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Leserbrief: Nachhaltigkeit - ein anregender Workshop

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Leserbriefe

Erstellt: 07.12.2019 / 15:01 von Dr. Uta Sändig

Der Titel des Workshops, zu dem gestern die BBAG eingeladen hatte, klang kuschelig: "Ein nachhaltiger Nachmittag für ein gutes Miteinander" - und ein gewisser Kuschelfaktor hielt die 30 Teilnehmenden auch über 4 1/2 Stunden bei der Stange. Am Schluss lautete das allgemeine Resümee: Dies war eine sehr fruchtbare Veranstaltung. Nach mehreren kurzen Impulsbeiträgen, darunter einer Studie über globale Nachhaltigkeit in Brandenburger Kommunen und dem Klimaschutzkonzept 2017 der Stadt Brandenburg, stellten...

...  verschiedene zivilgesellschaftliche Initiativen ihre Projekte vor. Die hiesige Gliederung des vcd.org ("Öko ADAC") berichtete von einer Ausleihe für Lastenräder, Schüler des von-Saldern-Gymnasiums trugen Ergebnisse ihres Workshops "Nachhaltigkeit im Alltag" vor, Vertreter der Initiativen "Stadt.Land.Move" und "Weltoffenes Werder" kamen ebenso zu Wort wie Aktive aus den Projekten "Havelgarten", "Eine-Welt-Laden", "foodsharing" und "Ernährungsrat Havelland". Der Havelgarten-Apfelsaft ist übrigens ebenso zu empfehlen wie die fair gehandelte Stadt-Schokolade ("zumFAIRnaschen").

In der anschließenden, sehr lebhaften Diskussion wurden vor allem Probleme bei der Verwirklichung eines nachhaltigen Lebens und Wirtschaftens thematisiert. Fazit: Die herrschenden ökonomischen Verhältnisse sind für die Realisierung ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit in vielen Punkten kontraproduktiv. Im Impulsteil hatte bereits Dr. Wolfgang Erlebach (Sozialbeigeordneter, DIE LINKE) kritisch angemerkt, dass Nachhaltigkeit leider mittlerweile zu einem inflationär gebrauchten Begriff verwässert wurde, der sich übrigens in den Ressorts der Stadtpolitik nur als Querschnittsaufgabe und Oberthema wiederfindet. "Die Verwaltung ist zwar gut in der Lage, ihre Pflichtaufgaben zu erledigen, aber beim Thema Nachhaltigkeit bietet die traditionelle Struktur wenig Möglichkeiten, entsprechende Aufgaben gezielt zuzuordnen." Gebe man das Stichwort Nachhaltigkeit auf der Stadtseite ein, so lande man im Sektor Finanzen. Am ehesten erfülle noch das Klimaschutzkonzept die Forderung, nachhaltiges Handeln abzubilden. Die Teilnehmer stimmten ihm zwar zu, fanden seinen Beitrag aber zu defensiv.

Viele Diskutanten platzierten Nachhaltigkeit zunächst einmal auf der privaten Ebene, also bei der Frage: Wie kann ich nachhaltig leben? Dafür wurden sehr anschauliche Beispiele gebracht. Aber ist nicht Nachhaltigkeit vor allem auch eine Anforderung an gesamtgesellschaftliche bzw. globale Handlungen? Die Frage kam zuerst von den Schülern des von-Saldern-Gymnasiums. Sie trugen die Stichworte Verteilungsgerechtigkeit und schädliche Wachstumsideologie in die Diskussion. Darüber, dass der Fetisch Wirtschaftswachstum mit einem wirklich ökologisch nachhaltigen Handeln unvereinbar ist, waren sich die Teilnehmer am Ende einig. Dass gerade auch in der Stadt Brandenburg die Interessen einzelner Lobbygruppen (z.B. der Autofahrer) so manchem wirklich nachhaltigen Projekt im Wege stehen, wurde vielfach beklagt. Festgehalten wurden zum Schluss verschiedene Projektideen, wie man auch in Brandenburg Nachhaltigkeit kräftiger durchsetzen kann. Solche Projekte weiter auszubuchstabieren, bleibt einem zweiten Workshop vorbehalten, für den sich die Teilnehmer aussprachen. Übrigens waren alle Parteien bzw. Fraktionen eingeladen worden - aber nur Vertreter der Grünen und der LINKEN waren gekommen, was das Plenum mit Unverständnis quittierte. Dr. Uta Sändig

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Bitte beachten: Meldungen in der Rubrik "Leserbriefe" geben nicht die Meinung der Redaktion wieder, sie sind ein persönlicher Text des jeweiligen Verfassers. Einsendungen sind unter [info@meetingpoint-brandenburg.de] möglich.


