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Bachs Johannespassion in St. Gotthardt: Zwischen Kontemplation und dramatischer Wucht

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Erstellt: 12.03.2018 / 13:07 von Klaus Büstrin

Im Jahre 1724 erklang erstmals die Johannespassion in der Nikolaikirche Leipzig. Der Thomaskantor hat sie für den Gottesdienst am Karfreitag-Nachmittag komponiert und sie mit seinem Thomanerchor und einem Orchester aufgeführt. Damit wurde eines der großen Meisterwerke der abendländischen Musikkultur aus der Taufe gehoben. Nur die Matthäuspassion aus dem Jahr 1742 ist ihr ebenbürtig.

Insgesamt ist im Nekrolog Bachs von fünf Passionen die Rede. Zwei haben sich vollständig erhalten. Nachweislich ist die Markus-Passion verschollen. In unseren Tagen versucht man sie, mit wechselndem Erfolg immer wieder zu rekonstruieren.

Aufführungen der Bach‘schen Passionsmusiken bedeuten für Singende, Musizierende und Zuhörende eine große Herausforderung, musikalisch sowie geistig. Kantor Fred Litwinski hat sich gemeinsam mit der Brandenburger Stadtkantorei und dem Brandenburger Motettenchor der Johannespassion angenommen. Am kommenden Sonntag, 18. März, 17 Uhr, werden sie es gemeinsam mit den Solisten Martina Rüping, Sopran, Barbara Denner, Alt, Nico Eckert, Tenor, Lars Grünwoldt; Bass (Jesusworte), Rainer Kilius, Bass, sowie Mitgliedern des Orchesters der Komischen Oper Berlin in der Brandenburger St. Gotthardtkirche zur Aufführung bringen.

Zwischen Kontemplation und dramatischer Wucht bewegt sich die Vertonung der Leidensgeschichte Jesu, des Evangelisten Johannes. In dem Werk sind so manch heutige Aspekte zu finden. Fred Litwinski nennt beispielweise die Gerichtsverhandlung über Jesus bei Pilatus, die stark realistische Züge eines auch politisch motivierten Schauprozesses enthält, bei dem sich die verblendeten und aufgehetzten Volksmassen wie moderne Opportunisten verhalten und zu Komplizen der der römischen Besatzungsmacht werden. „Es ist wie in einem antiken Drama, und doch geht es um einen sehr aktuellen Stoff“, erläutert der Kantor. „Das Thema Volksverhetzung, der Auftritt eines wütenden Mobs, die Aggressivität und Unerbittlichkeit seien ja auch in unserer Gegenwart zu beobachten.“ Während die Arien und Choräle als Kommentar zum Geschehen zu verstehen sind, geht es bei den Chören auch darum, die erzählte Geschichte dramaturgisch zu veranschaulichen. Der Komponist Hans-Werner Henze meinte 1983 in einem Aufsatz über die Johannespassion: „Es kommen in dieser Musik Dinge zur Sprache, die bis dahin mit Tönen zu sagen niemand gewagt, niemand vermocht oder auch nur versucht hätte.“

Eintrittskarten sind im Kartenhaus, der MAZ-Ticketeria, in der St. Gotthardtkirche und an der Abendkasse erhältlich.

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