Geschichte". Viele der 31 Menschen lebten bisher auf dem Asklepios-Gelände, manche von ihnen haben nach Stiftungsangaben in vielen Jahren nur selten das Gelände verlassen und ihr Leben oft an den Dienstplänen der dortigen Mitarbeiter ausgerichtet. Mit der Wohnanlage in der Stadt wolle man die Inklusion fördern.

Einer der Bewohner wird Manfred Köhler (79) sein. Geboren in Angermünde, lebt er seit 54 Jahren in Brandenburg. "Ich freue mich gemeinsam mit allen anderen Bewohnern auf den Umzug in unsere neue Wohnstätte", so Köhler, der den heutigen Besuchern dann gleich noch ein Ständchen vorsang.

Unterstützung bekommt das Projekt von der Stadt. Der Sozialbeigeordnete Wolfgang Erlebach sieht in der aktuellen Entwicklung einen wichtigen Schritt der Enthospitalisierung: "Jahrelang lebten Menschen im wahrsten Sinne des Wortes räumlich und gedanklich am Rande der Gesellschaft. Das hier ist eine hervorragende Idee, mitten in die Stadtgesellschaft zu gehen, dorthin wo Teilhabe und Inklusion möglich sind."

Derzeit laufen nach Angaben des Architekturbüros die Bietergespräche. Geht alles glatt, kann im April mit den Arbeiten begonnen werden, gerechnet wird mit einer Bauzeit von 14 bis 15 Monaten. Damit das Haus stabil steht, ist eine Gründung auf 102 Pfählen nötig, die 16,5 Meter tief in den Boden getrieben werden. Zum 1. Spatenstich schauten auch mehrere Nachbarn der angrenzenden Einfamilienhäuser vorbei.

Dieser Artikel wurde bereits 4560 mal aufgerufen.

Bilder





Werbung



Kommentare (4)

Kommentar hinzufügen

Name und E-Mail eintragen:
Um einen Kommentar abzugeben, müssen die Felder Name, E-Mail und Kommentar ausgefüllt werden. Die eMail-Adresse muss gültig sein, an diese senden wir einen Freischaltungslink.

* Deine angegebene eMail-Adresse ist für jeden Leser sichtbar, wenn er später über dem veröffentlichten Kommentar mit der Maus über deinen Namen fährt. Hinweis: Du kannst deinen Kommentar später selbst löschen, dazu senden wir dir einen entsprechenden Link, alternativ kannst du auch an [info@meetingpoint-brandenburg.de] schreiben. Anderenfalls bleiben der Kommentar, der angegebene (Spitz)Name, die eMail-Adresse sowie der Zeitpunkt der Veröffentlichung solange auf unserem Server gespeichert, wie der Artikel online ist.


lol schrieb um 08:37 Uhr am 27.02.2019:

Das ist halt Ihr Problem, Herr Micksch, Sie kuscheln sich mehr in Vermutungen als dass Sie mal mit Elan und geistigem Einsatz Ihr Wissen erweitern... Und zwar auf den konkreten Fall bezogen. Ich erwarte jetzt nicht (wieder) irgendeinen "Schmarotzer"-Sermon über den Bundesrechnungshof oder Auslandsreisen nach Isreal oder kaffeediebstehlende Kriminelle... Da ist Ihre Haltung im Großen und Ganzen einfach nur bedauerlich...

Siggi schrieb um 11:04 Uhr am 26.02.2019:

Die Chance, dass der besoffene mit-fuffziger in der Nachbarwohnung seine Frau schlägt und dann die Polizei anrückt, sind weit aus höher.

Silke schrieb um 07:59 Uhr am 26.02.2019:

@nachdenklicher Quatschkopf
Blödsinniger kann man Intoleranz nicht ausdrücken. Genausowenig wie es in der Klinik oder in der Klingenbergstraße Einsätze gibt, wird es dort welche geben. Natürlich sind einige der Bewohner "anders", aber eben in keiner Weise gefährlich. Du darfst jetzt bitte nicht Landesklinik mit Maßregelvollzug oder geschlossenen Einrichtungen verwechseln.

Nachdenklicher Bürger schrieb um 07:45 Uhr am 26.02.2019:

Ich sehe die Sache sehr kritisch, ich bin mal gespannt wann die ersten Polizeieinsätze etc. vor Ort sind, die Integration wird scheitern und dann ist das Geschrei wieder groß.... aber Hauptsache, es haben wieder eine paar Leute mit Illusionen was verdient....