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SPD: „Markttrubel“ oder nur „Bonjour Tristesse?“

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Politik

Erstellt: 11.02.2019 / 15:00 von Stadtpolitik

Alfredo Förster und Carsten Eichmüller von der SPD erklären: "Das Marktrecht, somit das Recht einer Stadt einen ständigen Wochenmarkt abhalten zu dürfen, besteht seit dem Mittelalter. Der dafür bestimmte Platz lag oft zentral, meist neben einer Kirche und stand über viele Jahrhunderte sogar unter einem besonderen Recht, dem sogenannten ´Marktfrieden´. Das Marktrecht war im Land begehrt und einst ...".

Weiter heißt es: "... von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung unserer Stadt. Auch für dieses Privileg steht seit Anno 1474, also seit mehr als 500 Jahren, unser 5,35 Meter hohe Roland am heutigen Rathaus.

Das ist alles Vergangenheit. Die Gegenwart, spricht eine andere Sprache.

Schaut man heute auf das Brandenburgische Wochenmarktgeschehen, erfährt jedermann etwas von der Tristesse, die in unserer wunderschönen und lebenswerten Stadt mitunter punktuell herrschen kann. An den jeweils ausgewiesenen Orten, unseren Marktplätzen in der Neustadt oder vor dem Bürgerhaus in Hohenstücken etwa, kann es nicht liegen. Auf dem schönen Katharinenkirchplatz zum Beispiel, zentral gelegen, eingebettet unter Bäumen und gut erreichbar, wird seit über 800 Jahren gehandelt, gekauft, gelacht, gesungen und wieder verkauft.

Warum funktioniert das heute nur noch allenfalls zufriedenstellend?

Verzettelt sich unsere Stadt vielleicht mit ihren 5 dezentralen Marktplätzen? Oder fällt es der Stadtverwaltung nur besonders schwer, den einen Marktplatz davon so auszugestalten, dass er wieder repräsentativ und weit über die Grenzen der Havelstadt hinaus strahlen kann?

Die Stadt hatte sich vor mehr als 10 Jahren entschlossen, ihre Märkte nicht mehr selbst auszurichten und die damit verbundenen Aufgaben an private Betreiber zu übertragen.

Was ist dadurch besser geworden?

Damals versprach man den Stadtverordneten noch sprudelnde Einnahmen. Heute drohen die Wochenmärkte für die Stadt lt. aktuellem Haushaltsplan dauerhaft zum ´Minusgeschäft´ zu werden.

Achselzuckend steht mancher Bürger nun auf den oft halbleeren Marktplätzen in Brandenburg an der Havel. Am Hohenstückener Wochenmarkt ist es besonders deprimierend. Dabei machen es andere Städte, wie zum Beispiel Potsdam, oder auch Wittenberg oder Braunschweig deutlich besser. Wenn das Angebot stimmt, belebt dies offensichtlich auch die Nachfrage und schafft Genuss, Lebensgefühl und Kommunikation.

Ein herausgehobener, zentraler und repräsentativer Wochenmarkt (neben stadtteilbezogenen Kleinmärkten) mit regionalen Produkten aus unserer Heimat, wäre auch in Brandenburg an der Havel machbar; eine Alternative zum Bestehenden und dazu als Treffpunkt für vielerlei weitere Gelegenheiten. Ein Ort zum Kaffee trinken, für ein Glas Sekt oder einfach nur für gute Gespräche. Man könnte einen solchen großen Markt z. B. samstags auf dem dann natürlich autofreien Neustädtischen Markt – rund um einen neuen Brunnen - gestalten.

Bei der im letzten Jahr stattgefundenen Neuausschreibung der Wochenmärkte sicherte sich die ´Deutsche Marktgilde e.G.´ das einst lukrative Geschäft und verspricht Besserung.

Selbstverständlich könnte sich aber auch die Stadt ihr uneingeschränktes Marktrecht zeitnah zurückholen...., wenn dies gewollt wäre!?

15 600 Euro will die Stadt 2019 durch die jeweiligen Wochenmärkte einnehmen. Das klingt nicht nach sehr viel Geld und war auch schon mal mehr. Dennoch sind das Einnahmen, die man kluger Weise wieder sofort in die Marktstandorte oder in ihre Bewerbung investieren sollte.

Das Marktgeschehen taugt im Übrigen nicht zum politischen Streit. Hier sollten sich vielmehr alle wichtigen politischen Kräfte zusammensetzen um kreative Visionen zu entwickeln.

Dabei geht es auch um Lebensgefühl."


Hinweis: Politische Pressemitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder; unsere Leser sollen sich eine eigene Meinung zu den Äußerungen unserer Politiker machen - ohne wertende Meinungen der Redaktion. Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von den zitierten Inhalten/Aussagen und macht sie sich nicht zu eigen.


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  • Foto: privat


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Kommentare (3)

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Gabi schrieb um 19:04 Uhr am 11.02.2019:

Für unsere Wochenmärkte interessieren sich nur noch die Alten und Einkommensschwachen in der Stadt. Ihr Image ist kaputt. Förster und Eichmüller fassen hier ein heißes Eisen an. Hoffentlich verbrennen sie sich nicht die Finger.
Ihre Gedanken zur ihrer Wiederbelebung sind dennoch überlegenswert, kosten aber Geld.
Die großen Märkte der Zukunft findet man heute im Internet.

Hellen schrieb um 15:55 Uhr am 11.02.2019:

Die Wochenmärkte sind in der Tat ein Trauerspiel!
Hier muß ich einmal den Herren Förster und Eichmüller von der SPD ausnahmsweise einmal Recht geben. Ich glaube auch nicht mehr, dass ein neuer Betreiber hieran etwas grundlegendes ändern wird. Wer hatte eigentlich in den letzten Jahren dafür die Verantwortung?

Siggi schrieb um 15:45 Uhr am 11.02.2019:

Die freie Marktwirtschaft hat da so n geiles Konzept verwirklicht: den Supermarkt. Gibt alles, günstiger, frischer und vor allem überdacht und windgeschützt!