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Stimmungsvoll und spendenstark: "Sounds for Peace" in der Johanniskirche / Bildergalerie online

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 03.04.2022 / 14:01 Uhr von pre
„Lasst uns feiern, auch wenn der Anlass ein trauriger ist“, forderte Hank Teufer vom Event-Theater auf. Und das taten die Brandenburger. Zirka 1.000 Gäste kamen beim stimmungsvollen „Sounds for Peace“ gestern in der Johanniskirche zusammen. Nicht nur, um dem abwechslungsreichen Bühnenprogramm über gut sechs Stunden zu lauschen, sondern auch, um für medizinische Hilfe in der Ukraine zu spenden. „Allein hierher zu kommen und dabei zu sein, ist schon eine tolle Sache“, meinte Oberbürgermeister Steffen Scheller jedoch. Markus Deckert, Klinikdirektor und Chefarzt am Universitätsklinikum Brandenburg stimmte zu, dass die vielen Menschen „durch ihre persönliche Anwesenheit Solidarität ausdrücken“. Doch sie taten viel mehr. Mit insgesamt....

…. 9.000 Euro Spendeneinahmen rechnet Hank Teufer nach den ersten Auszählungen. Knapp eine Stunde vor Veranstaltungsschluss waren schon 7.765 Euro zusammen, darunter auch Erlöse aus den Kunstauktionen rund um gesponserte Gemälde bildender Künstler. Das Werk "Der Drachenjunge“ von Thomas Bartels brachte dabei allein 450 Euro ein.
Was jetzt noch gezählt werden muss, sind die Paypal-Eingänge sowie die Gewinne aus der gastronomischen Versorgung, die das Team der Theaterklause ebenfalls spendet.
Das Geld fließt in die Aktion „Schnelle medizinische Hilfe für die Ukraine“ vom Städtischen Klinikum. Es gingen bereits zwei 40-Tonnen-Lkw auf Tour nach Odessa. Sie hatten Hilfsgüter im Wert von gut 140.000 Euro in ihren Laderäumen. Ein zweiter Transport mit Medikamenten und Medizintechnik im Wert von 150.000 Euro landete in Charkiw. Geplant ist nun schnellstmöglich eine dritte Tour mit medizinischen Hilfsgütern - diesmal nach Kiew - , berichtete Oberbürgermeister Steffen Scheller beim „Sounds for Peace“. Dafür braucht es noch Geld.
Für den ungewöhnlichen Kultur-Spendenmarathon hatten sich gut 80 Brandenburger Künstler gagenfrei zusammen getan. „Das hier ist ein reiner Regional-Produkt“, machte Hank Teufer, der die Organisation mit inne hatte, klar. „Ich fand es toll, dass die Künstler so begeistert waren“, sagte er über den Abend, an dem eigentlich alles – vom Ablauf über Technik bis hin zur Stimmung – glatt lief.
Teufer schließt daher nicht aus, dass das Format – eventuell jährlich – also wiederholt werden könnte. Jetzt allerdings hat er noch einen Wunsch: Die 10.000-Euro-Spendenmarke zu knacken. Wer helfen will, kann unter [www.soundsforpeace.de] weiterhin einen Beitrag leisten.
Für weitere Impressionen der Veranstaltung, geht es [hier zur Bildergalerie].

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