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Kommentare (11)

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Carsten Jancker schrieb um 13:16 Uhr am 08.12.2019:

@M.Z.
Wie immer bei dir, nix ausser Polemik.
Heul leise!

Andreas Ziemer schrieb um 13:00 Uhr am 08.12.2019:

Eines der umfangreichsten Nachhaltigkeitsprojekte in unserer Stadt wird von der Initiative "Brandenburg summt" organisiert. Der Erhalt der biologischen Vielfalt und die Verbesserung der Lebensbedingungen durch die Nutzung von Ökosystemleistungen sind dabei wichtige Ziele.

Bisher spielte die Förderung von Ökosystemleistungen oft nur eine untergeordnete Rolle. So lehnte die SVV die Mitgliedschaft der Stadt Brandenburg an der Havel im Bündnis "Kommunen für biologische Vielfalt e.V." (https://www.kommbio.de) mit Beschluss vom 29. Juni 2016 ab. Zwar wurde das "Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept" mit SVV-Beschluss vom 29.03.2017 beschlossen. Der in diesem Zusammenhang entstandene "Leitfaden Stadtgrün" (https://www.nabu-brandenburg-havel-ev.de/leitfaden-stadtgr%C3%BCn/) wird jedoch nicht umgesetzt.

Positiv hervorzuheben ist die Initiative sowohl von Privatpersonen als auch von den größten Industrieunternehmen unserer Stadt, die sich durch die Schaffung leistungsfähiger Ökosysteme für den Arten- und Gesundheitsschutz einsetzen. Diese wirken temperaturregulatorisch und feinstaubmindernd und üben dadurch einen positiven Einfluss auf die menschliche Gesundheit aus. Das Grünflächen-Design, die Grünflächenpflege und die Artenauswahl, die sich an dem Portfolio unserer Havelregion orientiert, stellen wirksame Kompensationsmaßnahmen gegen die Auswirkungen des Klimawandels dar.

Zur effizienten Umsetzung von Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung unserer Stadt empfehle ich die Bündelung aller Initiativen in einem Netzwerk. Möglicherweise ist dieser Workshop ein weiterer Schritt in diese Richtung.

Andreas Ziemer
Mitglied im NABU

M.Z. schrieb um 11:46 Uhr am 08.12.2019:

Wie immer beim Jancker! Beleidigungen ("Mir wird schlecht bei Leuten wie Ihnen") und dummes Gelaber von "brauner Propagandameinung". Primitiver gehts echt nicht mehr.

Carsten Jancker schrieb um 11:12 Uhr am 08.12.2019:

@ja-nee-....
Mir wird schlecht bei Leuten wie Ihnen, die denken das 20% eine Mehrheit bedeutet.
Und nur weil man nicht, der gleichen braunen Propagandameinung ist, heißt es nicht, dass man einer Partei angehört. Aber das zeigt Ihr geistiges Weltbild.
Aber ich bin ja offen mir andere Meinungen anzuhören.
Dann erklären Sie mir doch was sinnvoll daran ist, sich eine halbe Stunde in den Stau zu stellen, statt mit Fahrrad oder zu Fuss den 2km Arbeitsweg in 20 Minuten zu schaffen?

ja-nee-is-klar schrieb um 23:08 Uhr am 07.12.2019:

@ p.s.
Guter Beitrag, hoffentlich wird der nicht wieder gelöscht.

Das mit der Brücke ??? Alle haben Sie es gewusst - nur die Wahl war wichtiger und die gewinnt man nicht mit negativen Sachen .
Frohlockend aber mit trauriger Miene wird nun der Super-Gau prognostiziert (alle Bürger der Stadt sind entsetzt) , nun aber dadurch wird die Stadt gründlich Verkehrsberuhigt werden und den Nachhaltigen wird ein Wunschtraum wahr .
Kein Scheller CDU - Keine Tiemann CDU - kein Woidke SED (Sorry SPD) - Grüne - Linke - Freie Wähler kann sich da raus reden, aber unsere Stadt wird auf Kosten unserer Bürger bedeutend Verkehrsberuhigt werden.
Und mal zur Info : die AFD hats schon lange angeprangert mit der Brücke, aber keiner gibt es zu oder wollte es hören .

p.s. schrieb um 22:34 Uhr am 07.12.2019:

Nachhaltigkeit hat auch was mit Wartung , Kontrolle und gegebenenfalls mit Reparatur zu tun um etwa die Lebensdauer von Sachen und Dinge zu erhöhen im privaten Bereich klappt dies denk ich bei den meisten sehr gut. Weil es sonst eigenes Geld kostet. Aber wenn man sich so umschaut scheint es an einigen Schaltstellen im öffentlichen Leben und jenen die für das funktionieren verantwortlich sind am Allerwertesten vorbei zu gehen. Bis denn gar nichts mehr geht und es richtig teuer wird. Ist denen aber
egal . Kostet ja nicht deren Geld. Beste Beispiele momentan in unserer Stadt die mangelhaften Zustände unserer Brücken, Straßen,usw . Nun liebe Linke und Grüne. Auch ihr hättet vom desolaten Zustand unserer Brücken wissen können. Dazu muß man sich aber interessieren , nachfragen und Nachforschungen anstellen . Habt ihr nicht getan. Haben auch andere nicht getan. Weil alle nur mit Postenschacherei und das denunzieren der anderen eure Energie verschwendet. Wenn ihr euch wirklich mal mit richtigen Problemen beschäftigt und im Sinne eures Amtseid handeln würdet (Gott lassen wir jetzt mal raus), denn würdet vielleicht was sinnvolles tun,
was denn auch mit Nachhaltigkeit, echter öffentlicher Ordnung und vernünftigen Lebensbedingungen aller zu tun hat. Aber hier wird momentan versucht jeden gegen jeden auszuspielen. Das fängt ganz oben an und hört unten auf. Leidtragende ist immer die Bevölkerung.

ja-nee-is-klar schrieb um 22:34 Uhr am 07.12.2019:

Mir wird schlecht wenn ich das lese.... ob den Beitrag oder deren Verfechter (wie zum Beispiel unseren Spezialisten Junker) ...
Auch wenn Ihr und eure Parteien als Verlierer gefeiert werdet - und euch trotz Abwahl nur durch verbünden an die Macht gerettet habt , glaubt Euch kein Mensch mehr.
Der Begriff Nachhaltig (12x im Beitrag) ist sowas von abgedroschen und macht euch lächerlich ohnegleichen :-) , obwohl erstaunlich ist das Ihr das Wort Nazi nicht mehr gebraucht.

Carsten Jancker schrieb um 21:53 Uhr am 07.12.2019:

@Frank
Ich bekomme keine Diäten.
Auch ich bin auf ein Auto angewiesen und bin kein Millionär.
Aber wenn ich höre, dass es Leute gibt, die in Brandenburg wohnen, in Brandenburg arbeiten und einen Arbeitsweg von 2km haben, die sich aufregen, dass sie durch die Brückensperrung eine halbe Stunde im Stau stehen, dann fehlt mir jegliches Verständnis.
Warum macht man so etwa? Selbst zu Fuss wäre man schneller! Also kann Autofahren einfach nur zu billig sein.
Ich bin da sehr wach!
1. Ist es völlig unökonomisch.
2. Zeitverschwendung.
3. Für die Gesundheit besser zu laufen oder Rad zu fahren.

Also meine Frage, was meinen Sie mit „endlich wach werden“?

Frank schrieb um 21:32 Uhr am 07.12.2019:

CARSTEN Janker
Es gibt Menschen die arbeiten und das Geld für eure Diäten verdienen und dafür mehrere Kilometer fahren wo der Staat die Steuern einsteckt und nun muss man sich so ein Stuss anhören werdet endlich wach

Carsten Jancker schrieb um 21:19 Uhr am 07.12.2019:

@Alphafrau
So lange es noch Menschen gibt, die einen Weg von 2-3km mit Auto zur Arbeit fahren und lieber 35 Minuten im Stau stehen und dann noch 10 Minuten einen Parkplatz suchen, ist Auto fahren noch zu billig.
In der Zeit wäre man selbst zu Fuß schneller gewesen.

Alphafrau schrieb um 15:54 Uhr am 07.12.2019:

Ja diese Lobbygruppe der Autofahrer ist übrigens genau die Gruppe, die den Laden hier am Laufen hält. Oder glaubt jemand ernsthaft, dass man hier zum Spaß mit dem Auto durch die Stadt fährt? Die Leute fahren überwiegend zur Arbeit, um dann mit den höchsten Steuerabgaben weltweit als Dank noch abgezockt zu werden, währenddessen der Staat die Infrastruktur verlottern lässt und die eingenommenen Steuern als soziale Wohltaten unter die nichtarbeitende Masse bringt. Man macht nämlich dass genau deshalb, weil ÖPNV Und Fahrrad keine Alternative darstellen. Volle Kraft zurück ins 19 Jahrhundert mit dem Lastenfahrrad. Währenddessen werden global gerade 1400 neue Kohlekraftwerke gebaut.